Wie viel Körperpflege braucht der Mensch?

Wie viel Körperpflege braucht der Mensch?

Körperpflege ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit, aber kaum jemand fragt sich, wie viel Pflege überhaupt gesund ist. Wie viel Pflege kann die Haut verkraften und wann wird es gefährlich, denn je mehr die Haut mit Wasser und Reinigungsmitteln in Berührung kommt, umso mehr wird sie gestresst. Auf der anderen Seite braucht die Haut eine gewisse Pflege, um ihrer Aufgabe als größtes Körperorgan nachgehen zu können. Es ist ein schmaler Grat zwischen zu viel und zu wenig, der nicht so einfach zu gehen ist.

Immer individuell

Wie viel Pflege die Haut braucht, lässt sich leider nicht pauschal beantworten, denn jeder Mensch hat ein individuelles Hautbild. Das Alter spielt bei der Wahl der Pflegeprodukte ebenfalls eine große Rolle, ebenso wie der Verschmutzungsgrad. Wer beispielsweise eine eher trockene Haut hat, der sollte nur einmal am Tag kurz unter die Dusche gehen und auf ausgiebige Wannenbäder verzichten. Für dieses Hautbild ist es wichtig, Seifen, Körpercremes und Duschgels zu wählen, die rückfettend und mild sind. Pflegeprodukte sollten sich am pH-Wert der Haut orientieren, denn nur dann kann sichergestellt werden, dass die Haut die Pflege bekommt, die sie tatsächlich braucht.

Die Versprechen der Werbung

Laut der Stiftung Warentest sind die Werbeversprechen der Industrie bei Pflegeprodukten mit Vorsicht zu genießen. Fast hat es den Anschein, als hätte jedes Unternehmen ein wahres Wundermittel gegen die Hautalterung erfunden, denn es gibt kein Unternehmen, was nicht mit einem „deutlich verbesserten Hautbild“ oder mit einer „sichtbaren Faltenreduzierung in nur 30 Tagen“ wirbt. Dass die Haut altert, ist ein normaler Prozess, den auch die teuerste und beste Pflegecreme nicht aufhalten kann. Eine gute Creme hingegen kann den Alterungsprozess ein wenig hinauszögern und das Hautbild optisch aufpeppen.

Auf die Inhaltsstoffe achten

Wer sich eine neue Tages- oder Nachtcreme zulegen will, der sollte auf der Packung zunächst einmal die Inhaltsstoffe studieren. Dort steht zum Beispiel, dass eine Creme AHA Säuren oder Alpha-Hydroxysäuren enthält, ein Stoff aus natürlicher Milch- und Fruchtsäure, der die Haut durchdringt und die Erneuerung der Zellen beschleunigt. Auch das Bindegewebe wird durch das Kollagen positiv beeinflusst und nach dem Auftragen wirkt die Haut jünger, frischer und glatter. In den meisten Feuchtigkeitscremes, aber auch in Sonnenschutzmitteln sind sogenannte Antioxidantien enthalten, die die Haut mit Betacarotin sowie den Vitaminen C und E versorgen. So wird einer Schädigung durch freie Radikale vorgesorgt, zudem wird die Haut auch vor der Sonne geschützt.

Das richtige Maß finden

Bei der Gesichts- und Körperpflege gilt das, was auch für andere Dinge im Leben wichtig ist: Es gilt, das richtige Maß zu finden. Es bringt wenig, jede neue Creme, die auf den Markt kommt, gleich auszuprobieren, ohne darüber nachzudenken, ob sie auch zur Haut passt. Besser ist es, sich zunächst vielleicht bei einem Hautarzt oder einer Kosmetikerin über das Hautbild zu informieren und dann die entsprechenden Pflegeprodukte zu kaufen. Die Auswahl ist riesig und wer zum Beispiel auf die Seite parfumdreams.de klickt, der wird dort viele Pflegeprodukte für jeden Hauttyp und in jeder Preislage finden.

Muss gute Pflege teuer sein?

Qualität hat bekanntlich wenig mit Quantität zu tun, und diese Regel gilt auch für Pflegeprodukte aller Art. Wer sich die Mühe macht und eine günstige Tagescreme aus dem Drogeriemarkt mit einer sündhaft teuren Creme eines bekannten Herstellers vergleicht, der wird zu seiner Überraschung feststellen, dass beide Cremes fast exakt die gleichen Inhaltsstoffe haben. Vielfach muss der Name mitbezahlt werden, und auch die exklusive Verpackung täuscht gerne darüber hinweg, dass der Inhalt keine Besonderheiten bereithält. Wenn es um die Pflege geht, dann steht das Probieren über dem Studieren, und wenn die Creme gefällt und zudem noch pflegt, dann darf sie ruhig etwas günstiger sein.

Bild: © Depositphotos.com / belchonock

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

1 Kommentar

  1. Avatar
    Mona

    Ich erinnere mich noch an die Worte meiner Biolehrerin „noch nie haben die Leute so gestunken wie heute – weil sie sich zu oft waschen“. Haut kann man auch kaputt waschen und kaputt cremen!

    Reply

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