Wespenstiche – auch für Nichtallergiker droht Gefahr

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Gerade im August sind Wespen in großen Mengen im Eiscafé oder auch im heimischen Garten anzutreffen. Insbesondere für Personen, die unter einer Insektenstichallergie leiden, ist dies eine gefährliche Zeit. Aber auch Nichtallergiker sollten Vorsicht walten lassen. Denn auch diese sind gefährdet, beispielsweise bei einem Stich im Hals- oder Mundbereich.

Schwerwiegende Folgen eines Wespenstichs

Wespenstiche röten die um die gesamte Einstichstelle herum. Zudem schwillt dieser Bereich an. Bei Wespenstichen im Bereich des Halses können zusätzlich Atemprobleme durch die Schwellung auftreten. So können selbst Menschen, die bislang auf Insektengift keine Reaktionen zeigten, plötzlich zu einer Allergie neigen.

Dieses Phänomen wird durch die übertriebene Abwehrreaktion des menschlichen Immunsystems auf den Fremdstoff, der über den Wespenstich in den Organismus gelangt, hervorgerufen. Zu den möglichen Folgen können

  • Atemnot
  • Erbrechen
  • Fieber
  • Kreislaufzusammenbruch

zählen.

Schutz vor Wespen

Ein effektiver Schutz vor Wespen kann durch Feuer und erzeugt werden. Experten zufolge hat sich angezündetes Kaffeepulver als idealer Schutz vor Wespen erwiesen. Insofern genügend Platz vorhanden ist, empfiehlt es sich, Limonaden und süßes Obst in einer Entfernung von einigen Metern zu lagern. Das hält die Tiere vom Tisch fern.

Was bei einem Wespenstich tun

Wer trotz aller Vorsichtsmaßnahmen von einer Wespe gestochen wurde und den Stachel noch erkennen kann, entfernt diesen am besten behutsam mithilfe einer Pinzette. Anschließend empfiehlt es sich, die betroffene Stelle mit einem kalten Umschlag zu kühlen. Hilfreiche bei Wespenstichen sind auf die betroffene Körperstelle aufgelegte Zitronenscheiben oder Zwiebeln.

Hilfe für Allergiker bei Wespenstichen

Personen, die unter einer Allergie gegen Insektenstiche leiden, sind in der im Besitz eigener Notfallmedikamente. Das Lutschen von Eis kann Abhilfe schaffen beim Zuschwellen im Bereich der Atemwege. Ein Notarzt sollte immer dann gerufen werden, wenn allgemeine Symptome, wie beispielsweise Atemnot oder ein Kreislaufkollaps, in Erscheinung treten.

Bild: © Depositphotos.com / schankz

Silvia Goeritz
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