Trendgetränk Grüner Kaffee – wie er schmeckt und was er kann

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Für viele gehört die tägliche Tasse Kaffee am Morgen oder am Nachmittag einfach dazu. Neben dem Genuss des Heißgetränks gibt es zahlreiche positive Eigenschaften wie die Tatsache, dass Koffein munter macht oder aber sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Doch dann gibt es auch die gegenteilige Meinung, dass die schwarze Bohne den Magen angreift oder aber den menschlichen Körper übersäuert. Wer diesen Mythen entgehen möchte, aber auf den Genuss von Kaffee nicht verzichten möchte, der sollte es mit Grünem Kaffee versuchen.

Nachdem während der letzten Saisonen vor allem der Matcha, der japanische grüne Tee mit Wachmach-Effekt die Trends gesetzt hat, kommt nun der grüne Kaffee ganz groß heraus. Neben den bekannten Wirkungen, die anregend auf Körper und Geist sein sollen, wird dem neuen Heißgetränk nachgesagt, dass er sich positiv als Fatburner darstellt. Doch was ist eigentlich der Unterschied zur bekannten schwarzen Bohne und wie schmeckt überhaupt?

Grüner Kaffee – als Lieblingsgetränk der Deutschen

Klar ist, Deutschland ist ein Land der Kaffeetrinker. Denn eine Statistik besagt, dass allein im Vorjahr im Durchschnitt hierzulande 162 Liter Kaffee pro Kopf konsumiert wurde. Dabei ist der Facettenreichtum wahrlich beeindruckend, denn vom starken, schwarzen Espresso bis hin zum feinen Cappuccino oder aber dem klassischen Filterkaffee ist alles dabei, was den Bundesbürgern in der Tasse schmeckt. Für alle diejenigen, die neben dem Klassiker also nun etwas Neues ausprobieren möchten, hat nun der grüne Kaffee den Markt erobert.

Kaffeeliebhaber sollten eines wissen: Kaffee ist und bleibt Kaffee. Und zu Beginn, also an der Pflanze, ist jeder davon . Die schwarze, uns bekannte Farbe erhält sie erst bei der Weiterverarbeitung, also während des Röstprozesses. Grüner Kaffee wird diesem Verwertungsgang nicht unterzogen, weshalb er auch seine ursprüngliche Farbe bis in die Tasse behält. Vor einiger Zeit gab es im übrigen schon einmal den Trend des grünen Kaffees, allerdings damals in Kapselform, die als den Markt eroberten. Das Prinzip beim jetzigen Getränketrend ist das Gleiche. Denn die Bohnen des Kaffeestrauches werden einfach ohne zu Rösten fein zu Pulver gemahlen oder aber grob und in ursprünglichem Zustand belassen.

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Grüner oder Schwarzer Kaffee – was ist gesünder?Gesunder grüner Kaffee in einer Schale

Die grüne Bohne ist etwas koffeinärmer als das schwarze Pendant und enthält zusätzlich Eiweiß. Zudem verfügt sie über einen höheren Gehalt an Chlorogensäure. Diese hat einen wesentlichen positiven Einfluss auf den menschlichen Körper und wirkt sogar antioxidativ. Das heißt die Zellen werden geschützt und Blut- und Leberwerte können sich dank grünen Kaffee sogar verbessern.

Ein wichtiger Effekt, der den jetzigen Trend auch unterstreicht, ist die Tatsache, dass die Chlorogensäure im grünen Kaffee die Fettverbrennung und den erheblich ankurbelt. Wer hingegen lieber schwarzen Kaffee genießt, der muss auf diese Effekte weitgehend verzichten, da dieser weniger der Säure enthält. Dafür ist sein Genuss wesentlich magenschonender – eben weil er weniger sauer ist.

Die Frage aller Fragen: Wie schmeckt grüner Kaffee?

Vielen Kaffeegenießern geht es eben genau um den Genuss und die geschmackliche Entwicklung des Heißgetränks. Deshalb ist für eingeschworene Fans der schwarzen Bohne auch genau diese Frage entscheidend. Eines muss hier vorweg festgehalten werden: Grüner Kaffee hat mit üblichem Kaffee in der Tasse nur sehr wenig gemeinsam, er ist wesentlich wässriger und schmeckt leicht grasig.

Damit ist klar, dass er mit herkömmlichen Kaffee mit dem herrlichen Röstaroma nur mehr wenig zu tun hat. Am besten bereitet man das grüne Heißgetränk so zu, dass man einen Teelöffel grünes Kaffeepulver in einer Tasse mit heißem Wasser aufgießt und anschließend drei Minuten ziehen lässt. Zitrone und Honig peppen das Getränk etwas auf, das allein schon von der Optik eher an grünen Tee als an Kaffee erinnert.

Wer sich jedoch seiner Gesundheit zuliebe auf das neue einlässt, wird feststellen, dass er nach dem Genuss einer Tasse nicht so aufgekratzt ist wie nach dem Kaffee aus der schwarzen Bohne.

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Maik Justus
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