Erkältungen vorbeugen fängt im Schlafzimmer an

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und Winter bieten alles, was für eine richtige Erkältung gebraucht wird. Wer dem Risiko vorbeugen will, der sollte damit am besten im beginnen, wobei es keine Rolle spielt, ob das Schlafzimmer geheizt ist oder nicht. Was aber darüber entscheidet, ob es zu einem grippalen Infekt kommt, das ist die Feuchtigkeit, die im Raum herrscht, denn das Raumklima ist ausschlaggebend, ob man im Winter bleibt.

Nicht zu warm schlafen

Es ist zwar nicht schlimm, wenn das Schlafzimmer im Winter geheizt wird, aber zu warm sollte es doch nicht sein. Im Wohnzimmer sind 23° Grad eine angenehme Temperatur, im Schlafzimmer aber sind 18° Grad vollkommen ausreichend. Wer es kälter mag, der kann auch bei 16° Grad schlafen und sich unter die warme Decke kuscheln, denn das ist wichtig, damit der Körper während der Nacht nicht auskühlt. Wer einer Erkältung effektiv vorbeugen will, der sollte nicht so sehr auf das Thermometer, sondern auf die Luftfeuchtigkeit achten.

Die Schleimhäute feucht halten

Um einen Infekt zu vermeiden, muss man auf die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer achten. Wenn die Luft genug Feuchtigkeit enthält, dann ist das ideal für die Schleimhäute der Atemwege. Wenn die kleinen Flimmerhärchen, die auf den Schleimhäuten , gut arbeiten sollen, dann dürfen sie nie zu trocken werden, denn sonst bieten sie Krankheitserregern aller Art eine sehr gute Angriffsfläche. Ist die Luft zu trocken, dann können sich Viren und schneller an den Härchen festsetzen und das führt schnell zu einer üblen Erkältung.

50 % Luftfeuchtigkeit sind optimal

In den Wintermonaten ist die Luft in den Räumen bedingt durch die Heizungswärme viel zu trocken und das sorgt bei vielen Menschen für Atemwegsprobleme. In den meisten Schlafzimmern werden 35 % Luftfeuchtigkeit gemessen, was nicht schlecht ist, aber 50 % sind deutlich besser. Wer keinen Luftbefeuchter kaufen will, der kann mit nassen Handtüchern über dem Heizkörper für die nötige Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer sorgen.

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Ulrike Dietz