Magen-Darm-Grippe – die Grippe, die auf den Magen schlägt

Magen-Darm-Grippe – die Grippe, die auf den Magen schlägt

Obwohl das Wort Grippe in Magen-Darm-Grippe vorkommt, mit einer Influenza hat die Grippe, die den Magen und den Darm betrifft, nichts zu tun. Gastroenteritis lautet der medizinische Name der Grippe, die zwar in den meisten Fällen harmlos ist, aber den Betroffenen trotzdem arg zu schaffen macht. Mit einer Gastroenteritis kann sich jeder anstecken, besonders gefährdet sind jedoch Babys und Kleinkinder. Geschätzt leiden Kinder in den ersten drei Jahren ihres Lebens ein- bis zweimal pro Jahr an einer Infektion des Magen- und Darmtrakts, aber auch ältere Menschen gelten als Risikogruppe.

Wie entsteht eine Magen-Darm-Grippe?

Bei einer Grippe, die Magen und Darm befällt, sind verschiedene Erreger zuständig. Die Keime, in den meisten Fällen sind es Bakterien oder Viren, werden durch den Mund aufgenommen, sie wandern weiter in den Magen und dann in den Darm, wo sie sich vermehren. Klingt die Krankheit ab, dann werden die Krankheitserreger mit dem Kot wieder ausgeschieden. Je nachdem, wo sich die Erreger gerade befinden, sorgen sie für Übelkeit und Erbrechen, später dann für heftigen Durchfall. Das Erbrechen, das immer zu den Symptomen einer Magen-Darm-Grippe gehört, fungiert als eine Art Schutzmechanismus, denn der Körper versucht auf diese Weise, den Erreger wieder loszuwerden. Der Durchfall verfolgt das gleiche Ziel, aber hier kann es zu Schäden an Dick- und Dünndarm kommen.

Ist die Krankheit ansteckend?

Eine Magen-Darm-Grippe ist ansteckend und die Infektion erfolgt dabei oral und über die Fäkalien oder das Erbrochene eines Patienten. Ansteckungsgefahr besteht zum Beispiel dann, wenn sich der Betroffene nach dem Besuch der Toilette nicht gründlich genug die Hände wäscht und desinfiziert. Der Nächste fasst den Wasserhahn an und durch eine unbedachte Bewegung in den Mund wandert der Erreger weiter. Kommt es zu einer Infektion mit Noroviren, dann ist die Übertragung immer aerogen, das heißt, der Erreger wird auf dem Luftweg weitergegeben und die Ansteckung erfolgt durchs bloße Einatmen. Das erklärt auch die sehr große Zahl an Ansteckungen, wenn Noroviren im Umlauf sind. Auf jeden Fall, sollte man sich lieber krankschreiben lassen.

Wie stellt der Arzt die Diagnose?

Wenn sich die ersten Anzeichen einer Magen-Darm-Grippe zeigen, dann sollte umgehend der Hausarzt aufgesucht werden. Die Krankheit verläuft in den meisten Fällen ohne Probleme und der Arzt kann aufgrund der typischen Symptome sehr schnell eine Diagnose stellen. Bei der Untersuchung wird der Arzt darauf achten, dass es keine Anzeichen für einen Mangel an Flüssigkeit gibt, denn wenn es zu einer sogenannten Dehydration kommt, dann kann das vor allem für Babys und kleine Kinder schnell gefährlich werden. Anhand einer Stuhlprobe ist es möglich, den genauen Erreger zu bestimmen. Nimmt die Krankheit einen atypischen Verlauf, dann werden auch eine Blutprobe, eine Urinprobe und eine Untersuchung mit dem Ultraschallgerät notwendig.

Wie wird die Krankheit behandelt?

Die Behandlung einer Magen-Darm-Grippe ist sehr einfach: Die Patienten sollten so viel wie möglich trinken. Zum einen wird auf diese Weise der Mangel an Flüssigkeit wieder ausgeglichen und zum anderen wird der Krankheitserreger aus dem Körper gespült. Ideal sind stille Wasser und ungesüßter Tee, weniger gut sind Mineralwasser mit Kohlensäure oder süße Limonaden. Da der Körper mit der Flüssigkeit auch viel Salz verliert, sollte in der Apotheke ein Elektrolytpulver gekauft werden, um den Mangel schnell und einfach wieder zu beheben. Bedingt durch das Erbrechen haben die meisten Betroffenen keinen allzu großen Appetit, wenn der Brechreiz aber abklingt, dann sind eine leichte Brühe, Toastbrot, Hafer- oder Grießbrei sowie Reis und Nudeln gut bekömmlich. Kinder sollten an Salzstangen knabbern, die den Brechreiz nehmen und den Körper mit Salz versorgen. Als leichte Aufbaukost sind geriebene Äpfel oder Möhren und auch Bananen erlaubt. Medikamente sind nur in besonders schweren Fällen erforderlich und Antibiotika nur dann notwendig, wenn es um spezielle Krankheitserreger wie zum Beispiel Noroviren oder Salmonellen als Auslöser für eine Magen-Darm-Grippe geht.

Bild: © Depositphotos.com / Vichnija

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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