Wie wird die Hand-Fuß-Mund-Krankheit richtig behandelt?

Gegen viele Krankheiten gibt es keine Medikamente und keine gezielte Therapie. Diese Krankheiten sind nicht gefährlich und haben manchmal einen komischen Namen, wie die Hand-Fuß-Mund-. Sie ist lästig, aber nicht gefährlich, sie heilt von selbst wieder aus und ihre Symptome sind vielseitig. Die Betroffenen stehen der seltsamen Krankheit oft hilflos gegenüber und wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen.

Wie sehen die typischen Symptome aus?

Bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit gibt es unterschiedliche Symptome. Fieber ist ein klassisches Symptom, ebenso wie die roten Flecken. Dabei denkt man unwillkürlich an Masern, wären da nicht die schmerzenden Bläschen im Mund und im Hals. Später kommen dann noch rote Flecken dazu, die an den Füßen und in den Handflächen stark ausgeprägt sind. Je nachdem, welche Variante der Krankheit es ist, kann dieser Ausschlag zudem mit starkem Juckreiz verbunden sein.

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Was hilft bei der Linderung der Symptome?

Tritt im Rahmen der Krankheit Fieber auf, dann hilft es, sich auszuruhen. Ist das Fieber hoch, also 39° Grad oder mehr, dann ist es ratsam, fiebersenkende Mittel zu nehmen oder Wadenwickel zu machen. Erwachsenen helfen Mittel wie ASS, bei Kindern sind Ibuprofen oder Paracetamol eine gute Wahl. Bei den kleinen Patienten ist es wichtig, auf die richtige Dosierung und die zeitlichen Abstände zu achten. Falls Schüttelfrost dazukommt, dann sind Wadenwickel nur zu empfehlen, wenn die Füße warm sind. Steigt das Fieber über 40° Grad oder hält länger als drei Tage an, dann ist ärztliche dringend notwendig. Dies gilt auch, wenn Kopfschmerzen, Benommenheit und Nackensteifigkeit dazukommen.

Was kann sonst noch helfen?

Um die Halsschmerzen zu lindern, sind kühle Getränke die richtige Wahl. Wohltuend für den Hals ist auch ein Wassereis, was langsam gelutscht wird. Die Bläschen im Mund und im Hals können sehr gut mit Mundspülungen behandelt werden. Kamillentee eignet sich für die Spülungen, da Kamille eine heilende und entzündungshemmende Wirkung hat. Da die Bläschen das Essen und Trinken schwierig machen, ist weiche Nahrung die beste Wahl. Verzichten sollten die Betroffenen auf Speisen, die salzig oder sauer sind. Sollten sich die Bläschen entzünden, dann ist die Gabe von Antibiotika unumgänglich. Um den Juckreiz an den Händen und Füße zu lindern, gibt es in der Apotheke spezielle Salben. Sie verhindern zudem, dass sich durch das Kratzen Infektionen und Narben auf der bilden.

Ist die Krankheit ansteckend?

Die Krankheit, die den Hals, die Füße und die Hände betrifft, wird durch ein Virus ausgelöst. Die Krankheit ist ansteckend, aber nicht jeder erkrankt daran, im Körper bilden sich lediglich Antikörper. Wer keine Symptome hat, kann die Krankheit trotzdem weitergeben und wird damit zu einem Überträger. Die erfolgt durch Tröpfchen, also beim Anniesen oder Anhusten.

Fazit zur Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Da nicht jeder krank wird, der infiziert ist, lässt sich nie genau sagen, wie viele Menschen jedes Jahr unter dieser seltsamen Krankheit leiden. Die Verbreitung selbst kann nur sehr schwer kontrolliert und eingedämmt werden. Betroffen sind vor allem Kinder, die noch keine zehn Jahre alt sind sowie Menschen mit schwachem Immunsystem. Aktiv ist der Erreger besonders im Spätsommer und im Herbst, ausgeheilt ist die Krankheit in der Regel nach zehn Tagen.

Bild: © Depositphotos.com / kipgodi

Wie wird die Hand-Fuß-Mund-Krankheit richtig behandelt?

Ulrike Dietz