Rotes Kreuz fordert geschützte Notoperationssäle in Krankenhäusern

"Krankenhäuser für Krisen vorbereiten"

Hermann Gröhe, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, fordert, dass Krankenhäuser in besser auf Verteidigungsfälle vorbereitet werden, ähnlich wie bei einem in Israel, das Notoperationssäle in geschützten Kellerräumen vorhält. Er betont die Notwendigkeit, die Gesundheitsversorgung auch im bewaffneten Konflikt aufrechterhalten zu können. Gröhe kritisiert zudem die zunehmenden Angriffe auf humanitäre Einsatzkräfte und fordert mehr Schutz und Respekt für die humanitäre und das humanitäre Völkerrecht.

Berlin () – Krankenhäuser müssen nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, für einen Verteidigungsfall besser ausgerüstet werden. Er habe vor Kurzem in Israel das Krankenhaus der Ben-Gurion-Universität besucht, sagte Gröhe der „Rheinischen Post“. „Es hält in geschützten Kellerräumen Notoperationssäle vor. So sollte es auch bei uns in bestimmten Krankenhäusern sein.“

„Wir müssen in einem bewaffneten Konflikt vor allem auch handlungsfähig bleiben“, so Gröhe. „Krankenhäuser müssen beispielsweise so eingerichtet werden, dass sie im Ernstfall weiter die Gesundheitsversorgung sicherstellen können.“

Zugleich beklagte Gröhe eine wachsende Zahl an Angriffen auf Helfer in Krisengebieten. „Es gibt eine unglaubliche Verrohung. Humanitäre Einsatzkräfte sind immer häufiger Opfer gezielter Angriffe.“ So berichteten viele Organisationen von Attacken auf gekennzeichnete Fahrzeuge oder auf ihre Krankenhäuser. „Die humanitäre Hilfe wird zu wenig geschützt, das humanitäre Völkerrecht verletzt und ausgehöhlt. Das ist eine Entwicklung, der wir uns entgegenstellen müssen“, sagte Gröhe.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhaus (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?

Hermann Gröhe

Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?

Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Ben-Gurion-Universität, Rheinische Post

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?

Nicht erwähnt

An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Israel (Krankenhaus der Ben-Gurion-Universität).

Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Hermann Gröhe, fordert, dass Krankenhäuser besser auf Verteidigungsfälle vorbereitet werden, um im Ernstfall die Gesundheitsversorgung aufrechtzuerhalten, und beklagt gleichzeitig die zunehmenden Angriffe auf humanitäre Helfer in Krisengebieten.

Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Notwendigkeit, Krankenhäuser in Deutschland besser auf mögliche bewaffnete Konflikte vorzubereiten. Hermann Gröhe, Präsident des DRK, argumentiert, dass Krankenhäuser für den Verteidigungsfall besser ausgestattet werden müssen, um in Krisensituationen handlungsfähig zu bleiben. Zudem kritisiert er die zunehmenden Angriffe auf humanitäre Helfer in Krisengebieten, die die Sicherheitslage für medizinisches Personal und Einrichtungen gefährden.

Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?

Im Artikel äußert Hermann Gröhe, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, dass Krankenhäuser für Verteidigungsfälle besser ausgestattet sein sollten, um die Gesundheitsversorgung auch in bewaffneten Konflikten aufrechterhalten zu können. Zudem kritisiert er die zunehmenden Angriffe auf humanitäre Helfer und fordert mehr Schutz für diese Einsatzkräfte.

Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?

Die genannten Folgen oder Konsequenzen im Artikel sind: Krankenhäuser müssen besser ausgerüstet werden, sie sollten Notoperationssäle in geschützten Kellerräumen vorhalten, die Gesundheitsversorgung muss im Ernstfall sichergestellt werden, es gibt eine wachsende Zahl an Angriffen auf Helfer, humanitäre Einsatzkräfte sind Opfer gezielter Angriffe, humanitäre Hilfe wird zu wenig geschützt, das humanitäre Völkerrecht wird verletzt und ausgehöhlt.

Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Hermann Gröhe, dem Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes, zitiert. Er betont, dass Krankenhäuser für einen Verteidigungsfall besser ausgerüstet werden müssen, um in bewaffneten Konflikten handlungsfähig zu bleiben und die Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Gröhe kritisiert zudem die zunehmenden Angriffe auf humanitäre Helfer und betont, dass das humanitäre Völkerrecht verletzt werde.

Justin Meier