Sonnenstich & Co.: wenn die Hitze zuschlägt

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Gerade in den hiesigen ist die Sonne ein gerne gesehener Gast. Wenn die steigen, steigen auch Laune und Motivation: Bewegung und Alltag gehen leichter von der Hand.

Mit jedem Grad mehr auf der Quecksilbersäule steigt aber auch die Belastung für das gesamte Herz-Kreislaufsystem. Besonders Aufenthalte im Freien und in der Sonne können jetzt auch eine Gefahr für die Gesundheit darstellen, denn: Wer sich zu lange in der Sonne aufhält, riskiert ernste gesundheitliche Schäden.

Sonnenstich

Da speziell Nacken und Kopf empfindlich auf Hitze und zu viel Sonne reagieren, kann es an heißen Tagen nach ausgedehnten Sonnenbädern zu einem Sonnenstich kommen.

Die Symptome bei einem Sonnenstich sind eindeutig:

  • Kopfschmerzen
  • Nervosität
  • Unwohlsein / Erschöpfung
  • Übelkeit / Erbrechen
  • Nackenschmerzen
  • roter Kopf.

Medizinisch kommt es beim Sonnenstich zu einer Überreaktion der empfindlichen Regionen im Kopfbereich. Die Hirnhaut wird durch die thermische Wirkung der Sonnenstrahlen gereizt und zeigt Symptome einer Entzündung. In schweren Fällen kann dies zu einem Hirnödem führen.

Betroffene sollten sofort in den Schatten gebracht werden und der Körper kontinuierlich abgekühlt werden. Eine plötzliche eiskalte Dusche ist hier suboptimal, da dies den ohnehin schon beeinträchtigen Kreislauf noch zusätzlich belastet. In unklaren Fällen ist ärztliche Hilfe unbedingt einzuholen.

Hitzeschlag

Neben dem Sonnenstich ist ein Hitzeschlag bei ungünstigem Verlauf lebensbedrohlich. Es kommt vor allem dann zum Hitzeschlag, wenn sich Personen bei heißer Umgebungstemperatur körperlich überanstrengen.

Dies passiert häufig bei extremen sportlichen oder körperlichen Aktivitäten im Hochsommer. Vorsicht ist auch bei schweren Gartenarbeiten geboten – hier wird oft unterschätzt, wie fordernd die Kombination aus Hitze und Arbeit für den Körper ist. Auch Kleinkinder, die in geschlossenen Autos verbleiben, sind schnell der Gefahr eines Hitzeschlags ausgesetzt!

Die Symptome sind hier nicht immer einfach zu erkennen; Vorsicht ist dabei geboten bei

  • schnellem Puls
  • ausbleibender Schweißproduktion
  • schwachem
  • hoher Körpertemperatur
  • & Übelkeit.

Auch hier ist als Sofortmaßnahme erforderlich, den Betroffenen unverzüglich in den Schatten zu bringen. Bei Bewusstlosigkeit sollte die Person in die stabile Seitenlage gebracht werden und kühlende Maßnahmen eingeleitet werden. Daneben ist unbedingt ärztliche Hilfe einzuholen.

Bild: © Depositphotos.com / Maridav

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