Harnröhrenstriktur – Symptome und Behandlungsmglichkeiten

Harnröhrenstriktur – Symptome und Behandlungsmglichkeiten

Von einer Harnröhrenstriktur wird im medizinischen Sinne gesprochen, wenn eine Verengung der Harnröhre vorliegt.  Dies ist ein medizinisches Problem, das nicht zwingend nur Männer oder nur Frauen betrifft, vielmehr kann dies einen jeden treffen.  Da es sich bei einer Harnröhrenstriktur um eine unter Umständen äußerst schmerzhafte Erkrankung handelt, ist es wichtig, genau zu wissen, welche Symptome mit dieser Erkrankung einhergehen. Nur so kann wirklich entsprechend frühzeitig gehandelt und eine Verschlimmerung der Erkrankung unter Umständen verhindert werden.  Wird eine Harnröhrenstriktur nicht rechtzeitig oder gar nicht erkennt und entsprechend behandelt, so kann sie durchaus zu einer ernsthaften Schädigung der Nieren führen.  Umso wichtiger ist es, rechtzeitig die Anzeichen zu deuten und einen Arzt aufzusuchen.

Die Symptome einer Harnröhrenstriktur

Wie bereits erwähnt, wird von Medizinern von einer Harnröhrenstriktur gesprochen, wenn eine Verengung der Harnröhre vorliegt. Diese Verengung bringt verschiedene Beschwerden mit sich.  Neben Problemen und teilweise brennenden Schmerzen beim Wasserlassen, gibt es jedoch auch noch andere Symptome, die auf eine Harnröhrenstriktur schließen lassen und unbedingt ärztlich kontrolliert werden sollten.  Nicht immer ist es der Fall, dass eine Harnröhrenstriktur direkt zu Beginn Schmerzen und Probleme bereitet. Vielmehr kann sie sich anfänglich auch einfach durch vermehrte Blasenentzündungen bemerkbar machen. Auch ein veränderter Urinstrahl kann auf eine derartige Erkrankung hinweisen. Dieser kann entweder ungewöhnlich schwach oder übermäßig stark ausfallen, das hängt nicht zuletzt auch davon ab, wo genau die Verengung der Harnröhre angesiedelt ist. Auch ein verspätetes Nachtröpfeln des Urins nach dem eigentlichen Wasserlassen kann ein Anzeichen für eine beginnende Harnröhrenstriktur sein. Richtig problematisch wird es dann, wenn durch eine Harnröhrenstriktur bedingt das Ablassen von Urin vollkommen unterdrückt wird.

Ursachen einer Harnröhrenstriktur

Eine Harnröhrenstriktur kann grundsätzlich verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen jedoch rührt sie von einer Verletzung der Harnröhre her, welche auch durch medizinische Maßnahmen in diesem Bereich bedingt sein kann.  Die Harnröhre ist grundsätzlich dafür da, den Urin aus der Blase eben durch die Harnröhre hinweg nach draußen hin abzuleiten.  Kommt es nun zu einer wie auch immer gearteten Verletzung in diesem Bereich, so heilt diese natürlich unter Bildung eines Narbengewebes wieder zu. Dieses so entstandene Narbengewebe kann dann eben in weiterer Folge zu einer Verengung der Harnröhre, einer Harnröhrenstriktur, führen. Doch daneben kann auch eine Schädigung der Schleimhaut im Bereich der Harnröhre zu einer Harnröhrenstriktur führen. Diese Schädigung kann entweder durch Verletzungen im Bereich des Damms oder auch des Penis verursacht werden. Auch bedingt durch einen Beckenbruch kann eine derartige Schädigung der Harnröhren-Schleimhaut führen, welche zu einer Harnröhrenstriktur führen kann.

Die Diagnostik bei einer Harnröhrenstriktur

Die Diagnostik einer Harnröhrenstriktur ist im Grunde genommen denkbar einfach. Mediziner messen herfür den Druck beim Wasserlassen. Diese sogenannte Druck-Fluss-Messung bestimmt den Druck, mit welchem der Urinstrahl aus der Harnröhre hinausbefördert wird.  Daneben erfolgen auch Laborbewertungen von Urin wie auch vom Blut. Weiterführende diagnostische Maßnahmen in diesem Bereich sind Röntgen und Ultraschall, die letztlich genaue Sicherheit geben können.  Durch den Ultraschall kann der Arzt feststellen, ob nach dem Wasserlassen noch Urin in der Blase verbleibt, was auf eine Verengung schließen lässt.  Schließlich steht dem Arzt auch noch die Möglichkeit einer Endoskopie zur Verfügung. Hierbei wird eine Blasen-und Harnröhrenspiegelung zur Diagnostik genutzt. Hierdurch ist es dem Arzt möglich, genauen Einblick in die Stelle zu gewinnen, an der die Harnröhrenstriktur angesiedelt ist und so genau beurteilen, wie schwer die Verengung ist.

Die Behandlung der Harnröhrenstriktur

Obgleich die Behandlung einer Harnröhrenstriktur sich grundsätzlich nach der Schwere der Erkrankung und der medizinischen Vorgeschichte des Patienten richtet, ist in den meisten Fällen doch eine Operation unumgänglich.  Eine Behandlung im Frühstadium, also binnen der ersten drei Monate, kann noch auf alternative Methoden behandelt werden, also ohne eine Operation Herfür wird meist ein Blasenkatheter gesetzt, der dem Bauchraum abgeleitet wird. Der Patient erhält ein passendes Antibiotikum. Nicht immer ist auch hier eine anschließende Operation aus zuschließen.

Bild: © Depositphotos.com / catalin205

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Autor(in)

Maik Justus

Maik Justus ist 28 Jahre jung, aus Lübbecke und Vater von 3 Kindern. Er selbst hat bereits sehr viel Erfahrung im Gesundheitsbereich und schreibt, gemeinsam mit anderen Autoren, in diesem Gesundheitsportal.

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