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Kinder-Mobbing

Kinder-Mobbing

Was ist Kinder-Mobbing

Unter Kinder-Mobbing versteht man im Allgemeinen die Respektlosigkeit und das Beleidigen von Kindern an Kindern in Kindergärten, Schule oder auch in der Freizeit auf dem Spielplatz.

Oft sind diese Mobbing ausübende Kinder aus sozial schwachen Familien, die in der Erziehung viel Unterdrückung erfahren mussten. Diese Kinder stauen ihre Aggressionen und lassen sie an jüngeren oder schwächeren Kindern aus. Dieses Ventil wird zur Behauptung und der Macht der eigenen Stärke benutzt. Was sie wirklich bei den Opfern damit anrichten ist ihnen nicht bewusst. Diese Aggressionen können sich sowohl verbal als auch körperlich zeigen.

Viele Mobbing-Opfer verfallen in Angst und trauen sich nicht darüber zu sprechen, da ihnen das meist unter Androhungen körperlicher Gewalt untersagt wird.

Kinder-Mobbing ist ein schwerwiegendes Problem in unserer Gesellschaft, denn die Auswirkungen eines gemobbten Kindes sind bis in das hohe Alter spürbar und kann auch körperlich Krankheiten verursachen. das äußert sich dadurch, dass die Mobbingopfer ein Leben lang immer wieder in das Mobbing-Opfer-Muster hineinrutschen. Dieses Muster zu durchbrechen erfordert oft jahrelange Therapien oder Blockadenlösungen zum Beispiel durch Hypnose.

Diese Menschen haben wenig bis gar kein Selbstvertrauen und denken sich Freundschaften erkaufen zu müssen. Sie werden immer wieder Opfer werden, wenn sie sich keine Hilfe suchen. Typische Anzeichen einer Opferhaltung sind:

  • geduckte Haltung
  • eher introvertiert
  • Scheuen der Massen

Es reicht schon aus, wenn ein/e Lehrer/in einen unbedachten Satz über einen Schüler oder eine Schülerin sagt und die gesamte Klasse in lautes Gelächter verfällt. Man braucht nicht mehr zu fragen, wie sich der oder die Schülerin in diesem Moment fühlt. Oft sind es genau diese unbewussten Bemerkungen von Lehrkörpern, die erst die vermeintlich Stärkeren auf die Schwachen aufmerksam werden lassen und dann geht es in der Schulpause weiter. Das vermeintlich schwache Kind wird weiter geschwächt.

Viele Kinder sind einfach nur Mitläufer und froh darüber nicht selbst gemobbt zu werden, die wenigsten beweisen den Mut, die Ungerechtigkeiten anzusprechen und sich auf die Seite des gemobbten Kindes zu stellen.

Mobbing – Entstehung und Ursache

Um die Ursache der Entstehung des Mobbing zu finden, ist es notwendig die zivilisierten Bevölkerungen dieser Erde zu betrachten.

Im Kongo oder in der Steppe Afrikas gibt es weder das Wort Mobbing noch das Verhalten. Warum? Diese Gesellschaftsform ist klar strukturiert. Es gibt einen Dorfältesten, der den Respekt aller genießt. Danach gibt es nur noch die Aufteilung in Frauen und Männer, die Frauen haben ihre festen Aufgaben, wie z.B. Kinder, Kochen und Wasserholen. Die Männer sind erst die Sammler und werden dann später durch eine Reifeprüfung zum Jäger. In dieser Art der Gesellschaft gibt es kein Besser oder Schlechter, denn alle haben ihre Aufgabe, Kleidung spielt keine Rolle, Besitztümer sind Besitztümer aller. Alle Leben in einer guten Stimmung zusammen und gehen ihren Aufgaben nach.

Dieses Leben wäre in der westlichen Welt undenkbar. Hier unterscheiden wir uns durch unsere Statussymbole. Zu zeigen, wer wie viel hat, ist hier an der Tagesordnung, ob es nun um Bildung oder Besitz geht spielt dabei keine Rolle. Es werden Menschen in Führungspositionen gesetzt, die über Menschenführung nichts wissen, die ihre persönlichen Belange und Emotionen projizieren und so Untergebene verletzen und einfach nur noch befehlen. Die Sachebene spielt da eine untergeordnete Rolle.

Ein Mensch in einer Führungsposition lernt, dass er Instrumente in der Hand hat, die seinen Untergebenen gefügig machen. Ein Kind in der Schule hat nur sich selbst als Instrument. Wenn es ein Kind ist, das mit Gewalt und Alkoholmissbrauch aufwächst, wird dieses Kind dafür sorgen, dass es körperlich stark ist, um sich anderen gegenüber behaupten zu können und diese Stärke auch zu seinem eigenen Vorteil (wie z.B. Erpressung) nutzen kann. Diesem Kind ist vielleicht auch aufgrund seines Umfeldes kein Rechtsbewusstsein gegeben und in den Klassen wird die Stärke als Waffe gegen andere missbraucht. Das heißt nicht, dass Alkoholmissbrauch und schlechtes Umfeld immer die Auslöser sind, doch in der heutigen Zeit und in Anbetracht der Arbeitslosigkeit und Hartz IV immer häufiger. Es beginnt jedoch schon viel früher, nämlich noch vor dem Kindergartenalter.

  • Wie wird ein Kind erzogen?
  • Zur Selbstständigkeit und ohne Unterdrückung?
  • mit Respekt und Achtung?
  • mit einen Rechtsbewusstsein wie es unsere heutige Zivilisation erfordert?

Genau, hier beginnt bereits der Weg eines Mobbingopfers. Wird das Kind wohlbehütet erzogen, ihm alles aus der Hand genommen und keine Entscheidungsfreiheit gelassen oder wächst ein Kind unter Angst auf und werden Ängste der Eltern auf das Kind projiziert, dann sind dies definitiv die falschen Verhaltensmuster, die hier erlernt werden. Wir sollten uns immer darüber im Klaren sein, dass die Spiegelneuronen in unserem Gehirn uns immer wieder in unser Affendasein zurückwerfen. Ein Mensch ist ein Nachahmer, was er nicht hat, will er haben, usw. Das ist durch unsere Spiegelneuronen so bestimmt. Die Krals-Bewohner haben dieses Problem nicht, denn alles, was dem Kral gehört, gehört auch dem Krals-Bewohner.

Wie gesagt es beginnt in der frühen Kindheit. Ist ein Kind immer leise, wird es aufgezogen, weil es so leise ist. Wenn Kinder nicht lernen, was Verantwortung bedeutet und wenn Kinder nicht lernen und nachmachen, was Menschlichkeit bedeutet, dann wird aus ihnen entweder die eine Form oder die andere Form: Täter, Mitläufer… oder Opfer.

Wer kann was tun?

Es sind vor allem die Erwachsenen gefragt, denn durch die Spiegelneuronen im Gehirn, ahmt das Kind die Erwachsenen nach. Die Eltern sind das Leitbild eines jeden Kindes. Geht es den Eltern nicht gut wird dies automatisch auf das Kind projiziert. Wenn Eltern sich ihrer Verantwortung bewusst sind, dann wissen sie, dass gerade die hilflosen Jahre eines Kindes die wichtigsten sind. In dieser Zeit schaut sich das Kind ganz viel von den Eltern ab und bildet nach dem Vorbild der Eltern seine eigene Welt. Dieses sollte von jedem Elternpaar immer wieder bewusst werden. Klammern Eltern und haben Verlustängste, so wird auch das Kind später klammern und Verlustängste kennen. Also ist die Verantwortung die Eltern ihren Kindern gegenüber haben, viel höher als es ihnen vielleicht bewusst ist.

Der Punkt bei der Geschichte ist, dass nicht nur die Eltern allein in der Verantwortung stehen, sondern die Gesellschaft insgesamt. So lange die Menschen nicht bewusst leben, so lange wird es das Mobbingproblem weiterhin geben. Fangen die Menschen an umzudenken und wahrzunehmen, so wird sich die gesamte Gesellschaft verändern.

Solange Besitz und Unterschied eine Rolle spielen, solange wird es Neid und Machtspiele geben. Jeder Mensch der in dieses Bewusstsein hineinfindet, erkennt das und arbeitet daran, es zu verändern.

Veränderung ist Leben und Leben ist Veränderung, Bewegung, fließend wie strömend, hart wie weich, luftig wie fest. Nur wer sein Bewusstsein verändert, wird verändern. Und vielleicht gehört dann ein Wort das erst erfunden wurde schon in die Annalen der Geschichte.

Autor Marco Tetens (http://www.heil-verzeichnis.de/trancesite.de/)

Bild: © Depositphotos.com / HighwayStarz

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Autor(in)

Maik Justus

Maik Justus ist 28 Jahre jung, aus Lübbecke und Vater von 3 Kindern. Er selbst hat bereits sehr viel Erfahrung im Gesundheitsbereich und schreibt, gemeinsam mit anderen Autoren, in diesem Gesundheitsportal.

2 Kommentare

  1. Avatar
    thorben

    In meiner Zeit als Lehrkraft habe ich viel Mobbing mitgemacht. Die Täter sind letztendlich selbst Opfer. Opfer ihrer Herkunftsfamilie. Wenn man wirklich helfen will, muss man mit Tätern und Opfern arbeiten. Leider kann man durch Ermahnungen oder Gespräche von außen fast nichts machen. Oft verschlimmert man die Situation für die Opfer ungewollt nur noch zusätzlich. Denn sie werden dann dafür ausgelacht, dass sie sich Hilfe holen mussten. Das einzige, was wirklich hilft: Mit geeigneten Waffen zurückschlagen. Das kann ein kräftiger verbaler Spruch sein. Manchmal hilft aber auch nur ein Schlag auf die Nase. Respekt bekommt man im Kindesalter oft nur, indem man zurückschlägt, in der einen oder in der anderen Form.

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  2. Avatar
    DaddyNotSoCool

    Mein Sohn wurde in der Schule gemobbt. Er ist etwas kleiner als andere Kinder und sehr interessiert daran, sein Wissen zu vergrößern. Damit hat man bei den weniger klugen Klassenkameraden keinen einfachen Stand. Wir konnten ihm als Eltern nicht helfen. Das Mobbing hat nicht aufgehört. Wir waren bei den Lehrern, wir haben sogar mit der Mutter des Jungen geredet. Sie hat zwar versucht, auf ihn einzuwirken, aber es hat an dem Problem nichts geändert. Für meinen Sohn war der Gang zur Schule eine Qual. Irgendwann hat er nichts mehr gesagt. Seine Noten wurden immer schlechter. Schließlich haben wir beschlossen, dass er die Schule wechselt, um endlich Ruhe zu haben. Er ist also vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt. Das war eine gute Entscheidung, denn dort ist er regelrecht aufgeblüht. Seine Zensuren sind viel besser geworden, und er hat die Freude am Lernen wiedergefunden. Jetzt ist allerdings der Mobber von damals ebenfalls auf die Realschule gewechselt. Er hat die Klasse nicht geschafft. Jetzt geht wieder alles von vorne los. Was soll man tun, wenn reden nicht hilft?

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