Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Affiliate Links mit * gekennzeichnet / Bilder DSGVO-konform über Proxyserver von der Amazon Product Advertising API geladen / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

Probleme mit den Füßen und wie man sie verhindern kann

Probleme mit den Füßen und wie man sie verhindern kann

Sie sind vielleicht die wichtigsten Körperteile, denn sie machen es möglich, erhobenen Kopfes durchs Leben zu gehen – die Füße. Wenn Kinder zum ersten Mal auf den Füßen stehen, gibt es kein Halten mehr, sie laufen, rennen, schlendern und spazieren, leider nicht immer in den richtigen Schuhen. Es sind die Schuhe, die vielfach an den Problemen mit den Füßenschuld sind. Aber es gibt auch angeborene Schwierigkeiten und eine falsche Körperhaltung, die den Füßen große Probleme machen können.

Zu viel Gewicht sorgt für einen Spreizfuß

Immer wenn sich der vordere Teil des Fußes verbreitert, entsteht ein Spreizfuß. Der Mittelfußknochen im vorderen Fußteil klafft dabei auseinander und der große Zeh verformt sich dabei immer mehr. Von einem Spreizfuß sind jedoch nicht nur die großen Zehen betroffen, auch die mittleren Zehen sowie die Unterseite des Fußes können für diese Fußprobleme sorgen. Bei dieser unschönen Fehlstellung des Fußes haben die Betroffenen nicht selten sehr starke Schmerzen, wobei Frauen viel öfter einen Spreizfuß haben als Männer. Meist ist ein zu schwaches Bindegewebe an der Fehlstellung schuld, aber viel öfter ist Übergewicht die Ursache. Ein anderer Auslöser sind die falschen Schuhe, die spitz zulaufen und viel zu hohe Absätze haben. Eine Hilfe sind in diesem Fall spezielle Einlagen, die vor allem die stark beanspruchten Zehen im Mittelfuß entlasten. Zudem lindern die Einlagen auch die Schmerzen. Der Arzt entscheidet sich in der Regel für einen operativen Eingriff, wenn der Fuß aufs Äußerste verformt ist.

Krankheiten führen zum Hohlfuß

Ein Hohlfuß tritt eher selten auf, an seiner Entstehung sind meist Krankheiten schuld. Der Hohlfuß ist der Gegensatz zu einem Plattfuß und wenn er im Erwachsenenalter auftritt, ist nicht selten eine neurologische Krankheit der Verursacher des Problems. Für einen Hohlfuß typisch ist eine stark ausgeprägte und überhöhte Längsform im Mittelfuß. Das komplette Körpergewicht lagert auf der Ferse und auf dem vorderen Teil des Fußes, zudem treten dort vermehrt Schwielen und auch Schmerzen auf. EinHohlfuß ist sehr beweglich und das führt zum häufigen Umknicken des Fußes. Die Ferse kippt dabei einfach nach innen, die Bänder und Sehnen sind überlastet und so kommt es zu Verletzungen. Orthopädische Einlagen in den Schuhen stützen das erhöhte Gewölbe des Mittelfußes, zudem wird auch der Druck von der Ferse und vom Vorderfuß genommen. Manchmal sind auch speziell angefertigte Schuhe notwendig.

Senkfüße sind keine Seltenheit

Senkfüße sind sehr vielschichtig. Meist sind es Schuhe, die nicht richtig sitzen oder zu feste Schuhe, die dieses Problem auslösen. Sitzt ein Schuh nicht gut, ist in der Regel das Fußbett mangelhaft und das lässt den Fuß schnell nach innen kippen. Ständiges Sitzen und zu wenig Bewegung sorgen ebenfalls dafür, dass die Muskulatur des Fußes immer schwächer wird und sich ein Senkfuß bildet. Wer einen Senkfuß hat, darf nicht darauf hoffen, dass sich dieses Problem von selbst löst. Je eher es eine richtige Behandlung gibt, umso größer sind die Chancen, dass sich der betroffene Fuß wieder erholt. Wer Senkfüße hatte, sollte so viel wie eben möglich, barfuß laufen und spezielle Kraftübungen machen. Einlagen in den Schuhen sind zusätzlich hilfreich, denn sie unterstützen das Training, um den Senkfuß auszukurieren.

Plattfüße entstehen schon im Kindesalter

Plattfüße sind die wohl bekanntesten Fehlstellungen der Füße. Sie sind entweder angeboren oder entstehen im Laufe der Zeit, auch schon bei Kindern. Handelt es sich um einen sogenannten erworbenen Plattfuß, dann ist das meist eine Kombination aus einem Senk-, Knick- und Spreizfuß. Charakteristisch für Plattfüße ist ein sehr flaches Längsgewölbe des Fußes, wobei der Fuß zum großen Teil oder sogar ganz auf dem Boden aufliegt. Schmerzen verursachen Plattfüße nicht und die Betroffenen können auch ohne Probleme gehen. Es kann jedoch zu Folgeerscheinungen kommen, die nicht so angenehm sind. So kann es zu einer Fehlstellung der Zehen und zu schmerzhaften Druckstellen kommen. Auch ständige Schwielen an den Fußsohlen und ausgeprägte Hühneraugen sind bei Plattfüßen keine Seltenheit. Mit zunehmendem Alter kann sich auch noch ein Verschleiß in den Gelenken dazugesellen.

Was hilft bei Plattfüßen?

Kindliche Plattfüße zu korrigieren, passiert meist mittels eines Gipsverbands, auch eine OP ist möglich. Nach dem Eingriff ist es notwendig, eine Zeit lang Schienen zu tragen, die die Füße in Form halten. Bei erwachsenen Menschen helfen ganz gezielte Muskel- und Bewegungsübungen, um Kapseln, Gelenke und die Bänder zu stützen. Außerdem tragen orthopädische Einlagen in den Schuhen dazu bei, die Form der Füße positiv zu verändern. Um Plattfüße zu verhindern, ist es eine gute Idee, im Sommer die Schuhe auszuziehen und barfuß zu laufen. Auch ein Gewicht, was der Körpergröße angepasst ist sowie gut sitzende Schuhe helfen dabei, Plattfüße zu verhindern.

Knickfüße brauchen keine Therapie

Auch der Knickfuß ist eine Fehlstellung des Fußes. Anders als die anderen möglichen Probleme, verursacht ein Knickfuß jedoch keine Schmerzen und braucht auch keine Therapie. Fuß und Bein bilden bei einem Knickfuß keine gerade Linie. Die Ferse ist bei dieser Fehlstellung meist um zehn Grad oder mehr nach außen geknickt. In vielen Fällen tritt ein Knickfuß zusammen mit einem Platt- und Senkfuß auf, die Abgrenzungen verlaufen dabei fließend. Zu erkennen sind Knickfüße an den Schuhen, denn sie sind am Innenrand deutlich mehr abgenutzt als am äußeren Rand. Ältere Menschen, die unter einem Knickfuß leiden, kämpfen häufig mit Einschränkungen beim Gehen und leiden unter Schmerzen am Sprunggelenk. Das ist im Speziellen der Fall, wenn sie eine Arthrose haben. Kinder, die einen Knickfuß haben, sollten regelmäßig Gymnastik bei einem Physiotherapeuten machen. Mit Sicherheit gehört diese Fehlstellung schnell der Vergangenheit an.

Fazit

Die meisten Menschen legen im Laufe ihres Lebens rund 150.000 Kilometer zu Fuß zurück. Da machen die Füße einiges mit und es wird ihnen sehr viel abverlangt. Daher ist es ein wenig verwunderlich, dass viele Menschen ihre Füße so schlecht behandeln. Sie zwängen sie in viel zu enge Schuhe, sie suchen ihr Schuhwerk nach der Mode aus und nicht nach gesundheitlichen Aspekten, oder sie haben die falsche Körperhaltung. Es gibt viele Ursachen für Fehlstellungen der Füße, dabei ist es so einfach, die Füße gesund zu erhalten. Viel Barfuß laufen, gute Schuhe tragen und den Füßen regelmäßig eine Massage sowie viel Pflege gönnen, sind eine Garantie für gesunde Füße.

Bild: @ depositphotos.com / spukkato

1 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 5 (1 Bewertungen, durchschnittlich: 5,00 von 5)

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Affiliate Links mit * gekennzeichnet / Bilder DSGVO-konform über Proxyserver von der Amazon Product Advertising API geladen / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Letzte Aktualisierung am 18.12.2018 um 19:05 Uhr / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.