Kältewelle: Linke will Obdachlose in leeren Büros unterbringen

"Schutzräume für Obdachlose in Berlin"

Die Linke fordert, obdachlosen in aufgrund der extremen Kälte sofortige Schutzräume anzubieten, indem leerstehende Bürogebäude und U-Bahnhöfe genutzt werden. Bundesgeschäftsführer Janis Ehling betont, dass in Berlin über 1,5 Millionen Quadratmeter Bürofläche ungenutzt sind, während viele Menschen keinen warmen Schlafplatz finden. Er kritisiert die Berliner Verkehrsgesellschaft, die U-Bahnhöfe wegen Sicherheitsbedenken nicht als Aktionsräume für Obdachlose öffnen möchte, und weist darauf hin, dass dies das Risiko des Erfrieren für diese Menschen erhöht.

Berlin () – Die Linke fordert angesichts der derzeitigen Kältewelle die Unterbringung von Obdachlosen in leerstehenden Bürogebäuden und in U-Bahnhöfen.

„Die aktuellen Kältenächte machen unmissverständlich klar: braucht sofort wirksame Schutzräume für obdachlose Menschen“, sagte Linken-Bundesgeschäftsführer Janis Ehling dem Nachrichtenportal T-Online.

Es brauche nun „schnelle politische Entscheidungen und rechtliche Schritte, um leerstehende Büroflächen kurzfristig für obdachlose Menschen nutzen zu können“, so Ehling. Er verweist auf die Situation in Berlin: „Allein dort stehen über 1,5 Millionen Quadratmeter Bürofläche , während Menschen keinen warmen Ort zum finden.“

Auch U-Bahnhöfe sollten als nächtliche Schutzräume zur Verfügung gestellt werden, fordert Ehling. Die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) hatte das bereits mit Verweis auf Sicherheitsbedenken abgelehnt. Ehling kritisiert das scharf: „Wer bei Minusgraden auf Sicherheitsbedenken verweist, nimmt in Kauf, dass Menschen erfrieren.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schnee in Berlin am 09.01.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?

Janis Ehling

Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?

Die Linke, T-Online, Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG)

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?

09.01.2026

An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?

Die Linke fordert unter dem Eindruck der aktuellen Kältewelle, leerstehende Bürogebäude und U-Bahnhöfe in Berlin kurzfristig als Schutzräume für obdachlose Menschen zu nutzen, da viele dort keinen warmen Schlafplatz finden.

Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?

Der Auslöser für die Forderung der Linken war eine Kältewelle, die in Deutschland herrscht, was die Notwendigkeit von Schutzräumen für obdachlose Menschen besonders dringlich macht. Die Linke kritisiert, dass trotz leerstehender Büroflächen und potenzieller Nutzung von U-Bahnhöfen nicht ausreichend Maßnahmen ergriffen werden, um Obdachlosen einen warmen Schlafplatz zu bieten.

Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Linke in Deutschland angesichts der Kältewelle fordert, obdachlose Menschen in leerstehenden Bürogebäuden und U-Bahnhöfen unterzubringen. Janis Ehling kritisiert die Ablehnung der Berliner Verkehrsgesellschaft, da er die Sicherheit nicht über das Überleben von Menschen stellen möchte.

Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Notwendigkeit wirksamer Schutzräume für obdachlose Menschen, schnelle politische Entscheidungen, rechtliche Schritte zur Nutzung leerstehender Büroflächen, Bereitstellung von U-Bahnhöfen als nächtliche Schutzräume, mögliche Todesfälle durch Erfrierungen.

Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Janis Ehling, dem Bundesgeschäftsführer der Linken, zitiert. Er äußert, dass Deutschland sofort wirksame Schutzräume für obdachlose Menschen benötigt und fordert schnelle politische Entscheidungen, um leerstehende Büroflächen für diese Menschen nutzbar zu machen, da in Berlin über 1,5 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer stehen.

Justin Meier