News: So ungesund sind Brot, Pommes und Chips

<span class=ns>News:</span> So ungesund sind Brot, Pommes und Chips

Salz ist voll im Trend. Wer als Hobbykoch mitreden will, der muss in seiner Küche „Fleur de Sel“ wie auch Meersalz und uraltes Salz aus dem Himalaja haben. Auch wenn es im Trend ist, sich exotische Salzsorten in die Küche zu stellen, Salz in welcher Form auch immer schadet der Gesundheit und das in einem Maße, was viele so nicht einschätzen können. Ein zu hoher Salzkonsum führt zu einem doppelt so hohen Risiko, an Herzversagen zu sterben, wie eine neue Studie jetzt belegt.

Das Herz kann Salz nicht leiden

Für die neue Studie, die jetzt auf dem Europäischen Kardiologiekongress vorgestellt wurde, hatte man 4600 Studienteilnehmer über den Zeitraum von zwölf Jahren beobachtet. Am Ende der Langzeitstudie stand fest, dass der Konsum von Salz nicht nur den Blutdruck nach oben schnellen lässt, sondern auch für eine Vielzahl von Schlaganfällen und Herzinfarkten verantwortlich ist. Das Herz kann Salz nicht leiden und je mehr Salz in den Organismus gelangt, umso schneller steigt die Gefahr, dass das Herz versagt. Die Gefahr ist sehr real, da fast alle Europäer zu viel Salz essen.

Wie viel Salz ist erlaubt?

Nach einem Bericht des Bundesministeriums für Ernährung nehmen erwachsene Frauen 8,4 Gramm und Männer zehn Gramm jeden Tag zu sich. Das ist viel zu viel, denn ein gesunder Mensch braucht am Tag nicht mehr als höchstens zwei bis drei Gramm Salz. Das ist vielen Menschen allerdings viel zu wenig und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt daher eine Grenze von sechs Gramm Salz täglich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von einer Höchstmenge, die nicht mehr als fünf Gramm täglich ausmachen sollte, was einem Teelöffel entspricht.

Viele versteckte Salze

Das Problem ist nicht der Salzstreuer, es sind vielmehr die Lebensmittel, in denen sich zu viel Salz versteckt. In Europa werden 70 % des verbrauchten Salzes über gekaufte Lebensmittel aufgenommen und das nicht nur über Chips, Salzstangen, Käse, Wurst und Brot. Seit 2016 gibt es jedoch verpflichtende Angaben über die Nährwerte auf den Verpackungen der Lebensmittel und auch der Salzgehalt wird aufgeführt. Es lohnt sich, diese Angaben einmal genauer anzuschauen. So werden über Brot und Brötchen rund 30 % Salz gegessen, bei Fleisch und Wurst sind es zwischen 15 und 20 %, selbst die Milch ist mit knapp zehn Prozent dabei.

Bild: © Depositphotos.com / ramirezom

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Autor(in) Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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