Hausärzte warnen vor Masern-Ausbreitung

"Alarmierende Masernzahlen in Deutschland"

Der Deutsche Hausärzteverband kritisiert die weiterhin hohen Masernfallzahlen in und betont, dass keine harmlose Kinderkrankheit sind. Hausärzte-Co-Chefin Nicola Buhlinger-Göpfarth fordert mehr Aufklärung zur , insbesondere für Erwachsene, und weist auf die unzureichende Impfquote hin, da viele die zweite Impfung nicht oder nicht rechtzeitig erhalten. Sie mahnt zudem die Notwendigkeit klarer Versorgungsstrukturen an, die eine bessere Anbindung an Hausarzt- und Kinderarztpraxen fördern und die Patienten zur Impfung ermutigen.

Berlin () – Der Deutsche Hausärzteverband hat angesichts neuer Zahlen der Weltgesundheitsorganisation zur Masern-Ausbreitung weiterhin zu hohe Fallzahlen in Deutschland beklagt.

„Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Wenn kein entsprechender Schutz vorhanden ist, kann eine Infektion in bestimmten Fällen auch schwere Komplikationen nach sich ziehen. Ein besonderes Risiko besteht etwa für Säuglinge, Schwangere oder mit Immunschwäche“, sagte Hausärzte-Co-Chefin Nicola Buhlinger-Göpfarth der „Rheinischen Post“ (Samstag).

„Die Zahlen weltweit sind alarmierend. Aber auch in Deutschland ist die Fallzahl weiterhin zu hoch und die Impfquote nicht ausreichend“, mahnte die Medizinerin. „Ein Problem ist, dass vor allem die zweite Impfung nicht oder nicht zeitgerecht wahrgenommen wird. Zudem sehen wir in den Praxen, dass viele Erwachsene noch immer nicht wissen, dass die Stiko für alle nach 1970 Geborenen, die als nur eine oder keine Masernimpfung erhalten haben oder deren Impfstatus unklar ist, eine Impfung empfiehlt“, sagte Buhlinger-Göpfarth. Daher brauche es dringend mehr Aufklärung. „Zudem benötigen wir in Deutschland endlich klare Versorgungsstrukturen durch eine feste Anbindung an die Hausarztpraxis oder die Kinderarztpraxis, die aufklärt, den Überblick behält und – wo notwendig – an die Impfung erinnert“, mahnte sie.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nicola Buhlinger-Göpfarth (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?

Nicola Buhlinger-Göpfarth

Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?

Der Deutsche Hausärzteverband, Weltgesundheitsorganisation, Rheinische Post, Stiko

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?

Nicht erwähnt

An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?

Berlin, Deutschland

Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?

Der Deutsche Hausärzteverband kritisiert die nach wie vor hohen Masernfallzahlen in Deutschland und fordert bessere Impfaufklärung sowie klare Versorgungsstrukturen, um insbesondere Erwachsene und Kinder rechtzeitig zu impfen.

Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?

Der Auslöser für die Warnung des Deutschen Hausärzteverbands sind die weiterhin hohen Fallzahlen von Masern in Deutschland und die unzureichende Impfquote. Insbesondere das Versäumnis, die zweite Impfung rechtzeitig durchzuführen, sowie mangelnde Aufklärung über den Impfstatus bei Erwachsenen nach 1970 führen zu einer erhöhten Gefährdung.

Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?

Der Deutsche Hausärzteverband hat auf alarmierende Zahlen zur Masern-Ausbreitung reagiert und fordert mehr Aufklärung sowie bessere Versorgungsstrukturen, um die Impfquote in Deutschland zu steigern. Laut Nicola Buhlinger-Göpfarth besteht ein besonderes Risiko für vulnerable Gruppen, und es ist wichtig, dass Erwachsene über die Impfempfehlungen informiert werden.

Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?

Zu den im Artikel genannten Folgen oder Konsequenzen gehören: schwere Komplikationen durch Masern, erhöhtes Risiko für Säuglinge, Schwangere und Menschen mit Immunschwäche, unzureichende Impfquote, unzureichende Wahrnehmung der zweiten Impfung, mangelndes Wissen bei Erwachsenen über Impfempfehlungen, Bedarf an mehr Aufklärung, Notwendigkeit klarer Versorgungsstrukturen.

Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Nicola Buhlinger-Göpfarth, Co-Chefin des Deutschen Hausärzteverbands, zitiert. Sie betont, dass Masern keine harmlose Kinderkrankheit sind und dass die Fallzahlen in Deutschland weiterhin zu hoch sind. Zudem fordert sie mehr Aufklärung und klare Versorgungsstrukturen, um die Impfquote zu erhöhen und die Bevölkerung zu sensibilisieren.