Topinambur – die etwas andere Kartoffel

Topinambur – die etwas andere Kartoffel

Kartoffeln sind ohne jeden Zweifel lecker, sie lassen sich auf viele verschiedene Arten zubereiten, aber sie stehen immer noch im Verdacht, Dickmacher zu sein. Das liegt an den Kohlehydraten, die in Kartoffeln enthalten sind und auch wenn Ernährungsexperten immer wieder betonen, dass Kartoffeln nicht dick machen, werden sie von vielen gemieden. Wer nach einer Alternative zur Kartoffel sucht, der kann sie in einer anderen tollen Knolle finden – die Topinambur. Diese Knolle ist längst mehr als ein Geheimtipp in deutschen Küchen, denn das Gemüse, das unter vielen anderen Namen bekannt ist, schmeckt nicht nur sehr lecker, es ist auch ideal für alle, die abnehmen wollen.

Woher kommt die Topinambur?

Die Pflanze, die zu den Korbblütlern gehört, wird der Familie der Sonnenblumen zugeordnet und stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Vor allem in Mexiko war Topinambur eine Kulturpflanze der Ureinwohner und machte sich im 15. Jahrhundert auch in Europa einen guten Namen. 1610 herrschte unter französischen Auswanderern in Nordamerika und Kanada eine Hungersnot und in ihrer Verzweiflung aßen die Menschen eine unbekannte Knolle, die sehr gut schmeckte und die sehr nahrhaft war. Die Knolle erinnerte an die Kartoffel und rettete den Menschen das Leben. Umgehend wurden einige der unbekannten Knollen nach Europa geschickt und so kam die „Indianerkartoffel“ auch nach Paris. Im 17. Jahrhundert wurde die Knolle, die den Beinamen Sonnenblumen-Artischocke oder auch Jerusalem-Artischocke bekam, als eines der wichtigsten Futter- und Nahrungsmittel angebaut, ein Jahrhundert später wurde sie aber fast vollständig von der Kartoffel verdrängt. Erst im 19. Jahrhundert wurde Topinambur wieder interessant und ist es bis heute geblieben.

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Wie schmeckt die tolle Knolle?

Topinambur kann roh gegessen werden, sie hat ein angenehm nussiges Aroma und ist knackig wie eine frische Karotte. Wenn sie geschält werden, dann verfärben sie sich nach nur wenigen Minuten braun und müssen daher so schnell wie möglich weiter verarbeitet werden. Wenn das nicht sofort klappt, dann kann die Verfärbung durch ein paar Spritzer Zitronensaft gestoppt werden. Da die Knollen Zucker enthalten, schmecken sie im gekochten Zustand süßlich, aber auch hier kann Zitronensaft hilfreich sein, der die Süße neutralisiert, wenn er ins Kochwasser gegeben wird. Wer gerne Schwarzwurzeln oder Artischocken isst, der wird die Knolle aus Amerika mit Sicherheit mögen.

Leckere Rezepte

Wie die Kartoffel, so lässt sich auch die Indianerkartoffel auf ganz unterschiedliche Arten zubereiten. Ein schönes Rezept verbindet die beiden Knollen, die Kartoffel und die Topinambur in Form eines Auflaufs perfekt miteinander:

  • Je 500 g Kartoffeln und Topinambur-Knollen
  • Eine Zwiebel
  • Drei Knoblauchzehen
  • 4 dl Rahm
  • 3 dl Milch
  • Ein Ei
  • Käse

Die beiden Knollen werden ca. zehn Minuten gekocht und dann in Scheiben geschnitten, anschließend in eine Gratin-Form in Lagen geschichtet und zwischen diese Lagen kommt geriebener Käse. Rahm, Milch und Ei werden mit einem Schneebesen verrührt und dann nach Geschmack mit Pfeffer, Salz und Muskat abgeschmeckt. Die Soße wird über den Auflauf gegossen und noch einmal mit Käse bestreut. Im Ofen wird das Ganze dann bei 180° bis 200° Grad ca. 45 Minuten gebacken. Wenn die Oberfläche goldbraun und knusprig ist, dann ist das Gratin perfekt.

Auch als Salat macht die Knolle eine sehr gute Figur:

  • Eine Sellerieknolle
  • Zehn Knollen Topinambur
  • Fünf Scheiben Ananas (frisch oder aus der Dose)
  • Eine Handvoll geschälte Nüsse nach Geschmack
  • Salatsoße

Der Sellerie und die Knollen werden geraspelt und mit der Salatsoße vermischt. Die Ananasscheiben in kleine Stücke schneiden, dazu geben und den Salat mit den klein gehackten Nüssen bestreuen. Mit einem Glas leichten Weißwein und frischem Bauernbrot schmeckt dieser Salat einfach köstlich.

Alle, die gerne Kartoffeln essen, aber auf die Linie achten, werden mit Topinambur eine wunderbare, aber immer kalorienarme Alternative finden, die sich immer wieder anders zubereiten lässt.

Bild: © Depositphotos.com / rezkrr

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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