Die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS fordert vor der Vorstellung der „Allianz für postinfektiöse Erkrankungen: Long Covid und ME/CFS“ eine Aufklärungskampagne über die Erkrankungen und notwendige Verbesserungen in der Versorgung der Betroffenen. Vorsitzende Sarah Müller betont, dass die Perspektive der Patienten und frühere Forschungsergebnisse in die zukünftige Nutzung der Fördermittel einfließen müssen. Die Allianz wird als vielversprechendes Format angesehen, das alle relevanten Akteure inklusive Patientenorganisationen zusammenbringt.
Hamburg () – Vor der Vorstellung der „Allianz für postinfektiöse Erkrankungen: Long Covid und ME/CFS“ drängt die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS auf eine Aufklärungskampagne.
„Bei allem Optimismus sollte die angekündigte Forschungsdekade aber kein Anlass sein, um nicht auch heute schon wichtige Maßnahmen wie eine umfassende Aufklärungskampagne für ME/CFS und dringend notwendige Verbesserungen in der medizinischen und sozialen Versorgung der Erkrankten umzusetzen“, sagte Sarah Müller, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS, der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Auch diese Themen müssen im Rahmen der Allianz adressiert werden.“
Das Format der Allianz sei „sehr vielversprechend“, weil es alle wichtigen Akteure einschließlich der Patientenorganisationen zusammenbringe. „Uns ist wichtig, dass die Fördermittel der `Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen` zielgerichtet eingesetzt werden“, sagte Müller. „Dafür ist es unerlässlich, die Betroffenenperspektive sowie die Erfahrungen aus den letzten Jahrzehnten der ME/CFS-Forschung einzubeziehen.“
Die Vorstellung der „Allianz für postinfektiöse Erkrankungen: Long Covid und ME/CFS“ soll am Mittwoch stattfinden. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) wollen an der Auftaktveranstaltung teilnehmen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kampagnenplakat des Bundesgesundheitsministeriums (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?
Sarah Müller, Nina Warken, Dorothee Bär
Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?
Deutsche Gesellschaft für ME/CFS, Allianz für postinfektiöse Erkrankungen: Long Covid und ME/CFS, Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen, Nina Warken (CDU), Dorothee Bär (CSU)
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?
Nicht erwähnt.
An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?
Hamburg
Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?
Die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS fordert anlässlich der bevorstehenden "Allianz für postinfektiöse Erkrankungen" eine umfassende Aufklärungskampagne und bessere medizinische sowie soziale Versorgung der Betroffenen, um die Bedürfnisse der Patienten in die Forschungsförderung einzubeziehen.
Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die Gründung der "Allianz für postinfektiöse Erkrankungen: Long Covid und ME/CFS", die die Notwendigkeit einer umfassenden Aufklärung und Verbesserung der medizinischen sowie sozialen Versorgung für Betroffene von ME/CFS und Long Covid adressieren soll. Dies steht im Kontext einer geplanten Forschungsdekade und dem Engagement von Patientenorganisationen.
Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?
Im Artikel wird die Reaktion der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS beschrieben, die vor der Vorstellung der "Allianz für postinfektiöse Erkrankungen" eine umfassende Aufklärungskampagne fordert. Sarah Müller betont die Notwendigkeit, die Perspektive der Betroffenen sowie die Erfahrungen der ME/CFS-Forschung in die Maßnahmen und die Nutzung der Fördermittel einzubeziehen.
Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: umfassende Aufklärungskampagne für ME/CFS, Verbesserungen in der medizinischen und sozialen Versorgung der Erkrankten, gezielte Verwendung der Fördermittel der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen, Einbeziehung der Betroffenenperspektive und Erfahrungen aus der ME/CFS-Forschung.
Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sarah Müller, der Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS, zitiert. Sie fordert eine umfassende Aufklärungskampagne für ME/CFS und betont, dass trotz des Optimismus bezüglich der bevorstehenden Forschungsdekade wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen und sozialen Versorgung der Betroffenen sofort umgesetzt werden sollten.
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