Veraltete Antibiotika kosten immer mehr Menschenleben

Veraltete Antibiotika kosten immer mehr Menschenleben

Es dauert bis zu zehn Jahre, um ein neues Antibiotikum zu entwickeln. Da die großen Pharmahersteller aber kein allzu großes Interesse daran haben, neue Mittel auf den Markt zu bringen, sterben immer mehr Menschen an sogenannten multiresistenten Keimen. Für die Hersteller lohnt sich die Entwicklung neuer Antibiotika nicht, denn mit dem Vertrieb aller Antibiotika, die es auf dem Markt gibt, können sie nur einen Bruchteil dessen verdienen, was sie mit einem einzigen Mittel gegen Krebs verdienen können.

Keine neue Mittel mehr

Die großen bekannten Pharmakonzerne wie Bayer oder Merck haben schon seit einigen Jahren keine neuen Antibiotika mehr entwickelt, wohl wissend, dass diese Forschungen sehr wichtig sind, da sie benötigt werden, um viele Menschenleben zu retten. Weltweit gibt es nur 19 Antibiotika-Klassen und die Zulassung für den letzten Wirkstoff ist schon über zehn Jahre alt. In diesem Zeitraum konnten viele Keime, die Krankheiten auslösen, eine Resistenz entwickeln, sie reagieren einfach nicht mehr auf die vorhandenen Wirkstoffe.

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Die WHO warnt

Schon vor drei Jahren warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass ohne neue Antibiotika in Zukunft sogar kleine Schnittverletzungen in einer tödlichen Infektion enden können. Ein Patient, der sich mit Bakterien infiziert, dann aber eine Resistenz gegen ein bestimmtes Antibiotikum hat, der muss hoffen, dass die Ärzte eine andere Antibiotika-Klasse finden, die helfen kann. Handelt es sich aber um einen der multiresistenten Keime, dann werden diese Keime auch unterschiedlichen Wirkstoffen standhalten und das kann tödlich enden.

Kaum Hoffnung

Es gibt aktuell nur noch zwei deutsche Pharmahersteller, die aktiv nach neuen Antibiotika suchen. Die Hamburger Firma Evotec und das Wuppertaler Unternehmen AiCuris können aber nicht hexen, daher wird es mehr als zehn Jahre dauern, bis ein neues Mittel entwickelt wird und produziert werden kann. Die Bundesregierung hat die Hoffnung, dass die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten und der Pharmaindustrie helfen kann, den Kampf gegen die multiresistenten Keime zu gewinnen, aber dieser Plan funktioniert zumindest zur Zeit leider so gut wie gar nicht.

Bild: © Depositphotos.com / Syda_Productions

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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