Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) betont, dass der Bund nicht für die Hebammen-Vergütung zuständig ist und wies die Kritik diesbezüglich zurück. Sie erklärt, dass die Vergütung zwischen Krankenkassen und Hebammenverbänden verhandelt wird und die Politik nicht in diese Gespräche eingreifen sollte. Warken betont jedoch die Wichtigkeit einer angemessenen Bezahlung für Hebammen und kündigt an, dass es eine Arbeitsgruppe geben wird, um die Vergütungssituation zu bewerten und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Berlin () – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sieht den Bund nicht primär in der Verantwortung, für eine bessere Hebammen-Vergütung zu sorgen. Sie wies damit Kritik von Hebammen zurück.
„Ich finde die Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ungerechtfertigt, weil die Bundesregierung gar nicht unmittelbar in die Hebammenvergütung eingreifen kann. Diese wird zwischen den Kassen und den Hebammenverbänden verhandelt“, sagte Warken der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).
„Grundsätzlich verhandelt die Selbstverwaltung aus guten Gründen die Vergütung für alle Leistungsbereiche im Gesundheitswesen. Die Politik sollte nicht über diese Vergütung entscheiden“, sagte die Ministerin. „Selbstverständlich treibt es mich um, dass wir ausreichend viele und ordentlich bezahlte Hebammen in Deutschland brauchen. Ich habe auch mit beiden Seiten mehrere Gespräche geführt.“
Der nun gültige Vertrag sei Ergebnis eines Schiedsspruchs. „Dieser beinhaltet, dass beide Seiten in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe auf Basis der aktuellsten Daten die Auswirkungen des Vertrags bewerten und, falls erforderlich, unverzüglich Verhandlungen zur Weiterentwicklung des Vergütungssystems aufnehmen. Ich gehe fest davon aus, dass sich alle Beteiligten der Verantwortung bewusst sind“, sagte Warken.
Anlass für die Debatte war ein Auftritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Montag in der Sendung „Arena“ der ARD, bei dem er mit Kritik von Hebammen an der derzeit geltenden Vergütungsregelung konfrontiert wurde.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) weist die Verantwortung des Bundes für eine bessere Hebammen-Vergütung zurück und betont, dass die Verhandlungen zwischen Kassen und Hebammenverbänden stattfinden sollten, obwohl sie die Bedeutung gut bezahlter Hebammen anerkennt.
Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die ongoing Debatte über die Vergütung von Hebammen in Deutschland. Diese wurde durch einen Auftritt von Bundeskanzler Friedrich Merz ausgelöst, während dem er mit der Kritik von Hebammen an den aktuellen Vergütungsregelungen konfrontiert wurde. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betont, dass die Verantwortung für die Vergütung nicht beim Bund liegt, sondern durch Verhandlungen zwischen Krankenkassen und Hebammenverbänden geregelt wird.
Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken die Verantwortung des Bundes für die Hebammenvergütung zurückweist und die Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz als ungerechtfertigt ansieht. Sie betont, dass die Vergütung zwischen den Kassen und den Hebammenverbänden verhandelt wird und dass die Politik nicht direkt eingreifen sollte.
Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
- Hebammen können nicht direkt auf die Vergütung Einfluss nehmen,
- Vergütung wird zwischen Kassen und Hebammenverbänden verhandelt,
- politische Entscheidung über Vergütung ist nicht vorgesehen,
- Notwendigkeit von ausreichend vielen und gut bezahlten Hebammen in Deutschland,
- weitere Verhandlungen zur Weiterentwicklung des Vergütungssystems können stattfinden,
- Bewusstsein aller Beteiligten für ihre Verantwortung.
Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zitiert. Sie wies die Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz als ungerechtfertigt zurück und betonte, dass die Bundesregierung nicht direkt in die Hebammenvergütung eingreifen könne, da diese zwischen den Kassen und Hebammenverbänden verhandelt wird.
