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Ist die Fruchtwasseruntersuchung die richtige Entscheidung?

Ist die Fruchtwasseruntersuchung die richtige Entscheidung?

Die Frage, ob eine Fruchtwasseruntersuchung gemacht wird oder nicht, wird letztendlich von der werdenden Mutter getroffen. Der Arzt kann dabei nur eine beratende Funktion einnehmen. Nicht bei jeder Schwangerschaft ist eine Fruchtwasseruntersuchung erforderlich. Die Entscheidung, ob diese überhaupt in Erwägung gezogen werden sollte, ist von mehreren Kriterien abhängig. Durch die Fruchtwasseruntersuchung kann festgestellt werden, ob das Kind an Trisomie 21 leidet, welches als Down-Syndrom bekannt ist. Das Ergebnis stimmt zu 99,9 Prozent.

Ablauf der Fruchtwasseruntersuchung

Das Wort Fruchtwasseruntersuchung ist bei diesem Eingriff Programm. Zwischen der 14. und 20. Schwangerschaftswoche kann die Probe entnommen werden. In dieser Zeit kann die Krankheit erkannt werden, dennoch ist das Ungeborene noch klein genug, um die Nadel einzuführen. Für die Entnahme des Fruchtwassers bei der Fruchtwasseruntersuchung wird unter ständiger Kontrolle per Ultraschall eine dünne Hohlnadel durch die Bauchdecke bis in die Fruchtblase eingeführt. Durch diese kann eine kleine Menge entnommen und untersucht werden. Vorab, wie auch während der Entnahme wird per Ultraschall darauf geachtet, wo sich die Plazenta und das Kind befinden. Für die Ermittlung des Ergebnisses müssen zwei Wochen kalkuliert werden. Neben der Bestimmung der Chromosomenzahl lässt sich ebenfalls sicher das Geschlecht bestimmen.

Zielgruppe der Fruchtwasseruntersuchung

Da bei der Fruchtwasseruntersuchung bestimmt werden kann, ob das Ungeborene an Trisomie 21 leidet, wird diese Untersuchung der Risikogruppe und bei einem begründeten Verdacht ans Herz gelegt. Ab einem Alter der werdenden Mutter von 35 Jahren steigt das Risiko deutlich. Dies schließt allerdings nicht aus, dass ebenfalls jüngere Kinder ein Kind mit dieser Erkrankung gebären können. Durch die Beobachtung der Nackenfalte kann ebenfalls die Empfehlung für eine Fruchtwasseruntersuchung ausgesprochen werden. Ebenfalls sollte diese Untersuchung in Erwägung gezogen werden, wenn in der Familie Erbkrankheiten aufgetreten oder bei früheren Schwangerschaften Komplikationen bestanden. Bei all diesen Zielgruppen werden die Kosten der Fruchtwasseruntersuchung von der Krankenkasse getragen. Wird diese Untersuchung ohne Verdacht vorsorglich gemacht, obwohl das 35 Lebensjahr noch nicht erreicht ist, sind die Kosten selbst zu tragen.

Risiken bei der Fruchtwasseruntersuchung

Eine Fruchtwasseruntersuchung bringt nicht nur Möglichkeit mit sich, zu erfahren, ob das Baby an Trisomie 21 leidet, sondern ebenso einige Risiken. Der kleine Picks in die Bauchdecke bringt nur wenige Schmerzen mit sich. Allerdings besteht das Risiko, dass Bakterien in die Wunde gelangen. Weitere Risiken der Fruchtwasseruntersuchung kann ein vorübergehender Abgang des Fruchtwassers sein, wie auch ein vorzeitiger Blasensprung oder eine Fehlgeburt. Deutlich höher sind die Risiken, wenn beim Einstich das Ungeborene verletzt wird. Im Laufe der Schwangerschaft, insbesondere in der Zeit nach dem Eingriff können vermehrte vaginale Blutungen auftreten. Entsprechend der Menge des Fruchtwassers liegt das Risiko ab der 16. Schwangerschaftswoche bei 0,4 bis zu 1 Prozent, davor ist es etwas höher.

Zeit nach der Fruchtwasseruntersuchung

Zwischen der Fruchtwasseruntersuchung bis das Ergebnis in der Hand ist, vergehen zwei bis drei Wochen. Das Ergebnis wird nicht direkt an die werdende Mutter, sondern den behandelten Frauenarzt übergeben. Dieser teilt die freudigen oder traurigen Nachrichten der Mutter oder den Eltern mit. Bei der Wartezeit besteht der Unterschied, ob die Fruchtwasseruntersuchung als Vorsorge oder auf Anraten des Arztes vorgenommen wurde. Entsprechend sind die Wochen lange und schwer. Es ist Zeit um Nachzudenken und sich zu fragen, wie bei einem positiven Ergebnis gehandelt werden soll. Es gibt lediglich zwei Möglichkeiten. So kann das Kind ausgetragen, auf die Welt gebracht und aufgezogen oder abgetrieben werden. Die Abtreibung erfolgt nach der Entscheidung um die 20. Schwangerschaftswoche. Hierfür wird ein Wehen förderndes Mittel verabreicht und das Ungeborene geboren.

Entscheidung bei positivem Ergebnis

Die Entscheidung, wie bei einem positiven Ergebnis umgegangen werden soll, ist nicht einfach. Sie erfordert viel Zeit und Kraft. Im Idealfall wird diese gründlich mit dem Partner überdacht. Eine wichtige Hilfestellung und beratende Funktion übernehmen die Frauenärzte und unterschiedliche Beratungsstellen.

Bild: © Depositphotos.com / Bork

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Schwanger Aktuell

Hier schreibt die Redaktion von Schwanger Aktuell und wünscht allen Lesern eine angenehme und informative Lesezeit.

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