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Ist die private Krankenversicherung die bessere Alternative?

Ist die private Krankenversicherung die bessere Alternative?

Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine der Säulen in der Sozialversicherung, aber sie ist nicht mehr die einzige Möglichkeit, um die Gesundheit abzusichern. Alle, die ein Jahresbruttoeinkommen von mindestens 57.600 Euro haben, können wählen, ob sie gesetzlich oder lieber privat krankenversichert sein möchten. Das Angebot der sogenannten PKV richtet sich aber auch an alle, die einer selbstständigen oder freiberuflichen Tätigkeit nachgehen, die als Beamte arbeiten oder Studenten sind, denn auch hier ist eine private Krankenversicherung möglich, und zwar unabhängig vom Einkommen. Aber lohnt es sich, von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln und wenn ja, welche Vorteile bietet die PKV?

Immer individuell

Nicht alle sind mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung einverstanden, denn hier wird lediglich eine Grundversorgung angeboten. Das heißt, wer zum Beispiel im Krankenhaus in einem Einzelzimmer liegen möchte, der muss dafür bezahlen, denn in der Grundversorgung ist nur ein Mehrbettzimmer vorgesehen. Wer sich hingegen für eine private Krankenversicherung entscheidet, der kann das Einzelzimmer und auch die Behandlung durch den Chefarzt in seinen persönlichen Leistungskatalog mit aufnehmen lassen. Jede private Krankenversicherung ist eine individuelle Versicherung, die nach den Wünschen des Versicherten abgestimmt wird. Dabei sind die Kosten für diese besonderen Leistungen vielfach günstiger als das bei einer gesetzlichen Krankenversicherung der Fall ist.

Die Vorteile der privaten Krankenversicherung

Jeder kann sich mit einer privaten Krankenversicherung einen Katalog an Leistungen zusammenstellen, die für ihn wichtig sind. Wer sich beispielsweise absichern möchte, wenn es um die Zähne geht, der kann die entsprechenden Leistungen, wie einen bestimmten Zahnersatz, mit in den Katalog aufnehmen lassen. Die PKV lässt ebenfalls viele Spielräume, wenn es um die alternative Medizin geht, zudem können auch technisch aufwendige Therapieformen berücksichtigt werden, die im eng gesteckten Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung nicht vorgesehen sind. Wer in der GKV, also in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, der muss oft Wochen, wenn nicht sogar Monate warten, um einen Termin bei einem Facharzt zu bekommen. Bei der PKV ist das anders, denn hier sind die Wartezeiten für einen Facharztbesuch deutlich kürzer.

Nicht nach dem Einkommen

Die Beiträge, die für die private Krankenversicherung monatlich gezahlt werden, richten sich nicht nach dem Einkommen des Versicherten, sondern nur nach den Leistungen, die der Kunde selbst ausgewählt hat. Das macht es einfacher, die Beiträge zu gestalten und entsprechend zu kalkulieren. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung läuft es etwas anders, denn hier richten sich die Beiträge nach dem Einkommen, auf die Leistungen selbst hat der Versicherte jedoch kaum Einfluss. Vor allem für junge Menschen kann es sich daher lohnen, in eine private Versicherung zu wechseln, denn da der Beitrag gering ist, lässt sich bei einer guten Leistung viel Geld sparen. Gespart werden kann auch mit der frei wählbaren Selbstbeteiligung, denn sie ermöglicht dem Versicherten, den Betrag zu kontrollieren, den er monatlich zahlen muss. Die Preisspanne für die frei wählbare Selbstbeteiligung reicht von null bis hin zu mehreren Tausend Euro und die monatlichen Beiträge können damit sogar auf unter 100,-Euro sinken. Bei jungen und gesunden Versicherten zahlt sich das auf jeden Fall aus.

Genau vergleichen

Alle, die sich für einen Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung interessieren, sollten auf jeden Fall einen PKV Vergleich machen, denn die Zahl der Anbieter ist mehr als groß und ein Vergleich hilft dabei, das beste Angebot zu finden. Bevor es aber an einen Vergleich geht, sollte überlegt werden, welche Leistungen wichtig sind. Sind es vielleicht die Zahnbehandlung und der Zahnersatz oder die stationären Leistungen bei einem Aufenthalt im Krankenhaus? Wie hoch soll die Selbstbeteiligung ausfallen? Auch dieser Punkt sollte genau überlegt werden. Für Arbeitnehmer ist es zum Beispiel empfehlenswert, den Selbstbehalt niedrig zu halten, denn da der Arbeitgeber sich mit 50 % beteiligt, fällt ein höher angesetzter Beitragssatz nicht mehr so sehr ins Gewicht. Bei einem direkten Vergleich kann jeder objektiv vergleichen, welcher der Anbieter infrage kommt, und wenn die Entscheidung dann gefallen ist, sollte ein Experte den Tarif genau ausrechnen.

Obwohl die private Krankenversicherung viele Vorteile hat, es gibt auch einen entscheidenden Nachteil: Die PKV ist keine Familienversicherung. Wenn eine Familie sich privat versichern will, dann muss jedes einzelne Mitglied der Familie eine Versicherung abschließen und das kann je nach Größe der Familie sehr teuer werden. Der Vorteil liegt hier klar bei der gesetzlichen Krankenversicherung, bei der die ganze Familie zu einem Tarif versichert ist.

Bild: © Depositphotos.com / hquality

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

2 Kommentare

  1. Penny

    Tja, wenn man das Geld hätte, könnte man sich ein schönes Gesundheitspäckchen zusammenstellen. Für die Allgemeinheit bleibt nur das Gesundheitssystem zweiter Klasse.

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  2. Jens P. Mahler

    Gibt es wirklich Leute, die von der gesetzlichen Krankenkasse in die private wechseln möchten? Ich höre immer nur von umgekehrten Fälle. Meisten möchten Gutverdiener, die in jungen Jahren gespart haben im Alter, wenn sich die Zipperlein häufen, gern wieder in die GKV zurück, um versorgt zu sein und nicht von Selbstbeteiligungen erschlagen zu werden.
    Die GKV hat – vor allem für Familien – Vorteile. Man zahlt einen Beitrag und alle sind abgesichert. Man muss vielleicht länger auf einen Facharzttermin warten als Privatpatienten. Das ärgert mich auch. Dafür braucht man aber auch im Krankheitsfall keine Angst zu haben, dass man verarmt. Ich würde nicht in die PKV wechseln wollen. Na ja, dafür verdiene ich auch nicht genug, fürchte ich.

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