Was versteht man unter Handysucht und wie wird diese Sucht behandelt?

Was versteht man unter Handysucht und wie wird diese Sucht behandelt?

Eine amerikanische Studie hat herausgefunden, dass rund 176 Millionen Menschen auf dieser Welt süchtig nach ihrem Handy oder Smartphone sind. Im Vergleich dazu, noch vor zwei Jahren waren es „nur“ 79 Millionen Menschen weltweit. Aber wie wird diese Sucht überhaupt definiert? Auch darauf hat die Studie eine Antwort, denn wer mehr als 60 Mal am Tag sein Handy nutzt, der gilt als süchtig und wer jetzt meint, dass diese Sucht nur Kinder und Jugendliche betrifft, der irrt sich. Unter den vielen Süchtigen gibt es auch viele Menschen mittleren Alters, die die Hände nicht von ihrem Handy lassen können.

Wie äußert sich die Handysucht?

Der Begriff Sucht ist immer negativ besetzt und das gilt auch im Zusammenhang mit der Handysucht. Ähnlich wie bei einer Sucht nach Drogen oder Alkohol, so leidet auch der Handysüchtige sowohl psychisch als auch physisch. Wer handysüchtig ist, der reagiert auf jeden Klingelton und auf jede SMS, die hereinkommt, ebenso wie auf einen Anruf mit einem deutlich erhöhten Schub an Adrenalin. In diesem Moment steigt der Blutdruck an, die Pupillen weiten sich und erst dann, wenn ein Süchtiger auf die SMS oder auf den Anruf reagiert hat, dann ist alles wieder im normalen Bereich. Die Verschnaufpause ist jedoch nicht von langer Dauer, denn wenn es mal keinen Anruf geben sollte, dann wird der Süchtige selbst aktiv und schaut auf sein Handy.

Eine Handysucht lässt sich nicht nur an der Häufigkeit der Nutzung ablesen, es gibt noch andere Anzeichen, die Auskunft über die Sucht geben. Wer häufig ein schlechtes Gewissen hat, weil der Handykonsum zu hoch ist, der ist suchtgefährdet. Auch wer schnell nervös wird, wenn das Handy ausgeschaltet bleiben muss, sollte über die Sucht nachdenken, ebenso diejenigen, die wütend werden, wenn der Akku leer ist oder über Schweißausbrüche klagen, wenn sie ihr Smartphone zuhause vergessen haben.

Wie wird die Sucht behandelt?

Wer bereits süchtig ist und erkennt, wie schädlich die Sucht ist, der kann sich entsprechend behandeln lassen. Gespräche mit einem Psychologen und mit einem Suchtexperten helfen, auch ein Aufenthalt in einer Suchtklinik mit einer intensiven Therapie ist ein guter Weg, um sich von der Sucht zu befreien. Es geht nicht darum, für den Rest des Lebens auf ein Handy zu verzichten, wichtig ist es, zu erkennen, dass das Verhalten im Zusammenhang mit dem Handy falsch war.

Viele Eltern sind machtlos

Eltern von Teenagern kennen das Problem bestimmt: Sie wollen den Nachwuchs etwas fragen, aber sie bekommen keine Antwort, weil der Sohn oder die Tochter damit beschäftigt sind, auf das Smartphone zu starren. Sie chatten mit Freunden, schauen nach, wie viele Likes sie gerade auf Facebook haben, beantworten Fragen ihrer Freunde bei WhatsApp, sie schauen Videos auf YouTube oder spielen irgendein Onlinespiel. Dieses ignorante Verhalten bringt viele Eltern zur Verzweiflung und in immer mehr Familien ist der Frieden nachhaltig gestört, weil die Kinder sich einfach nicht von ihrem Handy lösen können. Nehmen die Eltern den Kindern das Smartphone weg, dann zeigt sich, ob die Kinder bereits süchtig oder vielleicht gefährdet sind.

Immer erreichbar sein

Die heutige Zeit ist eine schnelllebige Zeit, bei der fast jeder immer und überall erreichbar sein möchte. Die Auswahl an Smartphones mit den passenden Handytarifen ist groß und wer nach einem neuen Gerät sucht, der muss nur ins Internet gehen. Zahlreiche Seiten führen mit wenigen Klicks zu neuen, multifunktionalen Geräten, mit denen sich neben Telefonieren und Simsen noch weit mehr erledigen lässt. Egal ob professionelle Fotos, Emails oder Spiele – v.a. die neuen top Geräte von Samsung, Apple & Co. bieten dem Nutzer zahlreiche Möglichkeiten, sich mit dem Gerät zu beschäftigen.

Smartphones wie das Samsung Galaxy S7 Edge zählen als Spitzenreiter, dienen sie doch fast wie ein persönlicher Assistent, da die Möglichkeiten durch Apps & Co. schier unbegrenzt sind. Wer sich solch ein High End Gerät wie das S7 Edge aussucht, der wird sich wahrscheinlich nicht über eine mögliche Handysucht Gedanken machen und auch die Hersteller drucken auf ihre Verpackungen keine Warnhinweise, dass der längere und intensive Gebrauch des Gerätes zu einer Sucht führen kann.

Bild: © Depositphotos.com / Melpomene

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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