Bittere Medizin: So schmeckt CBD Öl

Bittere Medizin: So schmeckt CBD Öl

Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden. Nie wird das deutlicher als beim Testen von CBD-Öl. Doch muss etwas Medizinisches immer unangenehm schmecken? Einigen Menschen behagt der typische Geschmack des Hanfs nicht. 

Manche stören sich an der öligen und leicht brennenden Flüssigkeit im Mund. Viele Anwender haben keine Probleme mit dem intensiven Hanfgeschmack. Sie nutzen sogar bevorzugt CBD-Öle bzw. CBD Tropfen, um ihre Beschwerden zu lindern.

Da immer mehr Menschen das nicht-psychoaktive Cannabidiol (CBD) wegen seiner medizinischen Wirkungen probieren, beginnen die meisten mit dem beliebten CBD Öl. 

Alternativ kaufen viele Interessenten die weniger geschmacksneutralen CBD Kapseln. Ein CBD Shop, in dem viele CBD Produkte und das gefragte CBD Öl in Bio-Qualität zu haben sind, ist https://biocbd.de/.

 

Der typische Geschmack von CBD Öl

CBD-Öl ist ein Naturprodukt. Dieses wird mittels CO2-Extraktion aus dem Industriehanf gewonnen. In Vollspektrum-Qualität wird der gewonnene CBD-Extrakt mit einem Trägeröl verdünnt. 

Er kann mit einer Tropfpipette dosiert werden und wird direkt unter die Zunge geträufelt. Dabei entfaltet sich das typische Hanfaroma. Es wird von manchen Menschen als gras- oder heuähnlich, von anderen als scharf und ölig, torfartig oder harzig beschrieben.

Wenn das CBD-Öl unter die Zunge geträufelt wird, kann es über die Mundschleimhaut (sublinguale Aufnahme) aufgenommen werden. Dabei geht kaum etwas von der CBD Wirkung verloren. Der intensive Hanfgeschmack verbleibt länger im Mund. 

Er wird vom Speichel etwas abgemildert. Wird das CBD-haltige Öl sofort heruntergeschluckt (orale Aufnahme), wird es über die Leber und den Darmtrakt verstoffwechselt. Dabei werden etwa 60 Prozent der CBD Öl Wirkung neutralisiert. Der Hanfgeschmack vergeht nach dem Herunterschlucken schnell.

 

CBD Öle mit Nahrung aufnehmen?

Manche Menschen kommen auf die Idee, das ölige Substrat mit Getränken oder Nahrungsmitteln wie Joghurt, einem Smoothie oder einem Stück Brot aufzunehmen. Damit möchten sie den Geschmacks-Flash umgehen. Doch erstens gewöhnt man sich an den Geschmack, zweitens wird die Aufnahme des Wirkstoffs durch Flüssigkeiten oder Nahrungsmittel verzögert. 

Der größte Nachteil der oralen Aufnahme von CBD Tropfen und Öl ist aber der hohe Wirkstoffverlust. Bei einem Wirkstoffverlust von 60 Prozent muss die Dosis entsprechend erhöht werden. Am Ende wird die CBD-Einnahme dadurch ganz schön teuer.

Besser wäre es, den etwas gewöhnungsbedürftigen Hanfgeschmack hinzunehmen, und die effektive sublinguale CBD-Aufnahme zu wählen. Der Versuch, stattdessen die etwas geschmacksneutralen CBD Kapseln einzunehmen, ist ebenfalls möglich. 

Auf jeden Fall ist ein geschmacksintensives CBD Oil deutlich wertvoller als ein geschmacksneutrales CBD-Isolat. In Vollspektrum-Öl CBD Tropfen sind nämlich noch alle natürlichen Begleitstoffe aus dem Hanf enthalten. Dabei handelt es sich um Vitamine, Mineralstoffe, weitere medizinisch wirksame Cannabinoide, Flavonoide, Terpene und Terpenoide.

 

Das Trägeröl beeinflusst den Geschmack

Einen gewissen Anteil am Geschmackserlebnis hat das Trägeröl, in dem der CBD-Extrakt gelöst wird. Meist handelt es sich um ein neutral schmeckendes Trägeröl – zum Beispiel Olivenöl, Kokosöl oder Hanfsamenöl. 

Die Öle mildern den etwas scharfen Geschmack des Cannabidiol-Extrakts ab. Olivenöl kann geschmacklich kaum wahrgenommen werden, weil der Hanfgeschmack es überlagert. Hanfsamenöl gibt dem CBD-Aroma eine etwas nussigere Note. Kokosöl nimmt dem CBD Oil etwas von seiner Schärfe.

Fakt ist, dass CBD-Öle verschiedener Hersteller unterschiedlich schmecken. Es kommt auf die verarbeitete Hanfsorte, das Extraktionsverfahren und die Qualität der benutzten Zutaten an. Diese entscheiden mit darüber, wie das Endergebnis geschmacklich ausfällt. 

Der wichtigste Geschmacksfaktor in CBD Ölen sind die enthaltenen Terpene und Terpenoide. Diese Aromastoffe geben Pflanzenextrakten ihre typische geschmackliche Note. Ein in Öl gelöstes CBD-Isolat schmeckt folglich nicht so intensiv nach Hanf wie ein Vollspektrum-Öl. 

CBD-Isolate gelten unter Kennern aber als weniger wertvoll. Alle natürlichen Beistoffe aus dem Hanf werden beim CBD-Isolat entfernt – also auch die aromagebenden Terpene und Terpenoide.

 

Ist der Geschmack von CBD Öl ein Qualitätsmerkmal?

Manche Menschen, die CBD Öl kaufen, legen Wert darauf, dass sie ein in Öl gelöstes CBD-Isolat erhalten. Die Wissenschaft vertritt jedoch heute die Erkenntnis, dass medizinische Pflanzenstoffe vom Organismus besser aufgenommen werden, wenn sie im Verbund mit ihren natürlichen Begleitstoffen verbleiben. 

Dieser Effekt wird „Entourage-Effekt“ genannt. Chemisch reine Stoffe sind zwar geschmacklich angenehmer. Der Organismus kann sie aber nicht so gut verwerten. Die CBD Wirkung ist vermutlich schwächer.

Die natürlichen Beistoffe stellen eine höhere Bioverfügbarkeit her. Sie verbessern die Verwertung des Cannabidiols. So gesehen kann der intensive Hanfgeschmack durchaus als Qualitätsmerkmal gelten. 

Der Hanf-Geschmack steht für den hohen Gehalt an natürlichen Beistoffen und für eine hohe Bioverfügbarkeit des Cannabidiols. Er steht für die optimale CBD Öl Wirkung. Das ist auch der Grund, warum viele Menschen ein Vollspektrum CBD Öl kaufen. 

Ein in Öl gelöstes, chemisch reines Isolat hat vermutlich eine schlechtere Bioverfügbarkeit. Der Organismus nimmt es daher nicht vollständig auf. Ein Teil der aufgenommenen CBD Öl Dosierung wird verschwendet.

 

Geschmacksneutralere CBD-Alternativen

Wer sich wegen des Geschmacks nicht mit Hanföl CBD anfreunden kann, kann auf andere CBD Produkte ausweichen. Manche davon sind aromatisiert. In einem guten CBD Shop wie BioCBD finden Sie zahlreiche Alternativen.

CBD kann in Form von neutral schmeckenden Kapseln, als Tablette, konzentrierte CBD Paste, als inhalierbares Liquid mit und ohne Nikotin-Gehalt, als Kosmetikum, als mit CBD versetzte Süßigkeit oder in Form von CBD Kristallen aufgenommen werden.

Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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