Robert-Koch-Institut meldet 2.500 Hitzetote in diesem Sommer

Sommerhitze: 2.500 Hitzetote 2023

Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt, dass in diesem Sommer etwa 2.500 in an den Folgen von Hitze gestorben sind, was die niedrigste Zahl seit 2021 darstellt. In den letzten beiden Jahren wurden in ähnlichen Berichten jeweils etwa 3.000 Hitzetote dokumentiert, wobei besonders ältere Menschen überproportional betroffen sind. Mit Blick auf die Zukunft könnte die Anzahl der Hitzetage durch ungebremsten Treibhausgasausstoß erheblich ansteigen, während die Einhaltung der Pariser Klimaziele eine Begrenzung auf 10 bis 16 Hitzetage pro Jahr ermöglichen könnte.

() – Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht davon aus, dass in diesem Sommer rund 2.500 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben sind. Das geht aus den Wochenberichten zur hitzebedingten Mortalität hervor. Eine Sprecherin des RKI teilte der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe) mit, dass es sich hierbei um die endgültige Zahl handelt. „Der Hitzemortalitätsbericht vergangene Woche war der letzte für diese Saison“, sagte sie.

Damit ist die Zahl der Hitzetoten auf den niedrigsten Stand seit 2021 gefallen. In den vergangenen beiden Jahren schätzte das RKI die Zahl hitzebedingter Sterbefälle jeweils auf rund 3.000, für das Jahr 2022 geht das Institut von 4.500 Fällen aus. 2021 gab es laut RKI weniger als 2.000 Hitzetote.

Besonders betroffen von den Folgen von Hitze sind ältere Menschen. Mehr als jeder zweite Hitzetote war laut RKI 85 oder älter. Bei den Zahlen handelt es sich um geschätzte Werte.

Die Zahl der hitzebedingten Todesfälle variiert je nach Intensität und Dauer der Hitzewellen. In Deutschland hat sich aufgrund der menschengemachte Erderhitzung seit den 1950ern die Zahl der Hitzetage bereits auf durchschnittlich 11,5 Hitzetage pro Jahr verdreifacht. Wird der Ausstoß von Treibhausgasen nicht reduziert, drohen beispielsweise in Berlin in den Jahren 2071 bis 2100 zwischen 20 und 35 Hitzetage pro Jahr. Durch eine Einhaltung der Pariser Klimaziele kann die Zahl der Hitzetage auf durchschnittlich bis 16 pro Jahr begrenzt werden.

Siehe auch:  DRK: Rettungsdienst stößt "zunehmend an seine Grenzen"

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Rettungswagen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?

Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen genannt. Daher kann ich keine Namen zurückgeben.

Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?

Robert-Koch-Institut (RKI), Rheinische Post

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?

Nicht erwähnt

An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?

Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass in diesem Sommer etwa 2.500 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben sind, was die niedrigste Zahl seit 2021 darstellt, während die Zahl der Hitzetage in Deutschland aufgrund der globalen Erwärmung weiter ansteigt.

Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die menschengemachte Erderhitzung, die seit den 1950er Jahren zu einem Anstieg der Anzahl von Hitzetagen in Deutschland geführt hat. Dies hat wiederum zu einer erhöhten hitzebedingten Mortalität, insbesondere unter älteren Menschen, geführt. Der Rückgang der Hitzetoten in diesem Jahr im Vergleich zu den Vorjahren steht im Kontext der Intensität und Dauer der Hitzewellen.

Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) eine signifikante Reduktion der Hitzetoten in Deutschland festgestellt hat, was auf eine gewisse positive Entwicklung hindeutet. Medien und Öffentlichkeit dürften dies als wichtiges Signal im Kontext der Klimadiskussion und der Folgen der globalen Erwärmung aufnehmen, insbesondere in Bezug auf den Schutz gefährdeter Gruppen wie ältere Menschen.

Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

rund 2.500 Menschen sind an den Folgen von Hitze gestorben, die Zahl der Hitzetoten ist auf den niedrigsten Stand seit 2021 gefallen, besonders betroffen sind ältere Menschen, durchschnittlich 11,5 Hitzetage pro Jahr haben sich verdreifacht, Drohung von 20 bis 35 Hitzetagen pro Jahr in den Jahren 2071 bis 2100, Möglichkeit der Begrenzung auf durchschnittlich zehn bis 16 Hitzetage pro Jahr durch Einhaltung der Pariser Klimaziele.

Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Sprecherin des Robert-Koch-Instituts (RKI) zitiert. Sie teilt mit, dass die geschätzte Zahl von rund 2.500 hitzebedingten Todesfällen in diesem Sommer die endgültige Zahl ist und bestätigt, dass der Hitzemortalitätsbericht der vergangenen Woche der letzte für diese Saison war.