Am Wochenende war es wieder so weit: Die Uhren wurden zurückgestellt. Was in Deutschland seit 1980 im Frühling und Winter zur Gewohnheit geworden ist, ist immer auch wieder Gegenstand von Diskussionen. Die Freude über die gewonnene Stunde im Winter und der Frust über die verlorene Stunde im Sommer ist dabei nur zweitrangig – problematisch scheint vor allem der Einfluss der Zeitumstellung auf den Biorhythmus zu sein.
Das Problem betrifft dabei die komplette Bevölkerung – aber gerade Kinder und ältere Menschen leiden besonders unter der Zeitumstellung.
Sinn & Zweck von Sommer- und Winterzeit
Ursprünglich sollte die Zeitumstellung vor allem ökonomische Zwecke erfüllen: Die Folgen der Ölkrise waren 1980 noch deutlich spürbar und die Verschiebung der Zeit hatte daher primär energiepolitische Hintergedanken: Die Menschen sollten früher aufstehen und das Tageslicht effizienter nutzen.
Allerdings hat sich auch in 36 Jahren Zeitumstellung der ökonomische Vorteil nie nachweisen lassen – ein Argument gegen die Sommerzeit, dennoch hält die Bundesregierung weiter an der Regelung fest. In anderen Ländern ist man daher von dem Konzept teilweise schon seit Jahren wieder abgerückt, denn der „Jetlag light“ war fast überall für Einschnitte in der Lebensqualität verantwortlich.
Tipps & Tricks zur Zeitumstellung
Um die Zeitumstellung für den Körper besonders schonend zu gestalten, gibt es einige Tipps, die den veränderten Rhythmus erleichtern:
- Vorbereitung: Früh genug anfangen, den Stoffwechsel auf die Umstellung vorzubereiten – sprich die Aufsteh- und Schlafenszeiten Schritt für Schritt nach vorne oder hinten verschieben. Gerade bei Kindern ist das empfehlenswert, um diese vor allem an das „frühere“ Aufstehen zu gewöhnen. Sensible Menschen leiden sonst den ganzen Tag aufgrund von Dauermüdigkeit und Leistungsschwäche – da die Anpassung ein paar Tage dauern kann, ist hier eine Vorbereitung auf das Umstellen der Uhr von Vorteil.
- Licht tanken: Wer seinem Körper eine Extraportion Licht gönnt, kommt Studien zufolge besser mit der Zeitumstellung klar. Dies kann ein Spaziergang im Freien sein, aber auch künstliches UV-Licht oder ein Sonnenbad im Solarium. Daher bietet es sich an, jetzt einfach mal öfter das Auto stehen zu lassen und stattdessen einige Schritte zu Fuß zu gehen – der Biorhythmus wird es danken!
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Häufige Fragen
Was ist der Hauptzweck der Zeitumstellung?
Ursprünglich sollte die Zeitumstellung ökonomische Vorteile bringen, indem Menschen früher aufstehen und Tageslicht effizienter nutzen.
Wie lange gibt es die Zeitumstellung in Deutschland?
Die Zeitumstellung in Deutschland gibt es seit 1980, als sie als Reaktion auf die Ölkrise eingeführt wurde.
Wer leidet besonders unter der Zeitumstellung?
Besonders Kinder und ältere Menschen haben oft Schwierigkeiten, sich an die Zeitumstellung anzupassen.
Gibt es einen nachweisbaren ökonomischen Vorteil der Zeitumstellung?
Trotz der ursprünglichen Absicht konnte der ökonomische Vorteil der Zeitumstellung in den letzten 36 Jahren nicht nachgewiesen werden.
Wie kann man sich auf die Zeitumstellung vorbereiten?
Eine schrittweise Anpassung der Schlaf- und Aufstehzeiten kann helfen, den Körper auf die Zeitumstellung vorzubereiten.
Was sind einige Tipps zur Anpassung an die Zeitumstellung?
Licht tanken, durch Spaziergänge im Freien oder künstliches UV-Licht, kann die Anpassung an die neue Zeit erleichtern.
Welchen Einfluss hat die Zeitumstellung auf den Biorhythmus?
Die Zeitumstellung kann den Biorhythmus stören, was zu Müdigkeit und Leistungsschwäche führen kann.
Wie lange dauert die Anpassung an die Zeitumstellung?
Die Anpassung an die Zeitumstellung kann einige Tage in Anspruch nehmen, weshalb eine frühzeitige Vorbereitung sinnvoll ist.
Warum hält die Bundesregierung an der Zeitumstellung fest?
Trotz der fehlenden ökonomischen Vorteile hält die Bundesregierung an der Zeitumstellung fest, ohne klare Gründe zu kommunizieren.
Welche Alternativen gibt es zur Zeitumstellung?
Einige Länder haben bereits die Zeitumstellung abgeschafft, um die Lebensqualität zu verbessern und den 'Jetlag light' zu vermeiden.
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