Mückenstich – lästig, aber ungefährlich

Mückenstich – lästig, aber ungefährlich

Mückenstich - lästig, aber ungefährlich
Viele, die einen Garten oder einen Balkon haben, kennen das sicher: Ein warmer Sommerabend, ein kühles Glas Wein und plötzlich ein unheilvolles Brummen, ein kurzer Schmerz und schon ist es passiert – eine Mücke hat zugestochen. Der Stich einer Mücke ist unangenehm, er juckt sehr stark, aber er ist harmlos. Das gilt allerdings nur für die Mücken, die es in Deutschland gibt. In den Tropen und auch in Asien leben Mückenarten, die sind alles andere als ungefährlich. Ihr Stich kann schwere Krankheiten auslösen und eine Mückenstich Blutvergiftung ist dabei keine Seltenheit.

Kleine erstaunliche Insekten

Mücken sind ganz erstaunliche Tiere. Kälte und Hitze machen ihnen nichts aus, sie erreichen für ein Insekt ein sehr hohes Alter und sie können einen Menschen riechen, selbst wenn er noch 50 Meter entfernt ist. Sie sind so etwas wie die Gewinner der Evolutionsgeschichte, denn Mücken gibt es bereits seit mehr als 100 Millionen Jahren. Sie haben schon die Dinosaurier mit ihren Stichen gepeinigt und sich immer wieder neu den veränderten Lebensbedingungen angepasst. Mücken lieben eine feuchte und warme Umgebung. In den Tropen finden sie daher auch die besten Bedingungen. Flexibel wie die kleinen Insekten sind, kommen sie auch in kühleren und gemäßigten Klimazonen gut zurecht. Weltweit haben Forscher mehr als 3700 Arten gezählt, 50 davon leben alleine in Deutschland.

Warum sind Mücken so erfolgreich? Das Geheimnis sind die sehr widerstandsfähigen Eier. Es kann Monate und sogar Jahre dauern, bis die jungen Mücken schlüpfen. Nur wenn nach dem Winter die Temperaturen wieder steigen und ein Wasserreservoir in der Nähe ist, dann geht es mit dem Schlüpfen allerdings sehr schnell. In nur wenigen Wochen entwickeln sich aus den Eiern die Larven und aus diesen schlüpfen dann die Puppen, die sogenannten Adulten. In ihrem Leben kann jedes Mückenweibchen drei- bis viermal 200 Eier legen. Diese schnelle und starke Vermehrung lässt die Mücke alles überleben, auch wenn die Lebensbedingungen gerade einmal kritisch sind.

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Was Mücken mögen

Mücken suchen sich ständig neue Opfer, die sie stechen können und sie achten dabei vor allem auf die Duftstoffe. Der Atem und der Körpergeruch eines Menschen entscheiden darüber, ob er als Opfer für die Mücken infrage kommt. Besonders wichtig ist dabei das Kohlendioxid, was Menschen ausatmen, aber auch der Schweißgeruch und andere Duftstoffe der Haut sind interessant. Jeder Mensch hat bis zu 40 verschiedene ganz persönliche Duftnoten und daher ist nicht jeder gleich attraktiv für einen platzierten Stich. Dass Mücken süßes Blut mögen, wie so oft vermutet wird, stimmt nicht. Sie bevorzugen jedoch Kinder und Frauen, weil diese eine dünnere Haut haben als Männer. Außerdem fühlen sie sich von dunkler Kleidung eher angesprochen als von heller Kleidung.

Haben sich Mücken ihrem Opfer auf 30 Zentimeter genähert, dann nehmen sie die Reize und die besonderen, individuellen Duftstoffe wahr. Sie können die Temperatur der Haut fühlen und suchen dann nach einer geeigneten Stelle für die „Landung“, um durch einen Stich an frisches Blut zu kommen.

Der schmerzhafte Stich

Mücken führen ein sehr riskantes Leben, denn während sie zustechen, hat der Mensch die Möglichkeit, die Mücke quasi „in flagranti“ erwischen. Um nicht in Lebensgefahr zu kommen, suchen sich die Mücken gerne eine Stelle am Körper aus, die schlecht zu erreichen ist. Aber diese Stelle muss immer in der unmittelbaren Nähe von Blutgefäßen sein, die sich nah unter der Oberfläche der Haut verbergen. Kommt es zu einem Stich, dann befördert das kleine Insekt über seinen Stechrüssel gleich mehrere Substanzen in die menschliche Haut. Der Cocktail enthält ein Betäubungsmittel, damit der Mensch den Stich nicht sofort spürt. Zudem ist etwas dabei, das die Blutgerinnung verhindert, denn die Mücken mögen nur dünnes und stets frisches Blut. Registriert das Immunsystem den Stich, dann beginnt der eigentliche Stress.

Die Mastzellen schütten sofort jede Menge Histamin aus, das dann an die Nervenzellen andockt. Als Folge beginnt der Stich sofort zu jucken. Die Blutgefäße erweitern sich, es tritt Flüssigkeit aus und das führt zur Mückenstich Schwellung. Der Stress erreicht seinen Höhepunkt, wenn sich die weißen Blutkörperchen einmischen. Sie wollen die fremden Substanzen abbauen, aber das zerstört das umliegende Gewebe. Die Mückenstich Schwellung verstärkt sich und auch der Juckreiz nimmt rasant zu. Noch bevor es so weit kommt, ist es ratsam, dass der Mückenstich behandelt wird.

Den Mückenstich behandeln

Einen Mückenstich behandeln ist relativ einfach, zumindest bei Menschen, die keine Mückenstich Allergie haben. So sehen die ersten wichtigen Maßnahmen für alle aus, die einen Mückenstich behandeln müssen:

  • Damit es nicht zu einer Mückenstich Blutvergiftung kommt, ist es sehr wichtig, die Einstichstelle sofort zu desinfizieren. Die Desinfizierung verhindert aber auch, dass sich der Mückenstich entzündet.
  • Die Betroffenen sollten sich nicht kratzen, selbst wenn es noch so juckt. Wird der Stich aufgekratzt, dann steigt die Gefahr, dass Bakterien in die Wunde kommen und sich der Mückenstich entzündet.
  • Kühlung ist das beste Mittel, wenn der Mückenstich angeschwollen ist. Hilfreich sind Gels, die auch bei Brandwunden helfen. Den Mückenstich behandeln und kühlen gelingt auch mit einem Tuch, was in kaltes Wasser getränkt wird oder mit einem Coolpack aus dem Eisfach. Das minimiert die Mückenstich Schwellung, reduziert das Risiko, dass sich der Mückenstich entzündet und wirkt wohltuend.

Um eine Mückenstich Schwellung zu reduzieren, gibt es auch einige alte Hausmittel. Mit dem Fingernagel ein Kreuz über den Stich in die Haut drücken, soll helfen. Ist der Fingernagel nicht sauber, dann kann das allerdings schnell dazu führen, dass sich der Mückenstich entzündet. Auch ein Tropfen heißes Kerzenwachs auf die Einstichstelle zu träufeln, ist ein bekanntes Hausmittel. Sinnvoller ist es, eine aufgeschnittene Zwiebel auf den Stich zu drücken. Die Zwiebel verhindert, dass sich der Mückenstich entzündet. Das Gemüse verhindert jedoch nicht, dass der Mückenstich angeschwollen ist.

Wie kommt es zu einer Mückenstich Allergie?

In Deutschen gelten Mückenstiche als nicht gefährlich für die Gesundheit. Das heißt aber nicht, dass ein Stich der kleinen Insekten keine Probleme macht. Eine Mückenstich Allergie ist jederzeit möglich, jedoch im Vergleich zu anderen Insektengiften ist das Gift der Mücke weniger riskant. Die Betroffenen müssen bei einer allergischen Reaktion mit einer starken Mückenstich Schwellung sowie einer heftigen Rötung rund um die Einstichstelle rechnen. Nicht in jedem Fall muss eine allergische Reaktion auf einen Mückenstich behandelt werden, da nicht jeder Allergiker gleich stark reagiert. Bei einer Mückenstich Allergie sind Probleme mit dem Kreislauf keine Seltenheit. Erbrechen und Durchfall können ebenfalls zu einer Mückenstich Allergie gehören. Ein deutliches Zeichen einer allergischen Reaktion sind auch starke Rötungen und Quaddeln. Wenn der Mückenstich angeschwollen ist und sich die Stelle rund um den Stich dunkelrot färbt, ist der Mückenstich entzündet und ein Arzt sollte sich den Insektenstich ansehen.

Um eine mögliche Allergie abzuklären, misst der Arzt die Antikörper im Blut, um festzustellen, ob der Patient allergisch ist. Ist das Ergebnis der Blutuntersuchung positiv, dann wird der Arzt den Mückenstich behandeln, und zwar mit Antihistaminika oder auch Kortison.

Wann ist der Stich gefährlich?

Die Haut ist nach einem Mückenstich angeschwollen, der Einstich juckt und die Betroffenen wissen, es kann jeder Zeit wieder passieren. Schöne Aussichten für den Sommer sehen anders aus. Trotzdem stellt der Stich einer Mücke keine gesundheitliche Gefahr dar, wie das unter anderem bei einem Bienen- oder Wespenstich der Fall ist. Es gibt jedoch Menschen, die reagieren generell sehr empfindlich auf Insektenstiche, ohne allergisch zu sein, und das ist unter Umständen gefährlich. Tritt an einer anderen Stelle am Körper im Zusammenhang mit dem Stich einer Mücke eine Schwellung auf, dann ist das ein Fall für den Arzt. Sollte der Betroffene Herzrasen oder Magen- und Darmkrämpfe bekommen, muss sich das auf jeden Fall ein Arzt ansehen.

Damit es keine Mückenstich Blutvergiftung gibt, ist es immer sinnvoll, den Tetanusschutz alle zehn Jahre auffrischen zu lassen. Auch Kalzium in Form von Brausetabletten in der Tasche zu haben, ist eine gute Sache für diejenigen, die empfindlich reagieren. Bei Allergikern ist ein Notfall-Set eine Lebensversicherung. In diesem Set finden sich eine fertige Adrenalinspritze sowie Antihistamine und Kortisonpräparate in Form von Trinkpäckchen.

Warum stechen Mücken eigentlich?

Auch wenn der Stich einer Mücke unangenehm ist, die kleinen Insekten stechen nicht zu ihrem Spaß. Gefährlich sind jedoch nur die weiblichen Tiere, die Männchen bevorzugen bei der Nahrung den Nektar. Die Weibchen brauchen Blut, denn nur mit Blut können sie die Entwicklung der Eier fördern. Das Blut, das einem Menschen „abzapft“, ist für sie lebenserhaltend. Saugt sie kein Blut, kann sie ihren Nachwuchs nicht ernähren und nach nur kurzer Zeit ist die Art dann ausgestorben. Streng genommen stechen Mücken gar nicht, denn Mücken haben keinen Stachel, sondern nur einen Rüssel, mit dem sie saugen. An der Oberfläche des Rüssels sind winzig kleine Zacken angebracht. Diese Zacken öffnen praktisch die Haut mit mikroskopisch kleinen Schnitten und in diese Schnitte spritzt die Mückendame dann ihr Gift.

Dass etwas nicht stimmt, merkt der Mensch erst, wenn alles vorbei ist, der Mückenstich angeschwollen ist und stark juckt. Die Mücke ist schon längst wieder weg und auf der Suche nach einem neuen Opfer. Übrigens können auch Mücken einen Schwips bekommen, und zwar immer dann, wenn sie einen Menschen ansaugen, der viel Alkohol im Blut hat.

Was schützt vor dem Stich der Mücke?

Menschen, die jeden Sommer unter den Stichen der Mücke leiden, müssen sich etwas einfallen lassen, um die Insekten von sich abzulenken. Hilfreich ist da ein sogenannte Repellent, das die Eigenschaft der Haut verändern. Diese Mittel verhindern, dass Insekten wie Mücken, Bremsen, Tsetsefliegen und Zecken den Menschen orten können. Ein Repellent, das wie eine Tarnkappe funktionieren, gibt es entweder als Roll-On-Stift, als Spray oder als Körperlotion. Der Nachteil dieser „Tarnkappe“ ist, dass der Wirkstoff (Diethyltoluamid oder DEET) alle vier Stunden neu aufgetragen werden muss, um den Schutz aufrecht zu halten. Für Kinder unter zwei Jahren ist das Mittel ungeeignet, da allergische Reaktionen und Hautreizungen nicht ausgeschlossen sind.

Wer in die Tropen reist und keine Mückenstich Blutvergiftung riskieren möchte, ist gut beraten, Repellents mit in den Koffer zu packen. Effektive Mittel, um die Mücken auf Distanz zu halten, gibt es auch für den heimischen Balkon, den Garten oder die Terrasse. Das Verbrennen von Salbeiblättern ist ein wirkungsvolles Mittel, auch Teelichter mit indischer Minze mögen Mücken nicht. Eine gute Idee, um Mücken zu vertreiben, ist es, ätherische Öle wie Teebaumöl oder Citronella in einer kleinen Schale aufzustellen. Kritisch sind die „chemischen Keulen“, wie beispielsweise Biozidverdampfer. Sie enthalten hochgiftige Insektizide, wie Transfluthrin oder Allethrin. Bei Kindern, aber auch bei empfindlichen Menschen, können diese Stoffe Reizungen der Haut oder der Atemwege auslösen.

Wie wirkungsvoll ist die mechanische Mückenabwehr?

Eine Plage sind Mücken auch im Haus, jedoch es gibt einfache mechanische Mittel, um die Plagegeister zu bekämpfen. Fliegengitter oder leichte Vorhänge aus Gaze vor den Türen und Fenstern sind ein bewährtes Mittel gegen Mücken. Es gibt die Schutzvorrichtungen in jedem Baumarkt, sie kosten kein Vermögen und lassen sich ohne großen Aufwand anbringen. Wer in der Nacht seine Ruhe haben möchte, sollte ein Moskitonetz über das Bett hängen. Nicht zu unterschätzen ist ein echter Klassiker, nämlich die gute alte Fliegenklatsche.

Als hochmodern gelten Ultraschallgeräte gegen Mücken, jedoch halten diese Geräte leider nicht, was die Hersteller vollmundig versprechen. Das Einzige, was ein Ultraschallgerät bewirkt, ist, dass die Mücken sich etwas mehr Zeit nehmen, bevor sie einen neuen Angriff starten. Statt der 25 Sekunden, die im Durchschnitt zwischen dem Aussuchen des Opfers und dem Zustechen vergehen, nimmt sich die Mücke bei einem Ultraschallgerät zehn Sekunden mehr Zeit. Dazu kommt, dass Menschen, die ein sehr empfindliches Gehör haben, den sehr hohen Ton dieser Geräte vernehmen und sich schnell genervt fühlen. Wer im Garten eine Regentonne oder sonstige offene Gefäße mit Wasser hat, sollte diese abdecken, denn sie sind für die Mücken ideale Brutstätten.

Fazit

Mücken gehören zu jedem Sommer, aber die kleinen Insekten müssen nicht unbedingt als Blutsauger Karriere machen. Es liegt an den Menschen, ob eine Mücke sticht oder nicht. Wer ein „Opfer“ ist, sollte sich für die Mückensaison entsprechend rüsten und alles vermeiden, was die Insekten anziehend finden. Helle Kleidung und Strümpfe sind empfehlenswert sowie Sprays, die den Körpergeruch neutralisieren. Auf dem Balkon oder im Garten machen die richtigen Vorsichtsmaßnahmen den Mücken das Leben schwer. Hat die Mücke jedoch zugestochen, dann droht nur sehr selten die Gefahr einer Mückenstich Blutvergiftung. In den meisten Fällen verlaufen die Beißattacken harmlos und lassen sich mit einfachen Mitteln gut behandeln.

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