Kuhmilchallergie bei Babys – was Eltern beachten müssen

Kuhmilchallergie bei Babys – was Eltern beachten müssen

Dass Babys schreien, ist normal und es gibt fast immer eine natürliche Erklärung dafür, dass der Nachwuchs ständig schreit. Die Windeln sind voll, das Baby hat Hunger oder möchte einfach nur auf den Arm genommen werden, das sind Gründe für eine Schreiattacke, aber es kann auch etwas Ernsthaftes dahinterstecken. Schreien ist für Babys die einzige Möglichkeit, um sich mitzuteilen, und Eltern sollten diese Art der „Kommunikation“ ernst nehmen, denn es kann sein, dass das Baby eine Allergie gegen Kuhmilch hat, die ihm Schmerzen bereitet.

Eine häufig auftretende Allergie

Eine Allergie gegen Milch ist eine häufig vorkommende Allergie, die besonders Kleinkinder betrifft. Wenn Babys allergiegefährdet sind, dann macht sich das bei einem frühen Kontakt mit Milcheiweiß sehr schnell bemerkbar, spätestens dann, wenn die Kinder abgestillt werden und normale Ersatznahrung für Säuglinge bekommen. Auch wenn das Baby zu früh mit Beikost gefüttert wird, dann kann das eine Milchallergie auslösen. Daher ist es bei Kindern, die eine Neigung zur Allergie haben, immer sinnvoll, sie so lange wie eben möglich voll zu stillen. Mindestens sollten es vier Monate sein, nach sechs Monaten sollten die Eltern versuchen, zumindest teilweise Ersatznahrung zu füttern.

Wie äußert sich eine Kuhmilchallergie?

Dass ein Baby keine Kuhmilch verträgt, zeigt sich auf ganz unterschiedliche Art. So kann es zu Hautreaktionen kommen und das Baby bekommt einen Ausschlag, der stark juckt. Besonders betroffen sind jedoch der Magen und der Darm, es kommt zu Blähungen, zu Übelkeit, das Baby erbricht sich und leidet entweder unter Verstopfung oder unter Durchfall. Des Weiteren kann es zu Problemen mit dem Kreislauf kommen, das Kind hat Beschwerden beim Atmen, es ist ständig erkältet oder bekommt im schlimmsten Fall sogar Asthma. Diese allergischen Reaktionen sind allerdings eher selten zu beobachten. Milcheiweiß ist in vielen Milchprodukten zu finden und ist ein fester Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. So wird der täglich notwendige Bedarf an Calcium über das Eiweiß in der Milch gedeckt. Wenn ein Baby jedoch kein Milcheiweiß verträgt, dann stellt das die Eltern vor große Probleme.

Wie muss das Baby gefüttert werden?

Spezialnahrung, zum Beispiel von Nestlé, bietet die einzige Möglichkeit, um ein Baby, das unter einer Kuhmilchallergie leidet, richtig zu ernähren. Diese Babynahrung enthält kein Milcheiweiß, deckt aber trotzdem den Bedarf an Nährstoffen, die Kleinkinder benötigen. Eltern, die mehr zu diesem wichtigen Thema wissen möchten, können sich auf der Seite von Nestlé informieren und alles Wissenswerte rund um die kindliche Milchallergie erfahren.

Keine lebenslange Allergie

Selbst wenn eine Kuhmilchallergie für Eltern und Baby Stress bedeutet, die meisten Fälle dieser Allergie sind zeitlich begrenzt. Bei der Mehrzahl der betroffenen Kinder verschwindet die Allergie spätestens, wenn sie drei Jahre alt sind, bei 45 % bis 50 % ist die Allergie hingegen schon vor dem ersten Geburtstag wieder verschwunden. Nur sehr selten nehmen die Kinder die Milchallergie mit ins Erwachsenenalter. Ebenso selten ist es, wenn Babys auch auf die Muttermilch mit einer Allergie reagieren. Das ist dann der Fall, wenn schon die Mutter unter einer Kuhmilchallergie leidet und sie durch die Muttermilch an das Kind weitergibt. In dieser Situation ist Stillen kein Thema, denn die Kinder der Mütter, die unter einer Milcheiweißallergie leiden, müssen von Anfang an mit einer speziellen Ersatznahrung gefüttert werden. Wenn die Mutter über eine Allergie Bescheid weiß, dann sollte sie nach Rücksprache mit dem Arzt, auf Milch und Milchprodukte verzichten.

Den Kinderarzt fragen

Wenn es den Verdacht gibt, dass das Neugeborene eine Milchallergie haben könnte, dann sollten die Eltern nicht sofort zu einer Spezialnahrung greifen, sondern zuerst mit dem Kinderarzt sprechen. Der Arzt wird einen entsprechenden Allergietest machen und dann entscheiden, ob und welche spezielle Ersatznahrung für das Kind infrage kommt.

Bild: © Depositphotos.com / matka_Wariatka

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Autor(in)

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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