Warum Essig und Honig so gesund sind

Warum Essig und Honig so gesund sind

Essig kennt die Mehrzahl der als Zutat für den Salat und Honig rühren sich viele in den Tee, um ihn natürlich zu süßen. Beide, der Honig ebenso wie der Essig, sind reine Naturprodukte und deshalb auch so gesund. Wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte Essig und Honig einfach miteinander verbinden. Der süße Honig und der saure Essig ergeben nicht nur eine interessante Geschmackskombination, zusammen mit den richtigen helfen sie auch dabei, gesund zu bleiben.

Honig – ein Heilmittel mit Geschichte

Honig ist eines der gesündesten Lebensmittel, die es gibt. Honig enthält Kalzium und Kalium, Magnesium sowie die B1, B2 und C. Der süße Honig ist dazu noch ein hervorragender Lieferant für Antioxidantien, die die Zellen schützen. Schon in der Antike wussten die Menschen, den Honig zu schätzen, wie archäologische Funde in Pompeji beweisen. Honig wirkt zudem entzündungshemmend und antibakteriell. In der griechischen Mythologie war Nektar, also der Blütenhonig, der aus zuckerhaltigen Pflanzensaft entsteht, der Trank der Götter. Nektar ist heute kaum noch bekannt, dafür sind neue Honigsorten entstanden, wie der besonders würzige Waldhonig.

Essig – sauer ist gesund

Bei Essig denken viele sofort an Salat, aber Essig ist weitaus mehr als nur eine Zutat für die Salatmarinade. Obstessig ist gesund, Rotweinessig würzig und Champagneressig sehr edel. Apfelessig ist ein bekanntes Mittel, was dabei hilft, an Gewicht zu verlieren. Dieser Essig enthält viele wichtige Mineralien, wie Magnesium, Kalium, Kalzium, Kupfer, Eisen und Mangan, dazu gesellen sich noch Flavonoide und wertvolle B-Vitamine. Essig besitzt außerdem die gute Eigenschaft, sich um die Pflege des -Mikrobioms zu kümmern. Was aber entsteht, wenn der gesunde Honig und der ebenso gesunde Essig zusammenkommen? Dann entsteht Oxymel, ein sogenannter Sauerhonig, der für mehr Gesundheit und Vitalität sorgt. Oxos ist das griechische Wort für Essig und Meli das Wort für Honig. So entstand der Name für eine gesunde Mischung aus echtem Imker-Honig und naturvergorenem Essig, beides natürlich in reiner Bio-Qualität.

Was enthält der Sauerhonig?

Zum Honig und Essig kommen noch Kräuter, Wurzeln, Blüten, Knospen, Gewürze und Kräuterauszüge, die immer nach der gewünschten Wirkung des Sauerhonigs ausgewählt werden. Wichtig bei der Zubereitung ist das richtige Mischverhältnis. So kommen ein bis drei Teile Honig auf einen Teil Apfelessig und einen Teil der Zugaben, wie etwa Kräuter. Je nach Region kommen immer wieder andere Kräuter in den Sauerhonig: Salbei und Thymian sowie Minze und Oregano, also wilder Majoran. Meerrettich und Knoblauch, Anis und runden den Geschmack des gesunden sauren Honigs perfekt ab. Obst, wie Hagebutten, Schlehen oder Sanddorn und Gartenobst, wie Himbeeren, Brombeere und Kirschen können ebenfalls Bestandteile des sauren Honigs sein.

Fazit

Wer sich für ein reines Naturprodukt wie den Sauerhonig entscheidet, sollte stets darauf achten, dass es sich bei allen Inhaltsstoffen um Bio-Produkte handelt. Umweltgifte, Geschmacksverstärker und Spritzmittel, wie Pestizide und Herbizide, haben im sauren Honig nichts zu suchen. Der Honig stammt von gesunden Bienenvölkern und die Honigsorten schmecken nicht nur ausgezeichnet, sie haben zudem einen sehr hohen Anteil an Propolis, einem natürlichen Konservierungsstoff, den die Bienen produzieren. Damit wird der Sauerhonig auf eine natürliche Weise lange haltbar gemacht, künstliche Konservierungsstoffe sind hier kein Thema.

Bild: © Depositphotos.com / NewAfrica

Ulrike Dietz