Wie hilft CBD gegen Stress?

Wie hilft CBD gegen Stress?

Wir alle wissen, wie sich Prüfungsangst anfühlt, oder wie man vor einem wichtigen Ereignis unter Stress steht. Aber manchmal kann sich ein herausfordernder Job, familiäre Anforderungen oder das Überleben unerwarteter Ereignisse wie eine dauerhafte Prüfung anfühlen. Wenn das Gefühl einer anstehenden Katastrophe anhält, ist das ein Zeichen von chronischer Angst. Man benötigt eine Möglichkeit, um die Stressreaktion wieder auszugleichen. CBD gegen Stress scheint eine erfolgversprechende Lösung zu sein.
Hinweis: Auf Justbob gibt es eine große Auswahl an CBD-Produkten!


Bei Angstzuständen ist das medizinische System für die meisten nicht sonderlich zielführend. Wer mit chronischem Stress oder Angstzuständen zu tun hat, zieht häufig eine Behandlung mit CBD in Betracht. Doch wirkt CBD gegen Stress tatsächlich so vielversprechend?

Überzeugende Forschungsergebnisse stützen die wachsende Beliebtheit von CBD-Produkten gegen Angstzustände. Weitere Forschungsergebnisse werden folgen, viele klinische Studien mit Menschen laufen derzeit. Aktuell vorliegende Ergebnisse belegen inzwischen nachweislich die Nützlichkeit von CBD bei:

  • Sozialen Angststörungen,
  • Panikstörungen,
  • Posttraumatischen Belastungsstörungen und
  • Zwangsneurosen.

Schauen wir einmal auf die wissenschaftlichen Aspekte, so lässt sich besser nachvollziehen, wie sich Stress auf den Körper und das Gehirn auswirkt.

Ängste und wie sie chronisch werden

Statistisch wird etwa einer von vier Personen im Laufe seines Lebens an einer Angststörung leiden. Gefühle von Angst und drohender Gefahr treten immer häufiger auf und werden zu rasenden Gedanken, die zu körperlichen Reaktionen führen. Doch woher kommen diese Gefühle?

Ein wesentlicher Faktor ist unsere Genetik. Kleine Unterschiede in unseren Hormonen oder Neurotransmittern nehmen zum Teil Einfluss darauf, wie wir auf Stress reagieren. Ein weiterer Aspekt sind Umweltgifte, die unsere Neurochemie beeinflussen.

Doch die Hauptursache von Angst ist Stress. Chronischer Stress trainiert das Gehirn sich ängstlich zu fühlen. Sein Ziel ist es, dass man sich an diese Situationen „erinnert“, damit in Zukunft Stress vorhersehbarer wird und wenn möglich vermieden werden kann. Was früher hilfreich auf der Flucht vor wilden Tieren war, ist heute weniger dienlich.

Folgen von chronischem Stress und Angst

Kleine Schübe durch Stresshormone sagen unserem Körper, dass er sich auf eine „Kampf oder Flucht“-Situation vorbereiten muss. Unser Körper ist leider nicht für einen dauerhaften Panikzustand ausgelegt. Chronisch hohe Konzentrationen von Stresshormonen – insbesondere Cortisol – richten Schäden an, die sich durch Beschwerden und Erkrankungen vielfältig bemerkbar machen.

Stress bringt die Gehirnchemie durcheinander

Chronischer Stress wirkt nicht nur auf den Körper schädlich, sondern verändert auch das Gehirn. Stresshormone teilen dem Gehirn mit, dass es sich konzentrieren soll: „Konzentriere dich, fühle weniger und mach dich bereit.“ Wenn diese Botschaft nicht ausgeschaltet wird, nimmt Ihr Gehirn Veränderungen vor, mit dem Ziel diese Botschaft wieder abzustellen.

Wissenschaftler forschen noch daran die vielschichtigen Veränderungsprozesse von chronischen Stressreaktionen aufzudecken. Was man heute schon weiß, ist, dass sie sowohl die Struktur als auch die Chemie des Gehirns umfassen. Bestimmte Regionen des Gehirns werden hyperaktiv, während andere verkümmern und sogar schrumpfen können. Der Spiegel von Neurotransmittern wie Dopamin, Serotonin und Endocannabinoide und deren Rezeptoren verändern sich.

Selbst, wenn man es eigenständig schafft zu einem entspannteren Lebensstil zurückzufinden, können diese Veränderungen bestehen bleiben. Damit bleiben auch die negativen körperlichen Auswirkungen erhalten. Wenn das passiert, benötigen Sie sehr wahrscheinlich Unterstützung, um das Gleichgewicht in Ihrem Gehirn wiederherzustellen.

Der Cannabis Wirkstoff gegen Ängste

Cannabidiol (CBD) kann direkt und indirekt Angst entgegenwirken, während Menschen beispielsweise durch einen höheren THC-Gehalt durch Graskonsum diese Wirkung weniger erfahren. Verschiedene Cannabissorten haben unterschiedliche Konzentrationen dieser beiden Moleküle. Dies ist ein Grund für die sehr unterschiedlichen Wirkungen in Bezug auf Angstreaktionen.

Dank medizinischem Marihuana und Legalisierungsbestrebungen erlebt die Menschheit eine Renaissance in der Cannabisforschung und den Produktionstechniken, was ein erheblicher Fortschritt ist. CBD darf inzwischen als Pflanze gezüchtet werden, da THC kaum enthalten ist. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile Cannabisprodukte mit heilenden Eigenschaften, die ohne das kulturelle Stigma und Nebenwirkungen auskommen.

Beweise, dass CBD Stress und Ängste lindert

Neben begeisterten Erfahrungsberichten von Menschen, die ihre Ängste erfolgreich mit CBD-Öl behandeln, gibt es auch immer mehr wissenschaftliche Beweise für die Wirkung von CBD. Die meisten Untersuchungen sind an Nagetieren durchgeführt worden. In 32 verschiedenen Studien an Nagetieren zeigte nur eine Studiengruppe keine relevanten Ergebnisse hinsichtlich der Auswirkung auf Angst und Stress.

Experimente am Menschen sind kostspielig und rechtlich sehr kompliziert – daher ist es wenig überraschend, dass Studien am Menschen nicht so aussagekräftig sind. Insgesamt haben sich sowohl bei Nagetieren als auch bei Menschen erfolgreiche Anwendungsmöglichkeiten mit CBD bei Angstzuständen herauskristallisiert.

Versuchspersonen und Tiere wurden bei folgenden Experimenten in eine stressige Situation versetzt und ihre Angstreaktion gemessen:

Nagetierversuche: Mäuse wurden in einen Käfig mit einer Boa Constrictor gesetzt. Mäuse mit niedrig verabreichten CBD-Dosen ließen sich mehr Zeit, ihre Umgebung nach strategisch günstigen Fluchtmöglichkeiten zu scannen, anstatt in Panik zu geraten.

Menschliche Beweise: Öffentliches Sprechen ist für uns Menschen das Äquivalent zu einer Boa Constrictor. CBD verbessert die Situation bei Angstzuständen.

Extinktionslernen: Beim Extinktionslernen handelt es sich um eine Technik, mit der man seine Ängste zu überwinden lernt. Dabei wird der Auslöser losgelassen, sobald es nichts mehr zu befürchten gibt. Bei diesen Experimenten werden die Versuchspersonen darauf trainiert, etwas Harmloses mit etwas Schmerzhaftem zu assoziieren. Es wird gemessen, wie lange die Furcht anhält, nachdem dieser keinen Schmerz mehr verursacht hat.

Nagerbeweise: Nagetiere erstarren in Angst, sobald sie darauf konditioniert werden einen elektrischen Schlag zu erwarten. Wenn Wissenschaftler ihnen CBD während des Auslöschungs-Lernprozesses geben, frieren sie weniger wahrscheinlich in Erwartung ein, auch nachdem die Wirkung durch das CBD nachgelassen hat.

Menschliche Beweise: Menschen wurden ebenfalls mit visuellen Hinweisen darauf konditioniert, einen elektrischen Schlag zu erwarten. Diejenigen, die eine Dosis von 32 mg CBD während des Extinktionstrainings (ohne Schocks) inhalierten, erwarteten weniger einen elektrischen Schlag. Als die Probanden zwei Tage später erneut getestet wurden, blieb diese Erwartungshaltung unverändert. Die Wirkung des CBDs war jedoch längst abgeklungen.

Wie CBD gegen Angstzustände wirkt

Cannabidiol hat mehr als 65 Anknüpfungspunkte im ganzen Körper. Das macht es schwierig, die Quellen seiner verschiedenen therapeutischen Eigenschaften genau zu bestimmen. Studien weisen darauf hin, dass CBD Angstzustände durch die Stimulierung von Neurotransmittersystemen und neuronaler Regeneration lindert.

Serotonin: Die Rolle dieses Neurotransmitters ist äußerst komplex. Seine Wirkung hängt davon ab, wo es sich befindet und woran es sich bindet. Serotonin hat mindestens 14 verschiedene Rezeptoren. CBD bindet spezifisch an 5-HT1A, von dem angenommen wird, dass es die größte Rolle bei Angststörungen spielt.

Endocannabinoide: Der Körper produziert auf natürliche Weise Cannabinoide, die im gesamten Körper und Gehirn im Endocannabinoid-System Verwendung finden. Dieses System kann unter chronischem Stress ins Ungleichgewicht geraten. Das Gleichgewicht des Endocannabinoid-Systems wird durch CBD wiederhergestellt, indem es eine Überstimulation der CB1-Rezeptoren verhindert und die körpereigene Produktion von Endocannabinoiden anregt.

Neuronale Regeneration: Obwohl chronischer Stress Neuronen schädigen und sogar Gehirne schrumpfen lassen kann, bleiben bestimmte Bereiche des Gehirns regenerationsfähig. Im Laufe unseres Lebens bilden sich immer wieder neue Neuronen, stellen neue Verbindungen her und fördern das Wachstum unseres Gehirns. CBD fördert offenbar diesen Prozess und wirkt daher auf chronischen Stress verursachte Gehirnschäden ausgleichend.

Behandlung bei Stress und Angstzuständen

Bei so vielen Stressquellen ist ein ganzheitlicherer Ansatz notwendig, um Ängsten zu heilen. Ärzte lassen sich inzwischen auf traditionelle Psychotherapie und pharmazeutische Behandlungen mit Entspannungstechniken wie Meditation und Yoga ein.

Wenn chronischer Stress und Angst Ihr Gehirn umprogrammiert hat, braucht es Arbeit und Zeit, um den Schaden rückgängig zu machen. Letztendlich kann man seine gewohnten Denkmuster verändern, aber man kommt schneller und leichter ans Ziel, wenn man Gehirnneuronen aktiv dabei hilft zu wachsen und sich wieder aufzubauen.

CBD lässt sich vielversprechend im Rahmen eines umfassenden Behandlungsplans bei Angstzuständen einsetzen.

Bildquelle: Pixabay

Autor(in)

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.