Kassenärzte-Verband lehnt Wiedereinführung von Praxisgebühr ab

„Arztpraxis und Gesundheitspolitik“

Andreas Gassen, der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), lehnt die Wiedereinführung der Praxisgebühr ab, da diese vor 20 Jahren bereits hohe bürokratische Hürden mit sich brachte und als Steuerungsinstrument wenig effektiv wäre. Stattdessen plädiert er für Wahltarife für Kassenpatienten, die eine finanzielle Entlastung bieten könnten, wenn bereit sind, sich durch das Gesundheitssystem leiten zu lassen. Ziel seiner Vorschläge ist es, eine sinnvolle Nutzung der begrenzten Ressourcen im zu fördern, ohne den Patienten Leistungen vorzuenthalten.

() – Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hält nichts von der Wiedereinführung der Praxisgebühr. „Eine `Praxisgebühr reloaded`, wie wir sie vor rund 20 Jahren schon mal hatten, spült zwar Geld in die Kassen, wäre aber in der früheren Art und Weise sehr bürokratisch und würde kaum als Steuerungsinstrument taugen“, sagte Gassen der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Der KBV-Chef bekräftigte dagegen seine Forderung nach Wahltarifen für Kassenpatienten. „Wir können uns alternativ unterschiedliche Wahltarife vorstellen. Lässt sich der Patient durchs Gesundheitssystem leiten, zahlt er gegebenenfalls einen geringeren Beitragssatz“, so Gassen.

„Dabei geht es keineswegs darum, den Leistungen vorenthalten zu wollen, sondern um die Frage, ob sich die Patienten steuern lassen wollen und das dann auch belohnt wird.“ Eine Steuerung sorge auch für eine sinnvolle Nutzung der knapper werdenden Ressourcen im Gesundheitswesen, sagte er.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?

Andreas Gassen

Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Rheinische Post

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?

Nicht erwähnt

An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?

Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, spricht sich gegen die Wiedereinführung der Praxisgebühr aus und fordert stattdessen Wahltarife für Kassenpatienten, um eine sinnvolle Ressourcennutzung im Gesundheitswesen zu fördern.

Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?

Der Auslöser für die Äußerungen von Andreas Gassen war die Diskussion über die Wiedereinführung der Praxisgebühr im deutschen Gesundheitssystem. Gassen lehnt diese Idee ab, da sie als bürokratisch und ineffektiv angesehen wird, und plädiert stattdessen für Wahltarife, um eine bessere Steuerung und Nutzung von Ressourcen im Gesundheitswesen zu ermöglichen.

Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?

Im Artikel wird die Ablehnung von Andreas Gassen, dem Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, gegenüber der Wiedereinführung der Praxisgebühr thematisiert. Er argumentiert, dass diese Maßnahme bürokratisch sei und wenig zur Steuerung des Systems beitrage, und plädiert stattdessen für Wahltarife für Kassenpatienten, um eine gezielte Ressourcennutzung im Gesundheitswesen zu fördern.

Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?

Die genannten Folgen oder Konsequenzen im Artikel sind: bürokratische Erschwernisse, geringe Effektivität als Steuerungsinstrument, unterschiedliche Wahltarife für Kassenpatienten, geringere Beitragssätze für gesteuerte Patienten, sinnvolle Nutzung der Ressourcen im Gesundheitswesen.

Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?

Andreas Gassen, der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, lehnt die Wiedereinführung der Praxisgebühr ab, da diese zu bürokratisch sei und kaum als Steuerungsinstrument tauge. Er plädiert stattdessen für Wahltarife für Kassenpatienten, die eine sinnvolle Nutzung der Ressourcen im Gesundheitswesen fördern sollen.

Justin Meier