Schmerzen in der Kniekehle – welche Ursachen können sich dahinter verbergen?

Schmerzen in der Kniekehle – welche Ursachen können sich dahinter verbergen?

Schmerzen im Knie sind immer sehr unangenehm, denn das Knie ist eines der wichtigsten Gelenke und entscheidend für den perfekten Bewegungsablauf des Körpers. Wenn es zu Schmerzen in der Kniekehle kommt, dann kann das ein Hinweis darauf sein, dass mit dem Kniegelenk etwas nicht in Ordnung ist und die Bänder oder der Meniskus verletzt sind. Wenn die Kniekehle aber besonders nach dem Sport schmerzt, dann deutet das auf eine Fehl- oder eine Überbelastung hin. In selten Fällen kann auch eine beginnende Thrombose eine der vielen möglichen Ursachen für Schmerzen in der Kniekehle sein.

Mögliche Ursachen für Schmerzen in der Kniekehle

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten für Schmerzen in der Kniekehle. Neben Verletzungen oder einer Thrombose kommt auch eine sogenannte Baker-Zyste als Verursacher infrage. Wenn das der Fall ist, dann lässt sich in der Kniekehle eine Schwellung ertasten, die schon bei einer leichten Berührung schmerzt. Was dramatisch klingt, ist in Wirklichkeit harmlos, denn bei der Baker-Zyste handelt es sich um eine Aussackung der Gelenkkapsel im Knie, die sich mit Gewebewasser füllt und vollkommen harmlos ist.

Wenn bei einem Sturz, einem Unfall oder wenn das Kniegelenk verdreht wird, ein Schaden am Meniskus oder den Kniebändern entsteht, dann macht sich das ebenfalls durch Schmerzen in der Kniekehle bemerkbar. Besonders heftig sind diese Schmerzen, wenn das Kreuzband reißt, denn dann strahlen die Schmerzen auch bis in die Kniekehle. Schmerzen in der Kniekehle nach sportlichen Aktivitäten deuten auf eine Überbelastung des Musculus popliteus, des Kniekehlenmuskels oder auf eine zu starke Strapaze für die Muskulatur des Oberschenkels hin. Diese Muskeln verlaufen an der Rückseite des Oberschenkels an der Kniekehle vorbei bis hinunter zur Wade.

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Ein falsches oder auch zu intensives Training, wie es vielfach beim Laufen oder beim Radfahren vorkommt, führt zu einer Reizung oder zu einer Entzündung der Sehnen, die direkt zu den Muskeln führen. Das sorgt für Schmerzen in der Kniekehle, die entweder seitlich oder außerhalb der Kniekehle auftreten können. Wenn hier die Ursache liegt, dann kann die Sehne, die betroffen ist, auch überwärmt oder verdickt sein.

Die Thrombose – eine seltene Ursache

Es kommt zwar eher selten vor, aber auch eine Thrombose in der Beinvene kann für Schmerzen in der Kniekehle sorgen. Die Gründe für eine Beinthrombose sind vielfältig, zu den Ursachen gehören unter anderem:

  • Übergewicht
  • Ein fortgeschrittenes Alter
  • Schwangerschaft
  • Das Wochenbett bis zu sechs Wochen nach der Entbindung
  • Rauchen
  • Die Anti-Baby-Pille
  • Eine Hormonbehandlung mit konzentriertem Östrogen
  • Langes Sitzen im Auto oder im Flugzeug
  • Eine Krebserkrankung
  • Thrombophilie (eine Erkrankung mit Gerinnungsneigung)
  • Eine Vorbelastung durch vorangegangene Thrombosen

Ob für die Schmerzen in der Kniekehle tatsächlich eine Thrombose verantwortlich ist, lässt sich sehr leicht an einer Schwellung in der Kniekehle und an einer bläulichen Verfärbung der Wade erkennen. Auch wenn die Venen ähnlich wie Krampfadern hervortreten und es beim Auftreten einen schmerzhaften Druck im Knie gibt, dann kann es sich ebenfalls um eine Thrombose handeln.

Wenn sich der Verdacht konkretisiert, dann muss sofort ein Arzt aufgesucht werden, denn im schlimmsten Fall kann sich aus einer Thrombose eine lebensgefährliche Lungenembolie entwickeln.

Eine mögliche Ursache: Nervenreizung

Mitten durch die Kniekehle verläuft der sogenannte Nervus tibialis, der Schienbeinnerv, durch den es möglich wird, den Fuß zu strecken. Wenn die Muskeln zum Beispiel durch ein zu intensives Krafttraining überstrapaziert werden, dann kann das eine Nervenreizung zur Folge haben, die sich durch Schmerzen in der Kniekehle bemerkbar macht. Durch einen Bluterguss im Knie kann zudem ein Nerv einklemmt werden, auch hier sind Schmerzen in der Kniekehle die Folge.

Die Schmerzen in der Kniekehle treten bei einer Nervenreizung oder auch bei einem eingeengten Nerv bevorzugt beim Durchstrecken des Knies oder nach langem Gehen und Stehen auf. Wenn der Nerv im Schienbein gereizt wird, dann kann das ebenso dazu führen, dass es in der Wade kribbelt oder dass sich ein brennendes Gefühl einstellt.

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Die Baker-Zyste

Wenn die Schmerzen in der Kniekehle von einer Baker-Zyste verursacht werden, dann ist in der Kniekehle eine Beule oder Schwellung tastbar, zudem kommt es auch beim Strecken und Beugen des Knies zu starken Schmerzen. Sollte die Zyste reißen, dann macht sich das mit sehr starken Schmerzen in der Kniekehle bemerkbar, die Kniekehle fühlt sich heiß an und die Haut verfärbt sich leicht rötlich.

Selbst wenn es zu Schmerzen in der Kniekehle kommt, eine Baker-Zyste ist harmlos und sie entsteht, wenn das Kniegelenk beispielsweise durch eine Arthrose oder durch einen Meniskusschaden gereizt wird. Genauso kann eine Knieverletzung zu einer Baker-Zyste führen und auch hier sind Schmerzen in der Kniekehle die ersten Anzeichen.

Schmerzen beim Wachstum

Schmerzen in der Kniekehle sind bei Kindern keine Seltenheit, sie sind in den meisten Fällen auf das Wachstum zurückzuführen. In der Regel klagen Kinder im Kindergarten- oder Grundschulalter über diese Schmerzen, die aber harmlos sind und meistens nach einiger Zeit wieder von ganz alleine verschwinden. Wenn die Schmerzen hingegen sehr stark sind oder über einen längeren Zeitraum andauern, dann sollten die Eltern mit ihrem Kind zu einem Arzt gehen. In selten Fällen kann es sein, dass es zu einer Ablösung der sogenannten Wachstumsfuge gekommen ist. Das kann ohne eine vorherige Verletzung und ohne Vorwarnung passieren. Diese Erkrankung muss schnell behandelt werden, denn sonst kann es zu Wachstumsstörungen kommen, die irreparabel sind.

Wie werden Schmerzen in der Kniekehle behandelt?

Welche Art von Behandlung infrage kommt, wenn die Kniekehlen schmerzen, das hängt immer davon ab, was die Schmerzen verursacht hat. Kommt es zu Schmerzen nach einem Sturz, dann sollte grundsätzlich die PECH-Regel gelten:

  • P wie Pause, das betroffene Bein muss sofort entlastet werden.
  • E wie Eis, das Bein muss gekühlt werden.
  • C wie Compression, durch einen leichten Druck sollen eine Schwellung und ein Bluterguss vermieden werden. Um das zu erreichen, muss die Kniekehle mit einem Tape oder einer elastischen Binde verbunden werden.
  • H wie Hochlagern, denn auch das verhindert, dass das Knie anschwillt oder sich ein Bluterguss breitmacht.

Wenn die Schmerzen nach einigen Tagen nicht besser werden, dann ist der Besuch beim Arzt unumgänglich. Mit der Hilfe von Röntgen, einem CT oder einem MRT kann in der Regel dann sehr schnell die richtige Diagnose gestellt werden.

Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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