Keine Angst vor Cholesterin

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Ostern ist das Fest der bunten Eier, aber viele haben aus Angst vor einem zu hohen Cholesterinspiegel auf diesen Genuss verzichtet. Das Cholesterin steckt im Eigelb und ist eine Substanz, die dem Fett sehr ähnlich ist und diese Substanz hat einen denkbar schlechten Ruf. Aber was ist wirklich dran am Mythos Cholesterin? Ist es wirklich so gefährlich, wie immer behauptet wird, oder kann man doch ohne Reue zu Ostern mal das eine oder andere gekochte bunte Ei essen?

Die Sorge ist unbegründet

Ein durchschnittliches Hühnerei von mittlerer Größe hat rund 250 Milliliter Cholesterin und das wirkt auf den ersten Blick ganz schön happig. 17 Langzeitstudien aus und den USA haben jetzt aber nachgewiesen, dass diese Menge einem gesunden nichts anhaben kann, das Cholesterin macht sich im Blut kaum bemerkbar und kann weder das Herz noch die Blutgefäße schädigen. Eher ist das Gegenteil der Fall, denn der braucht das Cholesterin, um Vitamin D produzieren zu können. Cholesterin ist aber auch hilfreich, wenn es um starke Nerven geht, zudem ist es ein wichtiger Baustein für die Zellen.

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Nicht nur in der Nahrung

Cholesterin ist jedoch nicht nur in der wie zum Beispiel in Eiern zu finden, der Körper kann die Menge, die benötigt wird, auch selbst herstellen, auf eine Zufuhr von außen ist er nicht angewiesen. Wenn durch den Genuss von Eiern der Cholesterinspiegel nach oben fährt, dann scheidet der Darm alles wieder aus, was überflüssig ist und der Körper fährt seine Cholesterinproduktion automatisch nach unten. Dieser fein justierte Mechanismus gelingt aber immer nur dann, wenn der Mensch sich ausgewogen ernährt, viel Gemüse, Obst, Salat und Vollkornprodukte isst. Wer sich gesund ernährt, der darf ruhig jeden Morgen zum Frühstück ein Ei essen und Ostern dürfen es dann auch mehr sein, ohne dass der Körper dabei Schaden nimmt.

Menschen, die unter Diabetes oder unter der Gefäße leiden, sollten sich allerdings ein wenig zurückhalten, denn sie reagieren empfindlicher, und mehr als zwei Eier in der Woche sollten es nicht sein.

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Ulrike Dietz