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Raucher und die Lungenkrankheit COPD

Raucher und die Lungenkrankheit COPD

Wer über viele Jahre hinweg pro Tag 20 Zigaretten raucht, wird irgendwann einmal mit Atembeschwerden konfrontiert werden. Deren Auftreten findet sich nicht selten während körperlicher Arbeit oder auch beim Treppensteigen.

Nicht immer mangelnde Fitness verantwortlich

Beim Auftreten von Beschwerden mit der Atmung muss dies nicht zwangsläufig am Alter oder einer mangelnden Fitness liegen. Gesellen sich ständig wiederkehrende Infektionen der oberen Atemwege und ein ständiger Husten dazu, macht sich ein Arztbesuch erforderlich. Dahinter kann sich COPD verbergen.

COPD steht für Chronic Obstructive Pulmonary Disease. Dies bedeutet, die Lunge ist auf Grund einer Entzündung und dauerhaften Verengung chronisch erkrankt. Dadurch altert das Organ schneller. Zwar kann COPD nicht geheilt werden, jedoch bestehen gute Chancen ein schnelles Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.

Insbesondere Raucher von COPD betroffen

Zum Kreis der Hauptbetroffenen gehören neben Rauchern auch Passivraucher. Ferner können Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz in gleichmäßigen Abständen von Luftschadstoffen beeinflusst werden, zur Risikogruppe. Seltener tritt COPD auf Grund einer genetischen Vererbung auf.

Bei COPD suchen sich Schadstoffe und Nikotin ihren Weg über den Mund und die Nase in das Innere des Organismus. Hier kann es zur Zerstörung der Flimmerhärchen der Schleimhaut innerhalb der Atemwege kommen. Als Resultat kann die chronisch-obstruktive Bronchitis entstehen, wozu sich nicht selten eine überblähte Lunge – Lungenemphysem – gesellt.

Problematisch gestaltet sich eine frühe Diagnose, da Patienten meistens erst dann einen Arzt konsultieren, wenn die Beschwerden sich häufen. In diesem Fall ist bereits zu viel Lungengewebe zerstört.

Verhinderung einer weiteren Verschlechterung der Erkrankung

Wurde COPD als Diagnose gestellt, sollten Raucher umgehend auf den Nikotingenuss verzichten, um einer Verschlechterung der Lungenfunktionen entgegen zu wirken. Eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten macht sich zur Minderung von Atembeschwerden erforderlich. Diese werden in der Regel inhaliert. Im Rahmen einer Patientenschulung erlernen Betroffene die richtige Anwendung von Inhalationsgeräten.

Überdies empfiehlt Prof. Heinrich Worth – stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga – ein regelmäßiges Treiben von Sport. Wird darauf verzichtet, nehmen Muskelkraft und Muskelmasse ab. Die körperliche Belastbarkeit sinkt und die Lungenfunktion wird weiter verschlechtert.

Bild: © Depositphotos.com / imagepointfr

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Autor(in)

Silvia Goeritz

Ich bin 52 Jahre, schreibe bereits seit meiner Jugend. Als Asperger-Autistin habe ich keine Kinder, ich führe eine Fernbeziehung. Hauptsächlich schreibe ich über Gesundheitsthemen, vorwiegend gesunde Ernährung, Psychologie/psychische Erkrankungen, Diäten, Fitness und sonstige gesundheitliche Themen.

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