Arthritis: Was tun gegen die Gelenkschmerzen?

Arthritis: Was tun gegen die Gelenkschmerzen?

Knapp die Hälfte aller Menschen über 45 leidet unter schmerzenden Gelenken. Dabei sind am häufigsten die Kniegelenke betroffen. Sie werden in der Regel durch Abnutzungserscheinungen (Arthrose) verursacht oder entstehen durch Entzündungen. Dann wird von Arthritis gesprochen. Bei eingeschränkter Beweglichkeit im Gelenkbereich, Fieber und geröteter Haut sowie Schwellungen ist ein Gang zum Arzt unumgänglich, um eine genaue Diagnose zu erstellen.

Der Leidende kann selbst einige präventive Maßnahmen und Rezepte für Hausmittel beachten, bevor es zu einer Gelenkentzündung kommt. Dazu gehört sicherlich der Abbau von Übergewicht sowie die Vermeidung von einseitigen Belastungen. Zudem wird eine Ernährung ohne übermäßigen Verzehr von rotem Fleisch empfohlen. Eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren hemmt Entzündungen und wirkt einer Gelenkschädigung entgegen.

Gelenkschonende Sportarten wie Radfahren und Schwimmen drängen die Symptome zurück. Kühle Umschläge und Wärmepackungen sowie die Anwendung von ätherischen Ölen und Heilkräutern in Tee oder Salbe lindern den Schmerz. Echter Sellerie und Feldthymian zeigen dabei ebenso wie bestimmte Wirkstoffe des Cannabis bei Knochenkrankheiten wohltuende Effekte.

Was genau versteht man unter Arthritis?

Arthritis ist eine knorpelzerstörende Entzündung, die jedes Gelenk im Körper betreffen kann. Sie kommt in zwei verschiedenen Ausprägungen vor. Zum einen ist sie eine Autoimmunkrankheit. Zum anderen können die Schmerzen durch bakterielle Infektionen entstehen.

Es kommt zu einer Rötung als Zeichen einer gesteigerten Durchblutung. Mit dem Blut gelangen vermehrt Zellen zur Immunabwehr in den Bereich der Schädigung. Gleichzeitig lagert sich im umgebenden Gewebe Wasser ab. Durch dieses Ödem steigt der Druck auf die Nervenenden. Der erhöhte Druck auf die Gefäße lässt Flüssigkeit austreten, die in die Zellzwischenräume der Schleimhautschicht gelangt, die darauf anschwillt. Die überschüssige Flüssigkeit erreicht die Gelenkkapsel, die jedes Gelenk umschließt. Die Folge ist ein Gelenkerguss, angefüllt mit entzündungsfördernden Gerinnungsstoffen. In Verbindung mit den weißen Blutkörperchen wird auf der Schleimhaut eine feine Schorfschicht gebildet, die zu Wucherungen der Schleimhaut führt. Diese überwächst den Knorpel und zerstört ihn.

Rheumatoide Arthritis

Diese Art der Arthritis wird als Auswirkung einer Fehlfunktion des Immunsystems verstanden. Die wuchernde Schleimhaut stirbt meist wieder ab, hinterlässt aber Reste an den Knochenrändern. Diese wandeln sich in unelastische Faserzellen um, die sich auf den Knochen legen. Dabei wird der Kontakt zur Schleimschicht unterbrochen, die den Knorpel ernährt.

Aufgrund der Entzündung wandern nun verstärkt weiße Blutkörperchen zur betroffenen Stelle. Diese eliminieren die Faserzellen. Allerdings versuchen sie das mit aggressiven Verdauungsstoffen (Zytokine), die das Bindegewebe noch weiter zerstören. Zudem wird die Ausschüttung knochenabbauender Zellen (Osteoklasten) angeregt. Diese greifen dann die Knochensubstanz direkt an. Am Ende steht ein zerstörtes Gelenk.

Bakterielle Arthritis

Dagegen entsteht die bakterielle Arthritis unter Einfluss von Keimen, die eine Infektion verursachen. Diese gelangen über die Blutbahn in das Gelenk und entzünden es. Die meisten Fälle entstehen durch Bakterien von den Stämmen Staphylococcus und Streptococcus.

Auch Viren sind dazu fähig, arthritische Anfälle auszulösen. Zu den häufigsten Erregern gehören die Verursacher der Hepatitis-B, der Röteln und der Mumps.

Wodurch kann eine Arthritis entstehen?

Die rheumatoide Arthritis ist meist erblichen Ursprungs und bricht aufgrund der beschriebenen Autoimmunreaktion in mehreren Gelenken gleichzeitig aus.  Demgegenüber können bei der bakteriellen Arthritis mehrere Faktoren verantwortlich sein. Sie tritt üblicherweise nur in einem Gelenk auf. Oft sind erworbene Gelenkschäden durch Unfälle und Verletzungen die Grundlage. Weitere Ursachen sind Bakterien, die durch eine Operation oder Injektion ins betroffene Gelenk wandern.

Symptome

Die Symptome ähneln anfangs denen der Grippe und treten schubweise auf. Müdigkeit, Fieber und Appetitlosigkeit sind in dieser Phase die Erkennungszeichen. Im späteren Stadium werden die Gelenke morgens unbeweglich, schmerzen und versteifen zunehmend. Wenn Arthritis unbehandelt bleibt, kommt es zu Gelenkverformungen.

Behandlungsmethoden

Ein früher Behandlungsbeginn mit Medikamenten ist bei beiden Typen der Arthritis wichtig. Zuerst muss der Entzündungsvorgang unterbrochen werden. Bei der bakteriellen Arthritis kann eine mechanische Entfernung hilfreich sein. Mit Antibiotika kann sie dann ausheilen.

Demgegenüber ist die rheumatoide Arthritis nicht heilbar. In vielen Fällen kann die Entzündung medikamentös nachhaltig eingedämmt und durch unterstützende Maßnahmen wie eingangs beschrieben in ihrer Ausprägung nachhaltig verlangsamt werden.

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Autor(in)

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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