Schäden an der Leber und wie sie sich bemerkbar machen

Die Leber ist ein unscheinbares, stilles Organ, was für den aber von großer Bedeutung ist. , Alkohol oder zu fettes Essen können zu Schäden an der Leber führen. Aber bis es so weit kommt, muss sehr viel geschehen, denn die Leber arbeitet zuverlässig und kann sogar nachwachsen. Wird sie jedoch auf Dauer überfordert, dann streikt sie, was schwere Folgen haben kann.

Die Aufgaben der Leber

Kein Organ im Körper ist größer als die Leber, das zentrale Stoffwechselorgan. Sie sorgt für den reibungslosen Zucker- und Fettstoffwechsel, aber auch für den gesunden Haushalt von Mineralstoffen und Vitaminen. Ihre wohl wichtigste Aufgabe ist aber, den Körper zu , indem sie alles, was schädlich ist, aus dem Körper filtert. Jeden Tag produziert das Organ rund einen Liter Gallensaft, mit dem sie die unterschiedlichsten Stoffwechselprodukte über den Darm abgibt und ihn auf diese Weise bei der Fettverdauung unterstützt.

Ein stilles Leiden

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Kommt es zu Schäden an der Leber, dann merkt der Mensch lange Zeit nichts davon, denn das so wichtige Organ leidet im Stillen. Dies liegt daran, dass die Leber keine Nervenzellen hat, daher verursacht sie keine . Schäden an der Leber kann man auch durch andere Anhaltspunkte erkennen, etwa wenn sich Haut und Augäpfel gelb färben. Diese Färbung entsteht, wenn sich der gelbe Gallensaftstoff, auch Bilirubin genannt, im Blut und im Gewebe sammelt. Die Gelbsucht ist jedoch kein frühes Warnsignal, sondern entwickelt sich im Laufe einer Lebererkrankung.

Welche Symptome gibt es noch?

Ärzte schätzen, dass jeder Vierte in Deutschland Schäden an der Leber hat. Hauptsächlich handelt es sich dabei um eine Fettleber. Bei dieser Schädigung vergrößert sich die Leber, was zu einem Druckgefühl und Spannungsschmerzen im rechten Oberbauch führt. Später können dazu noch dumpfe Schmerzen, Blähungen und auftreten. Wer zu wenig zu sich nimmt, hat vielfach einen dunkel gefärbten Urin, was aber nicht zwangsläufig auf ein Leberleiden hinweist. Ist der dagegen dunkelbraun, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass zu viel Bilirubin in der Galle und der Leber sind. Hier ist es wichtig, dass ein Arzt die abklärt.

Zu wenig Appetit

Bei allen Erkrankungen der Leber kommt es zu und Veränderungen des Essverhaltens. Die Betroffenen essen immer weniger und verlieren deshalb ständig an Körpergewicht. Ist die Lebererkrankung in einem schon fortgeschrittenen Stadium, dann bilden sich Wasseransammlungen im Bauch und in den . Diese Ödeme bringen einiges an Gewicht auf die Waage und „täuschen“ so ein höheres Körpergewicht vor.

Fazit zu Schäden an der Leber

Offensichtliche Symptome, die beispielsweise bei Verdauungsstörungen auftreten, deuten nicht zwingend auf eine Erkrankung der Leber hin. Wenn es eine Störung bei der Gallenproduktion gibt, entstehen übermäßige Ansammlungen von Luft und Gasen, die alsdann zu Blähungen führen. Dieses Symptom könnte jedoch auch eine ganz andere Ursache haben. Hier kann eine gründliche Untersuchung durch einen Internisten dabei helfen, die eigentliche Ursache zu finden. Auch wer zu Nasenbluten neigt, muss nicht zwangsläufig einen Leberschaden haben. Die Leber kann zwar involviert sein, wenn zu wenig Gerinnungsfaktoren produziert werden, sie muss aber nicht dafür verantwortlich sein.

Bild: © Depositphotos.com / bluebay2014

Schäden an der Leber und wie sie sich bemerkbar machen

Ulrike Dietz

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