Warum Händewaschen so wichtig ist

Warum Händewaschen so wichtig ist

Händewaschen sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, denn es ist der einfachste und effektivste Schutz gegen Krankheiten. Rund 80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen, dazu gehört die Grippe, der Schnupfen und die Magen- und Darmgrippe. Die Hände zu waschen, ist nicht aufwendig und kostet wenig Zeit, nichtsdestotrotz nehmen es viele mit dieser Form der Hygiene nicht so genau. Vor allem Männer achten weniger auf saubere Hände und gefährden damit nicht nur sich, sondern auch andere Menschen.

30 Sekunden sollten es sein

Zwischen 20 und 30 Sekunden sind notwendig, um beim Händewaschen die Bakterien, Viren und Keime verschwinden zu lassen. Leider halten sich nur 38 Prozent der Deutschen an diese Zeitvorgabe, die meisten reiben die Hände nur kurz unter fließendem Wasser. Das verspricht wenig Erfolg, besonders wenn es ohne Seife passiert. Die meisten sparen beim Waschen ihrer Hände die beiden Daumen und die Fingerspitzen aus, ein Fehler, denn auch dort befinden sich gerne Krankheitserreger.

Nicht die Häufigkeit ist entscheidend

Es ist nicht wichtig, wie oft man die Hände wäscht, entscheidend ist der richtige Zeitpunkt. Nach dem Gang zur Toilette sollte das Händewaschen selbstverständlich sein, ebenso vor und nach dem Essen. Wer einen Hund oder eine Katze gestreichelt hat, sollte sich danach die Hände gründlich waschen und auch bei der Rückkehr nach Hause sollte der erste Gang zum Waschbecken führen. Hygiene in der Küche ist Pflicht, was natürlich auch das Händewaschen vor und nach der Zubereitung von Speisen mit einschließt. Besonders wenn mit frischen Zutaten gekocht wird, dann müssen die Hände sauber sein.

Die meisten Keime sind nicht im Bad

Auf jeder Hand befinden sich 100 Keime pro Quadratzentimeter. Von Bedeutung ist aber nicht die Zahl, sondern die Art der Keime. Als gefährlich gelten alle Keime, die Menschen krank machen können und viele dieser Keime sind nicht im Bad zu finden, sie sind in der Küche. Die Küche ist ein wahrer Hotspot in Sachen Keime. Finden sich auf einem Toilettensitz 300 Keime auf dem Quadratmeter, so sind es im Spülbecken in der Küche 30.000. Ein Risikofaktor ist ebenso die Türklinke der Badezimmertür, vor allem, wenn der Vorgänger nach dem Toilettengang das Händewaschen vergessen hat. Belastet ist auch die Spültaste der Toilette, die besonders häufig der Auslöser für Magen- und Darmerkrankungen ist.

Bild: @ depositphotos.com / Subbotina

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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