Lungenentzündung – Zusammengefasst

Lungenentzündung – Zusammengefasst

Alles über die Lungenentzündung

Fachsprachlich als Pneumonie bezeichnet, kann die Lungenentzündung jeden treffen. Das liegt in erster Linie daran, dass viele Erreger diese Erkrankung auslösen können. Nicht immer sind es bakterielle Lungenentzündungen, seltener kommen auch beispielsweise Pilze als Ursache in Frage. Wenn die Auslöser der Lungenentzündung spezielle Bakterien, nämlich Pneumokokken sind, kann dagegen eine Impfung wirksam sein. Anfällig für eine Lungenentzündung sind vor allem Kinder, Senioren und Menschen mit einer allgemeinen Immunschwäche.

Die Ursache herauszufinden, ist wichtig bei einer Lungenentzündung, denn davon hängt ihre Behandlung ab. Dabei spielt der Schweregrad der Entzündung eine nicht unerhebliche Rolle. Lungenentzündungen, die häufig in Krankenhäusern erworben werden, bieten bereits ein erhebliches Potenzial an Resistenzen. Das heißt, die Entzündung ist gegenüber den Wirkstoffen der Arzneimittel, immun und lässt sich damit nicht beseitigen. Das liegt vor allem daran, dass die Bakterienstämme den Code der chemischen Substanz erkennen und sich entsprechend verwandeln, also mutieren. Diese abgewandelten Bakterien werden vom Wirkstoff des Medikaments nicht erkannt und daher nicht erfolgreich bekämpft.

Ein weiteres Risiko stellen Infektionen mit mehreren Erregern dar, die als Superinfektionen bezeichnet werden. Hier bedarf es dann spezieller Kombinationen von Wirkstoffen, um überhaupt auch nur den Hauch einer Chance gegen möglichst alle Auslöser zu haben.

Arten von Lungenentzündungen

Die Unterteilung der Lungenentzündung in verschiedene Arten erfolgt nach dem Ort der Entstehung. Die ambulant erworbenen Lungenentzündungen werden von den Ärzten als CAP oder AEP abgekürzt. Auslöser der ambulanten Entzündungen sind häufig Streptokokken, Pneumokokken, Legionellen oder Chlamydien. Aber auch Grippeviren, wie das Influenzavirus (gegen das wirksam geimpft werden kann), können zu Lungenentzündungen führen.

Sind Krankenhauskeime ursächlich für die Lungenentzündung, dann bekommt sie das Attribut „nosokomial“, was auch als HAP abgekürzt wird. Als häufige Erreger für diese Arten der Lungenentzündung werden in Laboruntersuchungen Klebsiella, Proteus, Pseudomonas, Serratia oder Enterobacter. Nachgewiesen. Wenn der Patient schon durch eine Vorerkrankung eine Immunschwäche mitbringt, kann ihn eine sogenannte immunsupprimierte Pseumonie ereilen. Das sind die Lungenentzündungen, die dann auftreten, wenn die Immunabwehr nicht mehr intakt ist.

Am Arbeitsplatz können Menschen an einer Pneumonie erkranken wenn sie häufig oder ständig stark reizenden bzw. giftigen Stoffen ausgesetzt sind. Das gilt auch bei langen Aufenthalten in großer Hitze oder längerfristigem Einatmen von eiskalter Luft. Solche Temperaturextreme können die Lunge reizen und bei längerer Einwirkung zu Entzündungen des Organs führen. Wenn dann noch das Rippenfell mit betroffen ist, weil sich die Entzündung ausgeweitet hat, dann spricht der Fachmann von einer Pleuropneumonie. Weiterhin gibt es Lungenentzündungen, die während oder nach einer Strahlentherapie auftreten, die sogenannte Strahlenpneumonie.

Behandlung der Lungenentzündung

Die Behandlung ist abhängig vom Erreger sowie vom Schweregrad. Ambulant erworbene Pneumonien sprechen in der Regel auf schleimlösende Mittel und (Breitband-)Antibiotika sehr gut an. Krankenhauskeime hingegen sind häufig resistent gegen Antibiotika, weshalb hier eine aggressive Medikamententherapie angezeigt ist. Gyrasehemmer, in schweren Fällen in Verbindung mit unterstützender künstlicher Beatmung oder zusätzlicher Sauerstoffgabe, sind erfahrungsgemäß bei HAP am ehesten effektiv wirksam.

Woran ist eine Lungenentzündung zu erkennen?

Neben der typischen gibt es noch eine atypische (untypische) Form der Pneumonie. Erstere beginnt akut. Der Patient beklagt Brustschmerzen. Er hustet viel, wobei der Schleim gelblich (eitrig) erscheint. Das Atmen ist erschwert und schmerzhaft. Puls und Atemfrequenz sind dabei auffällig erhöht. Die typische Lungenentzündung geht mit hohem Fieber einher, welches sich durch Schüttelfrost bemerkbar macht.

Bei der untypischen (atypischen) Pneumonie ist der Verlauf eher schleichend. Deshalb wird sie oft mit einer Erkältung verwechselt. Der Husten wird im Laufe der Zeit immer stärker. Parallel dazu wird das Atmen immer anstrengender. Der Betroffene hustet aber nur wenig und klaren Schleim ab. Mäßiges Fieber und starke Kopf- sowie Gliederschmerzen erinnern eher an eine Erkältung bzw. leichte Grippe als an eine Lungenentzündung. Es gibt auch Pneumonien (so genannte kalte Lungenentzündungen), bei denen gar kein Fieber auftritt. Diese lassen sich besonders schwer richtig diagnostizieren.

Bei einer Lungenentzündung sind die Patienten blass und häufig allgemein schlapp. Eine Kreislaufschwäche ist ebenfalls typisch. Kinder klagen meist über einen Dauerhusten, der sich mit Hustenstillern nicht lindern lässt. Beim Abhören treten in etwa 75 % der Fälle Rasselgeräusche auf. Röntgenaufnahmen zeigen helle Stellen, was auf die Entzündung hindeutet. Im Labor sind die Werte für die Leukozyten und das C-reaktive Protein erhöht. Ein Erregernachweis ist für die folgende Therapie wichtig.

Bild: © Depositphotos.com / dml5050

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Autor(in)

Maik Justus

Maik Justus ist 28 Jahre jung, aus Lübbecke und Vater von 3 Kindern. Er selbst hat bereits sehr viel Erfahrung im Gesundheitsbereich und schreibt, gemeinsam mit anderen Autoren, in diesem Gesundheitsportal.

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