Nachtschweiß – Wenn alles Nass ist

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Nachtschweiß – Was das zu bedeuten hat

Wer nachts schwitzt, muss sich in aller Regel keine Gedanken machen. Die Ursachen hierfür sind im Allgemeinen harmloser Natur. Allerdings kann dem nächtlichen Schwitzen gelegentlich eine ernst zu nehmende Erkrankung zugrunde liegen. Ist dies der Fall, gesellen sich zusätzliche Krankheitszeichen zum Nachtschweiß hinzu.

Gründe für Nachtschweiß finden

In den meisten Fällen stellt es kein großes Problem dar heraus zu finden, aus welchem Grunde wir in der Nacht manchmal etwas mehr als gewöhnlich schwitzen. In den Sommermonaten ist die Sommerhitze hierfür verantwortlich, im Winter wird nicht selten die Heizung einfach zu hoch eingestellt. Wer jedoch abends zu scharf isst oder Alkohol trinkt, wird ebenfalls vom Nachtschweiß betroffen sein. Nicht zuletzt Ängste, Sorgen und Ärger zu später Stunde ebenso zu einem vermehrten Schwitzen des Nachts bei. Was weniger wissen ist, dass auch unterkühlte Räumlichkeiten zu einer erhöhten Schweißproduktion nachts beitragen. Wenn der Nachtschweiß uns den Schlaf raubt, kann dies ferner an ganz bestimmten Schlaf- und Alltagsgewohnheiten liegen.

Medizinische Gründe für Nachtschweiß

Wer bei sich bemerkt, über einen längeren Zeitraum hinweg im Schlaf stark zu schwitzen, mitunter sogar derart heftig, dass die Bettwäsche und der Schlafanzug durchnässt sind, ist von einem krankhaften Nachtschweiß betroffen. Hiervon Betroffene wachen dann in der Regel auch auf und müssen sich nachts umziehen. Gelegentlich macht sich auch ein nächtliches Duschen erforderlich – selbst dann, wenn

  • die Decke nicht zu warm gewählt ist
  • die Ursache kein Alptraum war
  • die Temperaturen im völlig in Ordnung sind.

Bedingt durch die fühlen sich von krankhaft bedingtem Nachtschweiß Betroffene am folgenden Morgen schlapp und nicht ausgeschlafen. Tagsüber kann jedoch kein starkes Schwitzen festgestellt werden.

Dadurch unterscheiden sich die nächtlichen Schweißausbrüche im Wesentlichen vom Schwitzen an einzelnen Körperteilen oder auch am gesamten Körper. In einem solchen Fall ist dann die Rede von Hyperhidrose. Der Nachtschweiß ist unter der Bezeichnung der nächtlichen Hyperhidrose bekannt.

Nachtschweiß – Macht sich ein Arztbesuch erforderlich?

Wer unter extremen und gehäuften Schweißausbrüchen in der Nacht leidet, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Dies gilt ganz besonders dann, wenn sich zusätzlich weitere Beschwerden, wie beispielsweise

  • Fieber
  • Gewichtsreduktion
  • Schmerzen

dazu gesellen. Sehr oft spielen hormonell bedingte Schwankungen eine entscheidende Rolle beim Nachtschweiß. Einige Frauen leiden verstärkt während der Schwangerschaft oder der Wechseljahre in der Nacht unter Schweißausbrüchen. Nicht selten zeichnen jedoch verschiedene Medikamente für Nachtschweiß verantwortlich.

Keine Seltenheit ist Nachtschweiß bei vorliegenden Infektionskrankheiten. Das kann zum Beispiel eine Entzündung der Herzinnenhaut oder eine Virus-Grippe sein. Sehr oft geht auch eine Tuberkulose mit Nachtschweiß einher. In einigen Fällen zeichnen auch Erkrankungen neurologischen Ursprungs für nächtliches Schwitzen verantwortlich oder Schlafstörungen, wie unter anderem die Schlafapnoe. Darüber hinaus können Schweißausbrüche in der Nacht auch Anzeichen für gewisse Tumore oder Krebserkrankungen sein.

Wichtigste Ursachen für nächtliches Schwitzen

Zu den hauptsächlichsten Ursachen von Nachtschweiß zählen

  • Alkoholkonsum
  • Bakterielle Entzündung der Herzinnenhaut
  • Diabetes
  • Erhöhte Stressbelastung
  • Gefäßentzündungen
  • Hormonell bedingte Beschwerden
  • Infektionserkrankungen, wie beispielsweise Aids
  • Krebserkrankungen
  • Medikamente verschiedener Art
  • Neurologische Erkrankungen, beispielsweise Parkinson
  • Nikotingenuss
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Scharf gewürzte Speisen
  • Schlafstörungen, wie zum Beispiel Schlafapnoe
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Tuberkuloseerkrankung
  • Ungünstige Schlafbedingungen, unter anderem zu warme Bettdecke
  • Virus-Grippe
  • Wechseljahre der Frau

Behandelt wird jeweils die Grunderkrankung. Allerdings können auch nächtliche Schweißausbrüche ohne erkennbare Ursachen auftreten. Dabei zeigen die Schweißdrüsen eine nicht erklärbare Überaktivität. Einige hiervon betroffene Personen schwitzen auch tagsüber sehr stark. Werden die Schlaf- und Lebensgewohnheiten geändert, kann dies dazu verhelfen, dass eine Reduzierung der nächtlichen Schweißproduktion erreicht wird.

Hilfe gegen Nachtschweiß ohne Arztbesuch

Wer nicht sofort einen Arzt aufsuchen möchte respektive keine weiteren der genannten Begleiterscheinungen zum Nachtschweiß aufweist, dem kann spezielle Nachtwäsche gegen das nächtliche Schwitzen empfohlen werden. Im Online Shop Third of Life finden Sie eine reichhaltige Auswahl an passender Nachtwäsche für Damen und Herren, die nachts gelegentlich unter Schwitzattacken leiden.

Sleep Shirts sowie Sleep Pants für Damen und Herren AVIOR und SUBRA sind in unterschiedlichen Farben sowie in der Kurz- und Langarm-Version erhältlich. Die spezielle Nachtbekleidung eignet sich für die ganzjährige Benutzung. Einzig in extrem warmen oder kalten Nächten sollte hierauf verzichtet werden.

Kennzeichnend für die spezielle Nachtwäsche ist die spezielle Opti Sleep Zonentechnologie. Basierend auf der körpernahen, jedoch nicht zu engen Schnittführung wird mit dieser Nachtbekleidung für ausreichend Bewegungsfreiheit gesorgt. Das Material fühlt sich seidenweich an und ist besonders hautfreundlich. Dadurch wird ein besonders angenehmer Tragekomfort erreicht. Die qualitativ hochwertigen Fasern transportieren die Feuchtigkeit rasch vom Körper weg.

Durch die hohe Funktionalität der verwendeten Garne kann ein idealer Ausgleich der Feuchtigkeits- und Wärmeregulierung in der Nacht erlangt werden. Die positiven Resultate dieser speziellen Nachtbekleidung bestehen in einem

  • verbessertem Durchschlafen
  • fitteren Zustand am anderen Morgen aufwachen.

Die Sleep Shirt und Sleep Pants sind einzeln bestellbar, so dass sich jeder seine Nachtwäsche ganz nach seinem individuellen Geschmack selbst zusammenstellen kann.

Bild: © Depositphotos.com / ginasanders

Silvia Goeritz
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