Nie wieder Angst vor dem Zahnarzt

Nie wieder Angst vor dem Zahnarzt

Dentalphobie nennt die Medizin die Angst, die viele Menschen verspüren, wenn sie das Wort Zahnarzt nur hören. Sie bekommen weiche Knie, ihnen bricht der Schweiß aus und das Herz beginnt zu rasen, und das alles nur bei der Vorstellung, auf dem Stuhl Platz zu nehmen und eine Behandlung über sich ergehen lassen zu müssen. Das Surren des Bohrers, die Zange und andere „Folterinstrumente“ in Sichtweite, Angstpatienten träumen von diesem Szenario und gehen erst dann zu einem Zahnarzt, wenn sie es vor Schmerzen nicht mehr aushalten. Aber das muss nicht sein, denn es gibt heute Zahnärzte, die sich auf Angstpatienten spezialisiert haben.

Zahnbehandlungen unter Vollnarkose

Es gibt einige Möglichkeiten, die dabei helfen sollen, die Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt zu überwinden, aber es gibt auch Patienten, bei denen diese Möglichkeiten nichts bringen. Ob Beruhigungsmittel oder Hypnose, wer unter einer ausgeprägten Dentalphobie leidet, der will schon vor dem Zahnarztbesuch wissen, dass er von der Behandlung nichts mitbekommt. Das funktioniert nur mit einer Vollnarkose, die viele Zahnärzte heute anbieten. Eine Vollnarkose ist vor allem bei umfangreichen und langwierigen Behandlungen eine gute Wahl, wie zum Beispiel beim Einsetzen von Implantaten. Zwar ist eine Vollnarkose immer eine Belastung für den Organismus, aber sie ist oftmals die einzige Möglichkeit, um einen Patienten sicher zu behandeln.

Den passenden Zahnarzt finden

Jeder weiß, dass die Angst vor dem Zahnarzt irrational ist, aber trotzdem bleibt ein mulmiges Gefühl in Hinsicht auf den nächsten Besuch beim Zahnarzt. Wenn die Zähne nicht mehr in Ordnung sind oder schmerzen, dann kann logischerweise nur ein Zahnarzt helfen, es führt einfach kein Weg daran vorbei. Falls sich die Angst aber nicht besiegen lässt, dann hilft nur der Zahnarzt, der sich auf Angstpatienten spezialisiert hat. In Berlin, Hamburg, Köln und auch in Bonn leben Angstpatienten, die sich vor dem Zahnarzt fürchten, aber auch im schönen Bonn gibt es Zahnärzte, die auf ihre Patienten eingehen und diese Zahnärzte bieten ein breites Spektrum an Behandlungsmethoden für diejenigen an, die zwar große Angst vor dem Zahnarzt haben, aber dringend einen Zahnarzt aufsuchen müssen.

Gesunde Zähne, gesundes Leben

„Lächeln ist die schönste Art, seinem Gegner die Zähne zu zeigen“, sagt ein altes Sprichwort und tatsächlich ist ein strahlendes Lächeln mit gesunden Zähnen die beste Visitenkarte, die man sich vorstellen kann. Damit die Zähne auch gesund bleiben, müssen sie regelmäßig von einem Zahnarzt untersucht und kontrolliert werden, aber Angstpatienten verdrängen diese Notwendigkeit mit schöner Regelmäßigkeit. In der Folge leiden die Zähne, sie werden faul, sie schmerzen und sie fallen irgendwann aus. Ein Gebiss, das Lücken hat, ist kein sonderlich schöner Anblick und macht vor allem auch keinen guten Eindruck. Menschen mit einem fehlerhaften oder schlechten Gebiss lächeln irgendwann nicht mehr oder nur noch zu Hause, sie gehen nicht mehr unter Menschen, sie grenzen sich selbst sozial aus und vereinsamen schließlich. Für diese Patienten ist ein Zahnarzt, dessen Schwerpunkt auf Angstpatienten liegt, genau die richtige Adresse.

Entspannt bleiben

Sicher ist eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt alles andere als angenehm, aber manchmal ist eine solche Behandlung unumgänglich. Wer zu einem Spezialisten für Angstpatienten geht, der kann sich im wahrsten Sinne des Wortes ganz entspannt zurücklehnen, denn dieser Zahnarzt hat die Möglichkeiten, auch Wurzelbehandlungen ohne Schmerzen und Qualen durchzuführen. Wer einer Hypnosebehandlung nicht vertraut, der kann sich vom Zahnarzt sedieren lassen und erlebt die anschließende Behandlung in einer Art Dämmerschlaf. Auch für das Einsetzen von Kronen und Brücken hat sich die Sedierung bewährt, ebenso bei langwierigen Parodontosebehandlungen oder bei Füllungstherapien. Wählt der Patient die Vollnarkose, dann steht im Behandlungsraum neben dem Zahnarzt auch ein Narkosearzt, der den Patienten permanent überwacht. Der Anästhesist überprüft ständig die Atmung, den Herzschlag und die Sauerstoffversorgung des Patienten, der sich über seine neuen, schönen Zähne freuen kann, wenn er wieder aus der Narkose erwacht.

Bild: © Depositphotos.com / MilanMarkovic

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

1 Kommentar

  1. Avatar
    zahnfee sonja

    In Ihrem Artikel habe ich mich sofort wiedergefunden! Ich hatte als Kind von 10 oder 11 Jahren Todesangst vor dem Zahnarzt. Saß ich auf dem Behandlungsstuhl, habe ich den Mund nicht mehr aufgemacht. Grund für meine Panik war ein schlimmes Erlebnis: Ein anderer Zahnarzt hatte mir versehentlich einen gesunden Zahn gezogen. Das hat höllisch wehgetan. Der Kandidat, der eigentlich raus gemusst hätte, blieb drin und faulte vor sich hin. Denn noch einmal habe ich mich von meiner Mutter dort nicht hinschleppen lassen.
    Infolgedessen hatte sehr schlechte Zähne und habe mich als Jugendliche unglaublich geschämt. Meine Eltern haben aufgegeben, als ich so ein Theater veranstaltet habe. Dabei hatte ich einfach Angst. Ihnen war mein „Theater“ peinlich, und sie wollten natürlich nicht blamiert werden. Also haben sie sich nicht mehr darum gekümmert.
    Später bin ich als junge Erwachsene dann zu einem sehr lieben, ruhigen Zahnarzt gekommen. Als der Stuhl zurückgeklappt wurde, konnte ich an der Decke ein schönes Foto betrachten. Musik lief im Hintergrund. Der Doktor hat ruhig erklärt, was er tut, gut betäubt und blieb ganz ruhig. Er hatte keine Spezialausbildung für Angstpatienten, aber war sehr feinfühlig. Ich kann jedem Angstpatienten nur raten, nicht aufzugeben. Gesunde Zähne sind unglaublich wichtig!

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