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Squirting: Wissenswertes zur weiblichen Ejakulation

Squirting: Wissenswertes zur weiblichen Ejakulation

Um das Squirting, also die weibliche Ejakulation, ranken sich Mythen und Legenden. Können Frauen ejakulieren, ähnlich wie die Herren der Schöpfung? In der Wissenschaft wird diese These schon seit Langem sehr kontrovers diskutiert und die Existenz der weiblichen Ejakulation immer wieder infrage gestellt. Umfassende und wissenschaftlich grundierte Studien sind rar, aktuell liegen lediglich einige Erfahrungsberichte und Grundlagenstudien vor. Was sagen Sexualforscher, Gynäkologen und Sexualmediziner zum Squirting?

Der G-Punkt – Mythos oder Tatsache?

Wenn es um das Squirting geht, dann muss auch die Frage nach dem G-Punkt gestellt werden, denn Squirting und der mysteriöse G-Punkt sind eng miteinander verbunden. Ob dieser Punkt überhaupt existiert und wo er sich genau befindet, ist nach wie vor umstritten. Die wohl am häufigsten vertretene Meinung geht davon aus, dass sich der G-Punkt irgendwo in einem Bereich zwischen der Harnröhre und der Vorderwand der Scheide befindet. Einige Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass mit dem G-Punkt die Skene-Drüsen gemeint sind, da diese Drüsen der männlichen Prostata ähneln und wie die Prostata, wenn sie gereizt wird, der sexuellen Stimulanz dient.

Wie groß ist der G-Punkt?

Auf die Frage, wie groß der G-Punkt ist, gibt es viele widersprüchliche Aussagen. Die Größe des Punkts soll der ursprünglichen Größe der Drüsen entsprechen, sie kann sich aber mit der entsprechenden Stimulanz verändern. Viele Frauen sind der Meinung, dass sie keinen G-Punkt haben, was aber der Annahme widerspricht, dass es sich beim G-Punkt um die Skene-Drüsen handelt, denn aus anatomischer Sicht hat jede Frau diese Drüsen. Es gibt Wissenschaftler, die diesen Widerspruch damit erklären, dass jede Frau zwar mit einem G-Punkt ausgestattet ist, aber nicht jede Frau in gleichem Maß in diesem Bereich sensibel reagiert.

Wie wird das weibliche Ejakulat gebildet?

Wenn die äußerst sensible Zone im Bereich der Skene-Drüsen, also des vermeintlichen G-Punkts stimuliert wird, dann bildet sich bei einigen, aber nicht bei allen Frauen, eine Flüssigkeit, die als Squirting oder als weibliches Ejakulat bezeichnet wird. Gebildet wird dieses Ejakulat in den Drüsen, und wenn es zum Orgasmus kommt, dann schütten es die Drüsen über die Harnröhre und die Vulva aus. Das Squirting ist keine Entdeckung der Neuzeit, sondern wurde bereits im 17. Jahrhundert von einem Anatomen aus den Niederlanden mit Namen Reinier de Graaf beschrieben. Er sprach als erster von der weiblichen Ejakulation, benannt wurde das Squirting im Zusammenhang mit dem G-Punkt aber nach dem Gynäkologen Ernst Gräfenberg, der die Zone genauer unter die Lupe nahm.

Unterschiedliche Meinungen

Es gibt, wie schon erwähnt, viele sehr unterschiedliche Meinungen, wie es zum Squirting kommt. Eine dieser Meinungen ist, dass die Gefühle, die durch die Stimulation hervorgerufen werden, den Bereich der vorderen Scheidenwand noch intensiviert, wenn die Wurzel der Klitoris zusammengepresst wird. Diese Gefühle, die dann für eine weibliche Ejakulation sorgen, können sowohl durch den Geschlechtsverkehr, aber auch durch eine manuelle Stimulanz entstehen. Wieder andere Meinungen sind davon überzeugt, dass Squirting nur dann entstehen kann, wenn sich der G-Punkt exakt an der Scheidenvorwand befindet. Da die weibliche Harnröhre von vielen kleinen Blutgefäßen umgeben ist, können diese ähnlich wie der Penis des Mannes, bei Reizungen anschwellen. Die Harnröhre, die direkt dahinter liegt wird, von einem dichten Netz aus Nervenfasern umgeben, was wiederum die sehr hohe Sensibilität dieses Bereichs erklären würde.

Was geschieht während der sexuellen Stimulation?

squirting-wissenswertes-zur-weiblichen-ejakulation-2Wenn die Scheide zu trocken ist, dann wird jede Stimulanz in diesem Bereich von vielen Frauen als eher unangenehm empfunden. Es entsteht das Gefühl, Wasser lassen zu müssen. Steigt die sexuelle Erregung, dann wird die Stimulanz als angenehm empfunden, in der Folge schwillt auch die Harnröhre an und in den Skene-Drüsen sammelt sich Flüssigkeit. Diese Erregung kann sogar ertastet werden, denn die Drüsen treten hervor, sie bilden eine knotenförmige Erhebung und sie fühlen sich wellenförmig an. Diese Erhebung ist nach Ansicht von Sexualmedizinern der eigentliche G-Punkt, der in der Größe variiert und unterschiedlich sensibel ist.

Mit steigender Erregung kommt es dann zum Orgasmus und damit zum Squirting, wenn sich die mit Flüssigkeit prall gefüllten Drüsen auf dem Höhepunkt der sexuellen Erregung entleeren.

Woraus setzt sich das weibliche Ejakulat zusammen?

Eine neue Studie hat sich mit der Zusammensetzung des weiblichen Ejakulats beschäftigt, das während des Orgasmus aus den Skene-Drüsen freigesetzt wird. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass es sich um zwei verschiedene Flüssigkeiten handelt, von denen die erste schwallartig freigesetzt wird, während die zweite Flüssigkeit viel Ähnlichkeit mit dem männlichen Ejakulat hat. Die erste Flüssigkeit ist transparent und dünnflüssig, sie enthält Kreatinin, Harnstoff und auch Harnsäure, also Inhaltsstoffe, wie man sie auch im Urin findet.

Die zweite Flüssigkeit enthält wenn auch nur in einer eher geringen Konzentration PSA, ein spezifisches Antigen, was so auch in der Prostata enthalten ist. Diese Flüssigkeit wird sehr wahrscheinlich in den Skene-Drüsen gebildet und sie enthält Zucker, der die männlichen Spermien mit Energie versorgt, um sie auf ihrem Weg in die Eizelle zu stärken.

Wie viel Flüssigkeit wird abgegeben?

Wie groß die Menge an Squirting ist, das variiert von Frau zu Frau. Bei einigen Frauen sind es nur wenige Tropfen, die während des sexuellen Höhepunkts freigesetzt werden, bei anderen Frauen sind bis zu 250 Milliliter. Kommt es zum Orgasmus, dann steht im weiblichen Urin die Konzentration an PSA, sehr wahrscheinlich ist das Ejakulat der Grund für diese Veränderung. Die in den Drüsen gebildete Flüssigkeit lässt sich auch im Blut nachweisen, denn das Serotonin, das in den Zellen der Drüsen gebildet wird, gelangt in den Blutkreislauf.

Welche Probleme können beim Squirting auftreten?

Vielfach empfinden Frauen es als sehr unangenehm oder sie schämen sich, wenn während des Geschlechtsverkehrs plötzlich schwallartig oder auch nur tröpfchenweise Flüssigkeit austritt, denn sie glauben, dass sie die Kontrolle über ihre Blase verloren haben. Falsches Schamgefühl kann dazu führen, dass in der Folge der Orgasmus unterdrückt wird, was einem erfüllten Sexualleben nicht sonderlich zuträglich ist. Allerdings reagieren auch viele Männer irritiert, wenn ihre Partnerin ejakuliert und das führt nicht selten zu peinlichen Missverständnissen. In dieser Situation ist es immer die beste Idee, offen über das, was geschehen ist, zu sprechen. Frauen, die über Squirting Bescheid wissen, sind hier ganz klar im Vorteil.

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

1 Kommentar

  1. Xperimentierfreudig

    Bei einfachem vaginalem Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau kommt es vermutlich eher nicht zum Squirting. Da erreichen die meisten Frauen nicht einmal einen Orgasmus. Damit das also klappt, muss man schon ein bisschen mehr leisten… 😉 Als Tipp: Am besten ein Gummilaken auf die Matratze ziehen! Denn meiner Erfahrung nach bleibt es nicht nach ein paar Tröpfen.

    Reply

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