Wie läuft die Entbindung von Mehrlingen ab?

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Nicht nur die , sondern ebenso von Mehrlinge ist immer etwas besonderes. Um direkt nach der gut versorgt zu wissen, sollte die Wahl der bewusst getroffen werden. Im Idealfall oder bei Fragen, bietet sich das Gespräch mit dem Frauenarzt an. Bereits während der Schwangerschaft, ab Bekanntwerden, dass es sich um Mehrlinge handelt, klärt der Arzt über den Ablauf auf in der Schwangerschaft von Mehrlinge ist erhöhte Vorsicht geboten und vor allem engmaschige Untersuchungstermine. Die Babys bei Mehrlinge sind generell kleiner und leichter und gelten bereits ab der 37. Schwangerschaftswoche als ausgewachsen.

Vorsorge bei Entbindung von Zwillinge

Zwillinge sind die häufigste Art von Mehrlinge. Je nach Gesundheit und Lage der Kinder steht es der Mutter frei, ob die Mehrlinge per Kaiserschnitt oder auf natürlichem Wege zur Welt gebracht werden sollen. Um die letzten Fragen zu beantworten wird im Laufe der Schwangerschaft und unmittelbar vor der Entbindung ein Ultraschall gemacht. Dabei wird überprüft, ob die Lage beider Kinder für eine natürliche Geburt optimal ist. Befindet sich mindestens ein Kind in Querlage, wird die natürliche Entbindung ausgeschlossen. Eine weitere Stellung ist die Beckenendlage. Befindet sich der erste Zwilling in dieser Lage wird ein Kaiserschnitt angeraten, ebenso, wenn beide sich in dieser Stellung in der Gebärmutter befinden. Idealerweise findet die Geburt nach der vollendeten 32. Schwangerschaftswoche statt. Im Weiteren wird darauf geachtet, dass das Geburt beider Kinder jeweils bei mindestens 1800 Gramm liegt. Des weiteren sollte der Unterschied zwischen den beiden bei maximal 500 Gramm liegen. Eine natürliche Geburt der Mehrlinge wird ebenso ausgeschlossen, wenn Erkrankungen der Mutter oder ein zu enges Becken bestehen oder es sich um eineiige Zwillinge handelt. In diesem Fall ist das Risiko für Komplikationen zu groß.

Geburt der Zwillinge

Um eine lückenlose und schnelle Versorgung zu gewährleisten, steht bei einer Entbindung von Mehrlingen grundsätzlich mehr Personal zur Verfügung. Die Entbindung per Kaiserschnitt wird spätestens in der 38. Schwangerschaftswoche angesetzt, um eine Verschlechterung der Plazenta nicht in Kauf nehmen zu müssen. Bei einer natürlichen Entbindung kann der Termin lediglich durch Wehen fördernde Mittel mitbestimmt werden. Zwischen 30 und 50 Prozent der Zwillingsschwangerschaften werden per Kaiserschnitt entbunden. Bei einem Kaiserschnitt werden innerhalb etwa 5 Minuten beide Kinder auf die Welt geholt. Größer ist der Abstand zwischen den Kindern bei einer natürlichen Entbindung. Bis sich das zweite Kind in einer geburtsbereiten Lage ist, senken sich die Wehen etwas ab. Zwischen den Entbindungen vergehen 15 bis 25 Minuten. Mehr Zeit sollte jedoch nicht vergehen, da sich die Plazenta nach der ersten Geburt verkleinert und somit das zweite Kind nicht mehr ausreichend versorgt wird. Umso wichtiger ist es, dass auf eine ununterbrochene Beobachtung bei Mehrlinge geachtet wird. Besteht der kleinste Verdacht auf eine Gefährdung wird Oxytocin gespritzt, um die Absenkung der Wehentätigkeit so kurz wie möglich zu halten. Die Entbindung bezieht sich nicht nur auf die beiden Kinder, sondern im Weiteren auf die Plazenta, die vollständig die Gebärmutter verlassen muss. Gerade bei Mehrlinge ist besonders wichtig, dass sich die Gebärmutter wieder zusammenzieht, da es ansonsten zu einem erhöhten Blutverlust kommen kann. Dies kann durch Wehen fördernde Mittel unterstützt werden.

Entbindung von Mehrlinge

Im Laufe der Schwangerschaft von mindestens drei Kindern klären die Ärzte frühzeitig auf, dass die Entbindung ausschließlich per Kaiserschnitt erfolgen sollte. Eine natürliche Entbindung würde durch die Zeit zwischen den einzelnen Kindern ein enormes Risiko mit sich bringen. Ein weiterer Vorteil der Entbindung der Mehrlinge per Kaiserschnitt ist die Planung. Der Termin wird zwar so spät wie möglich angesetzt, jedoch zu einem Zeitpunkt, der dem natürlichen Eintreten der Wehen vorausgeht. Die Gesundheit der Mehrlinge steht stets an erster Stelle, was eine engmaschige Überwachung voraussetzt. Je nach Anzahl der Kinder wird das Team aus Kinderärzten, Hebammen und Assistenten zusammengesetzt. Bereits im Vorfeld kann eingeschätzt werden, ob die Kinder zusätzliche Wärme und weitere Hilfen benötigen.

Bild: © Depositphotos.com / Klanneke

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