Hornissenstich – Wie gefährlich ist er für einen Menschen?

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Hornissenstich – Wie gefährlich ist er für einen Menschen?

Hornissenstich - Wie gefährlich er für einen Menschen
Sieben Hornissen töten ein Pferd, drei Hornissen einen Menschen – diese Weisheit ist alt, aber sie gehört ins Reich der Mythen. Vielleicht liegt es am imposanten Aussehen der gelb-schwarzen Insekten, vielleicht auch daran, dass der Stich einer Hornisse sehr schmerzhaft ist. Wenn Hornissen stechen, dann ist das nicht mehr oder weniger gefährlich als bei anderen Insekten, aber die großen Wespen haben einen denkbar schlechten Ruf. Wie lässt sich ein Hornissenstich behandeln? Wie gefährlich ist eine Hornissenstich Allergie und ist auch eine Hornissenstich Blutvergiftung möglich? Es gibt viele Fragen zum Thema Hornissen, nachfolgend kommen die Antworten.

Hornissen sind keine Killerwespen

Bis zu 700 Tiere leben zwischen Mitte August und Mitte September in einem Hornissennest. Wie bei den Bienen, so dreht sich auch bei den Faltenwespen, zu denen die Hornissen gehören, alles um die Königin. Dieses 3,5 Zentimeter große Insekt legt ständig Eier, aus denen dann die Arbeiterinnen und die jungen Königinnen schlüpfen. Die Arbeiterinnen erreichen eine stattliche Größe von 2,5 Zentimeter und da Hornissen einen bedrohlich großen Kopf haben, nähren sie den Mythos der Killerwespe. Dabei sind Hornissen friedfertige Insekten, die nicht giftiger sind als eine Wespe oder eine Biene. Allerdings ist der Stich der Hornisse schmerzhafter, da sie den dickeren Stachel hat. Sticht sie in empfindliche, dünne Hautschichten, dann bildet sich sofort eine Hornissenstich Schwellung und der Schmerz ist heftig.

Damit es bei einem gesunden erwachsenen Menschen zu einer Lebensgefährdung kommt, sind zwischen 500 und 1000 Stiche notwendig. Anders sieht es allerdings aus, wenn eine Hornissenstich Allergie vorliegt oder wenn das in Insekt in den Rachenraum sticht. Dann kann die Hornissenstich Schwellung die Atemwege blockieren, was sehr gefährlich ist.

Wo die Hornissen wohnen

Hornissen sind faszinierende Insekten, die viele Nachahmer haben. Mimikry-Insekten nennen sich diese Nachahmer, die zwar wie eine Hornisse aussehen, aber keine sind. Die Keulhornblattwespe sieht wie eine Hornisse aus, ebenso die Hornissenschwebfliege und der Hornissenschwärmer. Sie alle nutzen das gefährliche Aussehen des Originals, um mögliche Feinde abzuschrecken. Die Mimikry-Insekten sehen vielleicht aus wie Hornissen, aber sie verhalten sich nicht wie die echten Hornissen. Diese bauen ihre Nester mit Vorliebe in großen Hohlräumen, wie beispielsweise einem leeren Nistkasten für Vögel. Auch ein hohler Baum ist ideal für die Insekten. Beliebt sind die Hohlräume zwischen der Hauswand und den Dachsparren oder die hohlen Räume an Fassaden.

In den Sommermonaten dient das Nest den Hornissen als Zuhause und in dieser Zeit wächst ein Volk auf bis zu 800 Tiere. Im Oktober sterben dann nach und nach die Arbeiterinnen, die Königin des Volks überlebt den Winter entweder im Erdreich oder in morschem Holz. Wenn das Nest verlassen ist, dann ist es auch erlaubt, es zu entfernen. Da Hornissen wie alle Wespen unter Naturschutz stehen, ist es nicht erlaubt, das Nest zerstören. Ein Hornissennest im Garten oder auf dem Balkon hat Vorteile, denn die Hornissen halten andere Insekten fern. Spinnen und aggressive Wespen haben Angst vor Hornissen, denn wenn sie nicht aufpassen, dann landen sie auf der Speisekarte.

Ein Import aus Asien

Der Klimawandel macht es möglich, dass sich immer wieder Insekten aus den Tropen nach Europa verirren. So auch die asiatische Hornisse, ein kleiner Verwandter der europäischen Hornisse. Diese Hornissen aus dem fernen Asien erreichen eine Größe von maximal drei Zentimeter, aber sie sehen den Hornissen, die hier in Europa heimisch sind, zum Verwechseln ähnlich. Wahrscheinlich ist diese Hornissenart über den Süden Frankreichs nach Deutschland gekommen und da sie sich fleißig vermehrt, scheint sie mit dem Klima hier zu zurechtzukommen. Wie die Artgenossen in Europa, so ist auch die Hornisse aus Asien sehr friedlich und defensiv. Allerdings kann sie es nicht leiden, wenn Menschen sich auf zwei Meter ihrem Nest nähern. Sticht sie zu, dann ist dieser Stich nicht gefährlicher als der einer Europäischen Hornisse. Eine Hornissenstich Blutvergiftung ist bei der asiatischen Importware nicht zu befürchten.

Tierschützer sehen die Einwanderung der Hornisse aus Asien trotzdem mit Sorge. Sollte sich diese Wespenart hier stark vermehren, dann kann sie eines Tages die heimischen Hornissen vertreiben. Eine wirkliche Bedrohung für das Ökosystem sehen die Naturschützer zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht.

Hornissen sind nachtaktiv

An einem lauen Sommerabend auf der Terrasse oder im Garten sitzen ist eine tolle Sache. Wer dabei jedoch das Licht anlässt oder ein Windlicht auf den Tisch stellt, der muss mit nächtlichen Besuchern rechnen. Hornissen haben eine ganz besondere Eigenart: Sie sind nachtaktiv. Sie fliegen in der Dunkelheit Lichtquellen an und können sich dann nicht mehr davon trennen. Sind Garten oder Terrasse illuminiert, dann lassen sich die Hornissen nicht lange bitten. Wer keinen Hornissenstich behandeln will und darauf verzichten kann, da die Haut nach einem Hornissenstich angeschwollen ist, der muss nur kurz das Licht löschen. Ist die Lichtquelle verschwunden, dann ist es bald auch die Hornisse.

Steht die Tür zum Garten offen oder ist kein Insektenschutzgitter vor dem Fenster, dann verirren sich Hornissen auch gerne ins Haus. Sie folgen dem Licht und verlieren dann in einem geschlossenen Raum die Orientierung. Ist das der Fall, kann das zu heiklen Situationen führen, denn die Insekten kommen unter Stress und können zustechen. Wer nicht riskieren möchte, dass sich ein Hornissenstich entzündet, sollte sich ruhig verhalten. Wichtig ist es, keine hektischen Bewegungen zu machen, sondern abzuwarten, dass sich das Tier irgendwo hinsetzt. Dann wird schnell ein Glas über die Hornisse gestülpt, ein Blatt Papier darunter geschoben und das Tier schnell wieder nach draußen gebracht.

Kein Interesse an Süßigkeiten

Wespen sind bekannt für ihre Vorlieben, wenn es um Kuchen und süße Getränke geht. Die Hornisse hingegen, die zur großen Familie der Wespen gehört, hat an süßen Lebensmittel überhaupt kein Interesse. Hornissen lassen sich an keiner Kaffeetafel sehen, denn um ihren Nachwuchs zu ernähren, bringen die Arbeiterinnen Fliegen, Raupen, kleine Käfer, Heuschrecken und auch Wespen ins Nest. Erwachsene Hornissen sind ebenfalls nicht für Zucker zu haben, sie saugen lieber den Saft aus Pflanzen und Bäumen. Im Spätsommer darf es dann auch überreifes Fallobst sein, was in den Gärten auf dem Rasen liegt.

Wenn der Herbst kommt, dann ist besonders viel los im Hornissenvolk. Die männlichen Drohnen kämpfen miteinander, wer die Königinnen befruchten darf und nur die ausgesuchten jungen Hornissenköniginnen dürfen im Nest überwintern. Die restlichen Mitglieder des Volkes müssen sterben, meist beim ersten Nachtfrost. Das alte Nest ist dann verlassen und wird nie wieder genutzt.

Nicht so gefährlich wie eine Biene

Auch wenn viele es nicht glauben können, aber das Gift der Honigbiene ist gefährlicher als das einer Hornisse. Sticht eine Biene zu, dann gelangt auch mehr Gift in den Körper, als das bei einer Hornisse der Fall ist. Einen Unterschied gibt es jedoch: Eine Biene verliert ihren Stachel und muss nach dem Stich ihr Leben lassen, eine Hornisse behält ihren Stachel und kann so oft zustechen, wie sie möchte. Aber sie will gar nicht, denn Hornissen sind friedlich und wenn sie wirklich zustechen, dann nur, um sich oder ihr Volk zu verteidigen. Es ist also eine Legende, das sieben Stiche ein Pferd und drei Stiche einen Menschen töten können. Gefährlich ist es nur bei einer Hornissenstich Allergie.

Wie wird der Hornissenstich behandelt?

Hat die Hornisse zugestochen, dann kann es passieren, dass der Stachel noch in der Haut steckt. Ist das der Fall, dann muss er vorsichtig entfernt werden, am besten mit einer Pinzette. Passiert das nicht, dann besteht die Gefahr, dass sich der Hornissenstich entzündet oder dass es im schlimmsten Fall zu einer Hornissenstich Blutvergiftung kommt. Wird der Stachel herausgezogen, ist es wichtig, darauf zu achten, ihn nicht zusammenzudrücken, da sich sonst noch mehr Gift in der Wunde verteilt. Ist der Hornissenstich angeschwollen, sorgt ein kalter Umschlag für Linderung. Ideal ist ein mit Eiswürfeln gefüllter Waschhandschuh, der eine Hornissenstich Schwellung zwar nicht ganz verhindern, aber minimieren kann.

Hilfreich und wohltuend sind darüber hinaus Umschläge mit Essig, Tonerde und Quark. Sie reduzieren aber nicht nur die Hornissenstich Schwellung, sondern machen auch den Juckreiz erträglicher. Für unterwegs sind kühlende Stifte und Gels aus der Apotheke eine gute Idee. Um zu verhindern, dass sich der Hornissenstich entzündet, ist es ratsam, die Einstichstelle zu desinfizieren.

Wann ist der Stich der Hornisse gefährlich?

Gefährlich ist es immer dann, wenn eine Hornisse in den Mund gelangt, dort in Panik gerät und zusticht. Eine Hornissenstich Schwellung im Mund-Rachenraum kann Erstickungsgefahr bedeuten. Ist der Hals nach einem Hornissenstich angeschwollen, dann haben die Betroffenen große Probleme mit der Atmung. Helfen kann hier nur ein Arzt, der den Hornissenstich behandelt und ein Mittel spritzt, das die Schwellung sofort reduziert. Als Sofortmaßnahme sollten die Betroffenen Eiswürfel oder Speiseeis lutschen, um die Schwellung zu lindern. Für die Behandlung von außen haben sich eiskalte Umschläge bewährt, trotzdem ein Arzt muss hinzugezogen werden.

Bei Kindern einen Hornissenstich behandeln ist nicht so einfach, da der Stich sehr schmerzhaft ist. Ist der Hornissenstich angeschwollen, sollte sofort ein kalter Umschlag auf den Stich gelegt werden, der auch den Schmerz nimmt. Ablenkung und ein Eis sind die besten Mittel, um Kindern zu helfen, die Eltern müssen nur dann einen Arzt aufsuchen, wenn eine Hornissenstich Allergie vorliegt.

Wie welche Symptome hat eine Hornissenstich Allergie?

So gefährlich wie eine Hornissenstich Blutvergiftung, kann auch eine allergische Reaktion auf das Gift der Insekten sein. Bei einem Allergiker ist der Hornissenstich angeschwollen, aber deutlich stärker, als das bei einem Menschen der Fall ist, der nicht allergisch reagiert. Dazu kommen tränende Augen, Beschwerden beim Schlucken, Schwindelgefühle, Übelkeit und was das Ganze gefährlich macht, auch Atemnot und Herzrasen. Diese Symptome treten unmittelbar nach dem Stich auf. In dieser Situation ist es notwendig, sofort den Notarzt zu verständigen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem allergischen Schock, der zu einem Kreislaufzusammenbruch führen kann.

Menschen, die wissen, dass sie auf den Stich einer Hornisse allergisch reagieren, müssen in den Sommermonaten bis in den Herbst hinein ein Notfall-Set bei sich haben. Zu diesem Set gehört eine Pinzette, um eventuell den Stachel der Hornisse zu entfernen sowie ein Antihistaminikum, Adrenalin oder auch Kortison. Mit einem modernen Injektionsstift wird das Mittel sofort unter die Haut gespritzt, um eine schwere allergische Reaktion zu verhindern.

Hornissen sanft vertreiben

Obwohl eine Hornissenstich Blutvergiftung so gut wie ausgeschlossen ist und die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch ist, dass sich ein Hornissenstich entzündet, möchte nicht jeder die Insekten in seiner Nähe haben. Da Hornissen unter Naturschutz stehen, darf niemand sie einfach töten, jedoch es ist erlaubt, sie mit sanften Mitteln zu vertreiben. Alle, die keinen Hornissenstich behandeln wollen, müssen im Garten oder auf dem Balkon dafür sorgen, dass es keine attraktiven Hohlräume für Hornissen gibt. Eine gute Idee ist es, alte Nistkästen mit Nelkenöl zu bestreichen, denn dieses Aroma mögen die großen Wespen nicht. Gerüche sind überhaupt die beste Waffe, um Hornissen sanft zu vertreiben. Es gibt einige Düfte, die die Insekten nicht leiden können. Zu diesen „Düften“ gehören:

  • Kaffee als Pulver anzünden und glimmen lassen, das vertreibt unter Garantie jede Hornisse. Auch ein Becher Kaffee kommt bei Hornissen nicht gut an.
  • Zitronen aufschneiden, vierteln und die Viertel auf der Terrasse oder dem Balkon verteilen.
  • Gewürznelken zerstoßen und in kleinen Schalen aufstellen.
  • Die Auflagen der Gartenmöbel mit Haarspray einsprühen.
  • Mehrere Knoblauchzehen aufschneiden und verteilen.

Bewährt hat sich auch der Lavendel. Frischer Lavendel oder ein Räucherstäbchen mit dem intensiven Duft der Pflanze halten die Hornisse auf Distanz. Süßer Kuchen oder Grillfleisch interessieren die Insekten nicht, hier droht also keine Gefahr, einen Hornissenstich behandeln zu müssen.

Hornissen lassen sich außerdem mit Nahrung weglocken. Reifes Obst, vor allem Weintrauben, Steinobst wie Kirschen oder Äpfel mögen die Insekten gerne. Wird das Obst aufgeschnitten, dann verströmt es einen für die Hornissen unwiderstehlichen Duft. Wer keine Hornissen in seiner Nähe haben möchte, sollte das Obst an einer entfernten Stelle im Garten verteilen.

Fazit

Hornissen haben ihren schlechten Ruf völlig zu Unrecht. Die Insekten töten mit ihren Stichen weder Pferde noch Menschen. Im Gegenteil, Hornissen sind friedlich und möchte ihre Ruhe haben. Allerdings sollten Menschen nicht den Fehler machen und die Hornissen reizen oder ihr Volk bedrohen. Wenn das passiert, dann sticht die Hornisse zu. Dass sich ein Hornissenstich entzündet, ist relativ selten, denn das Gift der Hornisse ist nicht so stark wie das der Biene. Für Menschen, die allerdings auf das Gift allergisch reagieren, kann der Stich gefährlich sein, sie sollten umgehend einen Arzt aufsuchen.

Bild 1: © Depositphotos.com / vladvitek

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