Fit werden mit Hund

Fit werden mit Hund

Normal Gassi gehen kennt jeder Hundebesitzer. Oftmals stellt sich Hundebesitzern die Frage, wie sie ihre Spaziergänge mit Hund besser und abwechslungsreicher gestalten können. Oder auch wie sie mehr Action und Spaß reinbringen. Bergwandern mit Hund oder Dogwalking kennen schon viele. Aber wie wäre es einmal mit Canicross? Dabei handelt es sich um eine Art Zughundesport, die Mensch und Hund fit macht. Und es macht Spaß.

 

Was ist Canicross?

Canicross ist ein Spaß für Mensch und Hund. Das Team geht quasi zusammen in die Natur, um zu jagen oder ein Abenteuer zu erleben. Das festigt die Bindung zwischen Hund und Mensch. Beim Canicross wird der Mensch von seinem Hund gezogen. Dabei läuft der Mensch dem Hund hinterher. Canicross ist ein Geländelauf. Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie Sprint,- Distanz,- und Etappenrennen mit verschiedensten Schwierigkeitsgraden. Natürlich kann jeder für sich einfach zum Spaß und um fit zu werden, mit seinem Hund vor der Haustür laufen gehen. Mit einem Hund wird ein Mensch schon ziemlich gezogen und beim Laufen deutlich schneller, als er alleine Laufen würde. Mit zwei Hunden kann es schwierig werden, da hier ordentliche Power dahinersteckt. Wer mit zwei Hunden gleichzeitig Laufen möchte, muss sicher gehen, dass die Hunde sauber laufen und korrekt auf Kommandos reagieren.

Canicross ist eine Sportart, bei der viel Adrenalin ausgestoßen wird. Menschen werden läuferisch fit und bekommen viel Ausdauer. Hunde haben letztere meist ohnehin schon. Mensch und Hund sind beim Canicross auf vielen Ebenen verbunden. Sie müssen auch unter Stress aufeinander achtgeben, sich respektieren und achten. Die Zusammenarbeit ist wichtig.

 

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Welcher Hund eignet sich?

Generell lässt sich sagen, dass jeder gesunde Hund geeignet ist. Oftmals sind es unruhige Hunde, die über das Canicross einen guten Ausgleich finden. Sie werden ausgeglichener und sind zufriedener. Zudem wird der Gehorsam verbessert. Canicross darf aber nicht unterschätzt werden. Besonders wer es ernsthaft betreiben möchte, wird feststellen, dass es sich um eine absolut harte Sportart handelt. Menschen laufen im Schnitt um 3-4 km/h schneller, wenn der Hund sie zieht. Darauf muss sich der Mensch einstellen. Und aufpassen, dass er nicht ins straucheln kommt. Besonders auf unebenem Boden kann es leicht zu Stürzen kommen. Ebenso sind Verletzungen wie Zerrungen oder ähnliches möglich.

 

Die richtige Ausrüstung

Für das Canicross braucht es einen Hüftgürtel für den Menschen, eine Ruckdämpferleine und ein Geschirr für den Hund. Vorzugsweise sollte es sich um ein Zuggeschirr handeln. Die Hüftgürtel gibt es in verschiedenen Ausführungen, mit Beinschnüren oder ohne. Wenn sie Beinschnüre haben sitzen sie meist besser. Die Hüftgürtel sind in der Weite verstellbar, so dass sie gut an den jeweiligen Läufer angepasst werden können. Es ist unbedingt eine Leine mit Ruckdämpfer zu wählen. Entweder wird der Ruckdämpfer zwischen Leine und Laufgürtel gespannt, oder er ist bereits in die Leine eingearbeitet. Die Leine sollte ungefähr zwei Meter Länge haben. Der Ruckdämpfer ist wichtig, da er Schläge durch Ruckeln sowohl im Rücken vom Hund als auch vom Menschen verhindert.

Für den Hund wird am besten ein Zuggeschirr verwendet, so wie es Schlittenhunde tragen. Der Druckpunkt der Geschirre ist so gelegt, dass keine Belastung auf den Lungen des Hundes liegt. Die Leistungsfähigkeit wird nur minimal eingeschränkt. Das Geschirr muss für den Hund passend ausgewählt werden. Am besten ist es, sich da in einem Fachhandel für Zughundesport beraten zu lassen. Passt das Geschirr nicht, kann der Hund nicht richtig ziehen, wird in seiner Leistung eingeschränkt und kann im schlimmsten Fall gesundheitliche Schäden davontragen.

 

Die Ausbildung

Normalerweise wünschen sich Menschen Hunde, die nicht an der Leine ziehen, sondern locker neben dem Menschen herlaufen. Es kann gesagt werden, dass sich Leinenführigkeit und Canicross keineswegs ausschließen. Es kann Geduld und Zeit brauchen, bis ein Hund versteht, dass er ziehen soll. Ein guter Anfang sind verschiedene Geschirre. Der Hund kann durchaus lernen, am Halsband wird nicht gezogen. Am Zuggeschirr soll gezogen werden. Das lässt sich gut in einfache Spaziergänge einbauen.

Ein ganz wichtiges Thema sind die Kommandos. Diese lassen sich ebenso beim Spaziergang üben. Sie sollten dem Hund von klein auf antrainiert werden. Welche Kommandos der Mensch wählt, bleibt ihm überlassen, Hauptsache der Hund versteht sie und setzt sie zuverlässig um. Der Hund muss rechts, links, vorbei, halt, und ggf. noch weitere sicher beherrschen. Eine andere Möglichkeit hat der Mensch nicht, wenn er zwei Meter hinter seinem Hund mit fast 30 km/h läuft und ihn dirigieren oder bremsen muss.

Welche Motivation der Hund braucht, um zu ziehen, kommt auf den Hund an. Manche ziehen einfach alles hinter sich her, andere brauchen einen „Hasen“. Das ist bei den ersten Schritten ein Mensch, der als „Hase“ vorausläuft. Und den Hund kräftig lockt. Der Läufer lobt den Hund ausgiebig. Sobald der Hund von sich aus beginnt zu ziehen (sobald er das Zuggeschirr anhat), wird jeder noch so kleine Schritt verbal belohnt. Leckerli sollten in der Zeit nicht zum Einsatz kommen. Ziehen kann fast jedem Hund gelernt werden. Die einen können es schneller, bei den anderen dauert es länger.

Manche Hunde eignen sich einfach nicht zum Zughundesport bzw. möchten es einfach nicht. Da sollte der Mensch sie dann auch nicht zwingen. Statt dem Canicross kann dann einfach mit dem Hund locker gejoggt werden. In dem Fall sollte aber ebenfalls zur Schonung von Mensch und Hund eine Ruckdämpferleine zum Einsatz kommen. Der Hund kann beim normalen Joggen ein herkömmliches Geschirr tragen. Nur am Halsband sollte die Leine nicht eingehängt sein. Hunde reagieren stark auf hohe Temperaturen. Bei Temperaturen über 18 Grad sollten keine Läufe durchgeführt werden, egal ob Canicross oder einfaches Joggen.

 

Fazit

Canicross macht Hund und Mensch Spaß. Es handelt sich dabei um einen Geländelauf, der dem Mensch-Hund-Gespann einiges abverlangt. Wer sich in dem Sport perfektionieren möchte, kann an vielen verschiedenen Rennen teilnehmen. Eine gute Ausrüstung und solide Ausbildung des Hundes bilden die Grundlage, die durch absolute Fitness und extrem ausgeprägtes Durchhaltevermögen von Mensch und Hund ergänzt werden.

Bildquelle: Pixabay

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Silke Reininger, selbstständige Bürodienstleisterin, Tierheilpraktikerin, Personalreferentin und Journalistin, lebt mit Mann und 2 Hunden im wunderschönen Oberbayern im Großraum München. Vielseitig interessiert, sportlich, aufgeschlossen, Naturverbunden.

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