Hände weg: antibakterielle Seife

Hände weg: antibakterielle Seife

Die aktuelle Stellungnahme der amerikanischen Food and Drug Administration FDA kam überraschend: Mehrere Studien zeigen deutlich, dass antibakterielle Seifen keine Überlegenheit gegenüber herkömmlichen Seifen aufweisen. Damit ist ein Einsatz derartiger Seifen in normalen Haushalten und im Alltag nicht indiziert – im Gegenteil: Einige antibakterielle Seifen können sogar krankmachen.

Zusammensetzung

Die meisten Produkte, die mit dem Zusatz „antibakteriell“ versehen sind, funktionieren über bestimmte Inhaltsstoffe. In fast allen Fällen ist das – wie bei den antibakteriellen Seifen – der Hautwirkstoff Triclosan. Dieser findet sich nicht nur in Kosmetikprodukten und Reinigungsprodukten, sondern zum Beispiel auch in Zahnpasta und Mundwasser.

Dabei steht Triclosan schon lange im Fadenkreuz der Kritik: Studien legen den Verdacht nahe, dass es durch den universellen Einsatz zur Züchtung antibiotikaresistenter Krankheitserreger kommt. Daneben sind weitere gesundheitsschädliche Folgen von Triclosan nachgewiesen: Sowohl das Hormonsystem als auch Schutzmechanismen der Haut leiden unter dem „Allrounder“.

Antibakterielle Seifen

In Seifen soll Triclosan dafür sorgen, dass krankmachende Keime zügig abgetötet werden.

Tatsächlich hat sich in Laborversuchen herausgestellt, dass ein relevanter Unterschied durch „antibakterielle“ Seifen erst nach 9 Stunden gegeben war – was bei herkömmlichem Händewaschen so gut wie gar keinen Sinn macht: Dieses dauert üblicherweise weniger als eine Minute. Gründliches Händewaschen mit „normaler“ Seife ist daher mindestens ebenso hygienisch. Auf lange Sicht sind antibakterielle Seifen damit nicht nur unsinnig, sondern aufgrund der gesundheitsschädlichen Effekte von Triclosan auch noch gefährlich für die Gesundheit.

Produkte mit Triclosan sollten darüber hinaus auch aus Umweltgründen weitgehend gemieden werden: Die Chemikalie sorgt neben einer Verunreinigung des Trinkwassers auch für das Absterben bestimmter Algenarten.

Fazit

Die neuen Untersuchungen und Studienergebnisse haben nicht nur dazu geführt, dass die FDA eine Warnung bezüglich der Verwendung antibakterieller Seifen ausgesprochen hat. Es kam zusätzlich zu einem Verbot: Ab sofort darf Triclosan in den USA nicht mehr in kosmetischen Produkten verwendet werden – der Stoff kam auf die sogenannte „Rote Liste. Auch in Europa darf Triclosan seit 2015 nicht mehr in Kosmetikprodukten verwendet werden, die zur großflächigen Benutzung gedacht sind (Beispiel: Bodylotions oder -cremes).

Daher gilt auch hier: Augen auf beim Einkauf.

Bild: © Depositphotos.com / belchonock

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Autor(in)

UnArtig

42 Jahre alt, studierte Juristin. 3 Kinder und daher immer im Einsatz. Ich schreibe als selbständige Autorin vor allem in den Themenbereichen Gesundheit, Sport und Ernährung. Wenn ich gerade nicht am PC sitze, mache ich Kraftsport und Yoga.

1 Kommentar

  1. Avatar
    Hanne

    Hab‘ mir schon immer gedacht, dass das unnötig ist und Geldschneiderei. Früher gab’s noch keine antibakteriellen Seifen und die Leute waren auch gesund. Normales Händewaschen ist Pflicht, wenn das mal alle richtig machen würden, bräuchte auch keiner mehr antibakterielle Seife kaufen.

    Reply

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