Hormon Yoga Wechseljahre

Hormon Yoga Wechseljahre

Die Wechseljahre machen vielen Frauen schon seit Jahrtausenden mehr oder weniger stark zu schaffen. Neben Schweißausbrüchen und Hitzewallungen kommt es auch häufig zu Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen. Doch nicht alle Frauen möchten eine Behandlung mit Hormonen. Als sanfte Alternative zur Hormontherapie wird Hormon Yoga für Frauen in den Wechseljahren gelobt. Während jahre- oder jahrzehntelang betroffenen Patientinnen in der Menopause von ihrem Frauenarzt Hormontabletten verschrieben wurden, erfreuen sich auch natürliche Lösungen einer wachsenden Beliebtheit.

Was bewirkt Hormon Yoga in den Wechseljahren?

Durch diese spezielle Variante des Yoga wird die Produktion von Geschlechtshormonen neben Stress- und Schilddrüsenhormonen angekurbelt. Die von der Yogalehrerin und Psychologin Dinah Rodrigues entwickelten Übungen stärken den gesamte Organismus. Sie wirken auch effektiv gegen Stress. Allerdings sollten die Übungen schon einige Monate ausgeführt werden, damit sie wirksam sind. Bewegung wird bei nervlichem Stress immer empfohlen. Herz und Kreislauf werden durch Hormon Yoga gekräftigt, was den Blutdruck senkt.

Hinzu kommt ein besserer Schlaf mit ausgedehnter Entspannung. Die Meditation und die sportliche Betätigung wirken sich auch auf Gefühle, wie Zuversicht aus. Die Betroffenen gehen wieder gern unter Menschen und scheuen keine Schweiß- oder Gefühlsausbrüche mehr. Ein ausgeglichener Hormonhaushalt wirkt sich auf unser gesamtes Befinden aus. Frauen bekommen hormonell bedingte Aggressionen, wie sie einige auch vom Regelzyklus her kennen, gut in den Griff. Auch die leidigen Fressattacken gehören der Vergangenheit an.

Ein weiteres Problem von Frauen in den Wechseljahren ist die Libido. Hormon Yoga frischt die nötigen Hormone auf, so dass in Partnerschaften der sogenannte zweite Frühling eintreten kann. Trotz Wechseljahre müssen die Betroffenen, egal ob Frau oder Mann, nicht auf eine erfüllte körperliche Beziehung verzichten. Dabei ersetzt Hormon Yoga auch bei den Männern die allseits beliebten Potenzmittelchen, die wegen ihrer Nebenwirkungen auf das Herz nicht ohne sind.

Rechtzeitig beginnen

Die portugiesische Psychologin Dinah Rodrigues, bemängelt, dass viele Frauen erst zu den Workshops kommen, wenn sie Beschwerden haben. Ihrer Meinung nach könnte mit den Elementen aus verschiedenen Yoga-Arten bereits prophylaktisch gearbeitet werden. Die Bewegungseinheiten sind so aufgebaut, dass sie auf alle Hormon bildenden Organe wirken. So werden unter anderem auch die Eierstöcke unterstützt. Ein rechtzeitiger Beginn mit Hormon Yoga erleichtert den Übergang in die Menopause erheblich. Die Beschwerden entwickeln sich gar nicht erst so ausgeprägt, wie ohne regelmäßiges Training. Wer also rechtzeitig mit dem Hormon Yoga beginnt, der hat weniger Kummer mit den Wechseljahren. Die Schweißausbrüche und Hitzewellen können gemildert werden. Auch die Herzfrequenz und der Blutdruck werden durch das Yoga positiv beeinflusst. Yoga zählt zu den Entspannungstechniken, wobei eine ausgewogene Work-Life-Balance in jeder Lebenslage gut für den Organismus ist, nicht nur in den Wechseljahren.

Auf die Atmung kommt es an

Die Frauen trainieren nicht nur ihre verschiedenen Körperteile, nachdem sie ausführlich erwärmt wurden. Wichtig ist auch eine richtige Atemtechnik. Sie wird als Blasebalg-Atmung bezeichnet (Bhastrika). Die Übungen werden dadurch dynamischer und ihre Wirksamkeit wird noch erhöht. Bei der korrekten Einatmung bewegt sich der Bauchnabel vom Körper weg. Anschließend wird mit viel Kraft durch die Nase ausgestoßen. Der Nabel bewegt sich dabei nach innen, indem er eingezogen wird. Diese Atmungsart wirkt, als würden die inneren Organe massiert. Die Energie und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.

Ein entscheidender Punkt beim Hormon-Yoga ist die sogenannte Feuer- oder Blasebalg-Atmung (Bhastrika). Sie sorgt für mehr Dynamik und verstärkt den Effekt der Yoga-Übungen. Der Bauchnabel bewegt sich während des Einatmens nach außen. Die Luft wird dann kraftvoll durch die Nase ausgestoßen und der Nabel dabei nach innen gezogen. So aktiviert diese Atmung die eigene Energie und wirkt wie eine Art Massage auf innere Organe. Zur Bewegung gehört immer auch die Entspannung, denn nur wer jedem Lebensabschnitt entspannt entgegen sieht, wird ihn mit der nötigen Kraft und Energie meistern.

Bild: © Depositphotos.com / Jeanette.Dietl

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Autor(in)

Maik Justus

Maik Justus ist 28 Jahre jung, aus Lübbecke und Vater von 3 Kindern. Er selbst hat bereits sehr viel Erfahrung im Gesundheitsbereich und schreibt, gemeinsam mit anderen Autoren, in diesem Gesundheitsportal.

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