Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) kritisiert Lücken in der Medikamenten-Kontrolle durch die elektronische Patientenakte (ePA), da weiterhin 20 Prozent der Medikamente auf Papierrezepten verordnet werden. ABDA-Präsident Thomas Preis betont, dass für eine umfassende Medikation alle Arzneimittel in der ePA erfasst werden müssen, was aktuell nicht möglich ist, insbesondere für selbstgekaufte Medikamente. Dennoch sind über 90 Prozent der Apotheken bis Oktober 2025 technisch bereit, um mit der ePA zu arbeiten.
Berlin () – Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) sieht Lücken bei der Medikamenten-Kontrolle mit der elektronischen Patientenakte (ePA).
„Wir sehen die ePA als eine tragende Säule für eine sichere Arzneimittelversorgung. Deshalb ist es gut, dass die ePA automatisch mit allen E-Rezepten befüllt wird“, sagte ABDA-Präsident Thomas Preis der „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Zugleich kritisierte er: „Leider werden aber noch 20 Prozent der Medikamente auf Papierrezepten verordnet. Um eine umfassende Bewertung der Medikation vorzunehmen, werden aber alle Medikamente benötigt.“
Die Apotheken würden diese Medikamente zwar in der ePA nachtragen. „Dies ist aber technisch noch nicht möglich. Das muss dringend geändert werden, weil auch selbstgekaufte Medikamente sonst nicht von der ePA erfasst werden“, sagte Preis weiter.
Der ABDA-Präsident erklärte: „Mehr als 90 Prozent der Apotheken sind zum 1. Oktober 2025 technisch ausgestattet, um mit der ePA arbeiten zu können.“
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Logo einer Apotheke (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?
Thomas Preis
Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Rheinische Post.
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?
Nicht erwähnt
An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?
Der Ort, an dem das beschriebene Ereignis stattfindet, ist Berlin.
Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?
Die ABDA kritisiert, dass trotz der elektronischen Patientenakte (ePA), die alle E-Rezepte automatisch erfassen soll, noch 20 Prozent der Medikamente auf Papierrezepten verordnet werden, was die umfassende Bewertung der Medikation erschwert und technische Anpassungen erforderlich macht.
Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?
Der Auslöser für die Kritik der ABDA an der elektronischen Patientenakte (ePA) ist die unzureichende Erfassung aller Medikamente, da 20 Prozent der Verschreibungen weiterhin auf Papierrezepten erfolgen. Dies behindert eine umfassende Bewertung der Medikation und gefährdet die Sicherheit der Arzneimittelversorgung.
Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?
Im Artikel äußert die ABDA-Kritik an der Medikamenten-Kontrolle über die elektronische Patientenakte (ePA), da durch die weiterhin 20 Prozent auf Papierrezepten verordneten Medikamente eine umfassende Bewertung der Medikation erschwert wird. Die Medienspannung und öffentliche Diskussion scheinen sich um die Notwendigkeit technischer Anpassungen zur vollständigen Integration aller Medikamente in die ePA zu drehen.
Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Lücken bei der Medikamenten-Kontrolle, unsichere Arzneimittelversorgung, unvollständige Medikation aufgrund fehlender Papierrezeptdaten, keine Erfassung selbstgekaufter Medikamente, technische Notwendigkeit zur Änderung.
Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von ABDA-Präsident Thomas Preis zitiert. Er betont, dass die elektronische Patientenakte (ePA) eine wichtige Grundlage für eine sichere Arzneimittelversorgung darstellt, kritisiert jedoch, dass immer noch 20 Prozent der Medikamente auf Papierrezepten verordnet werden, was eine umfassende Bewertung der Medikation erschwert.
- Sozialverbände unterstützen SPD-Ideen zur Krankenversicherung - 10. Februar 2026
- SPD gegen Altersgrenze für Social Media - 10. Februar 2026
- CDU und SPD in Berlin planen umfassende Reform des Winterdienstes - 9. Februar 2026
