Die unterschätzte Gefahr: Lungenentzündung

Die unterschätzte Gefahr: Lungenentzündung

Der Zusammenbruch von Hillary Clinton in dieser Woche hat deutlich gezeigt, dass sich eine Lungenentzündung (lateinisch: Pneumonie) nicht einfach nebenbei auskurieren lässt – im Gegenteil, es handelt es sich um eine schwere Infektion, die der medikamentösen Behandlung und – vor allem! – viel Ruhe bedarf.

Wie kommt es zu einer Lungenentzündung?

Eine Lungenentzündung wird immer durch die Infektion mit bestimmten Krankheitserregern ausgelöst: In der Mehrzahl der Fälle sind das Pneumokokken, aber auch andere Bakterien, Viren und auch Pilze können bei ungünstigem Verlauf zu einer Lungenentzündung führen.

Weltweit gehört die Lungenentzündung zu den häufigsten Infektionskrankheiten, sowohl in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern. In Deutschland erkranken jährlich um die 400.000 Menschen an Lungenentzündung – mit den zahlenmäßig stärksten Spitzen rund um Erkältungszeiten und im Winter.

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Woran erkenne ich eine Lungenentzündung?

Die Symptome der Lungenentzündung sind nicht immer eindeutig und können daher auch durch andere Erkrankungen verursacht werden. Abhängig vom Erreger lassen sich meistens folgende Symptome feststellen:

  • Fieber bis hin zu Schüttelfrost
  • Husten mit Auswurf
  • starkes Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit, Erschöpfung
  • Kopfschmerzen

Wie wird eine Lungenentzündung behandelt?

In den meisten Fällen heilt eine Lungenentzündung ohne Komplikationen und Spätfolgen innerhalb von 6 Wochen aus. Besonders bei jungen und gesunden Menschen ist eine Lungenentzündung keine lebensgefährliche Erkrankung – jedoch sollte beim Auskurieren auf ausreichend Ruhe und Schonung geachtet werden. Wer sich zu früh übernimmt, riskiert einen gefährlichen Rückfall!

Eine Lungenentzündung wird medizinisch fast immer mit einem geeigneten Antibiotikum behandelt. Die Behandlung richtet sich dabei nach dem Erregerstamm, der für die Lungenentzündung verantwortlich ist. Eine ambulante Therapie ist in den meisten Fällen ausreichend; nur in schweren Fällen oder bei unerwarteten Verläufen ist eine stationäre Therapie indiziert.

Wie kann man sich schützen?

Da eine Lungenentzündung in den meisten Fällen durch die oben genannten Pneumokokken ausgelöst wird, ist hier eine entsprechende Impfung sinnvoll und vor allem bei chronisch kranken Personen, bei älteren Menschen und bei Kindern unter 2 Jahren empfehlenswert.

Nichtsdestotrotz sollte in jedem Fall der enge körperliche Kontakt zu Personen vermieden werden, die bereits an Lungenentzündung erkrankt sind – nur so können weitere Infektionen unterbunden werden.

Bild: © Depositphotos.com / DragonImages

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Autor(in)

42 Jahre alt, studierte Juristin. 3 Kinder und daher immer im Einsatz. Ich schreibe als selbständige Autorin vor allem in den Themenbereichen Gesundheit, Sport und Ernährung. Wenn ich gerade nicht am PC sitze, mache ich Kraftsport und Yoga.

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