Gesundheitsministerin offen für Initiative zu Auto-Rauchverbot

Rauchen im Auto: Gesetzesinitiative geplant

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) unterstützt eine Initiative mehrerer Bundesländer, die das Rauchen im Auto untersagen möchte, wenn Minderjährige oder Schwangere mitfahren. Sie betont, dass der Gesundheitsschutz, insbesondere für , höchste Priorität haben sollte, und weist auf die Gefahren des Passivrauchens hin. Während die Bundesärztekammer ein solches Verbot als überfällig betrachtet, kritisiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Union, Simone Borchardt, das geplante Gesetz als unzureichend und plädiert für umfassendere gesundheitspolitische Maßnahmen.

() – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zeigt sich offen für eine Bundesratsinitiative mehrerer Länder, die das Rauchen im Auto untersagen wollen, wenn Minderjährige oder Schwangere mitfahren. „Die Zielsetzung der Länderinitiative werden wir auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüfen“, sagte Warken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

Warken erklärte weiter: „Der Gesundheitsschutz insbesondere von Kindern sollte für uns alle höchste Priorität haben und die Rücksichtnahme auf Mitmenschen eine Selbstverständlichkeit sein.“

Die Gefahr der Belastung durch Passivrauchen im Auto sei den meisten Menschen aber ohnehin bewusst. „Mitinsassen können sich hier nicht entziehen, die Folgen können Schädigungen der , Atemwegsbeschwerden und Atemwegserkrankungen sein“, sagte sie mit Blick auf die gesundheitlichen Folgen.

Die CDU-Ministerin reagierte damit auf eine Initiative mehrerer Bundesländer, die bei der nächsten Sitzung des Bundesrats erneut eine Gesetzesvorlage einbringen wollen, wonach das Rauchen im Auto, wenn Kinder oder Schwangere mitfahren, verboten werden soll. Stimmt die Länderkammer am 26. September dafür, muss sich der Bundestag mit dem Vorstoß beschäftigen.

Offen für ein solches Verbot hatte sich unter anderem die Bundesärztekammer gezeigt. Passivrauchen schade der Gesundheit massiv, hieß es von Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Das Rauchverbot in Autos, in denen Minderjährige oder Schwangere , ist überfällig“, sagte er.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Union, Simone Borchardt, lehnte eine solche Gesetzesveränderung ab. „ darf nicht bei symbolischen Einzelmaßnahmen stehenbleiben, sondern muss das gesamte System im Blick behalten“, hatte Borchard den Zeitungen der Funke-Mediengruppe gesagt. Nur dann könne es gelingen, echte Verbesserungen für die Gesundheit der Menschen zu erreichen.

Siehe auch:  Studie: Grippe erhöht Schlaganfallrisiko

In einem ausschließlichen Verbot im Auto sah Borchardt „ein Placebo“. Die Realität zeige, dass viele Kinder auch zu Hause oder in anderen sozialen Umfeldern Tabakrauch ausgesetzt seien.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Raucherwarnung auf Zigarettenschachtel (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?

Nina Warken, Klaus Reinhardt, Simone Borchardt

Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?

CDU, Funke-Mediengruppe, Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, Simone Borchardt

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?

Das Datum, an dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist der 26. September.

An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Bundesrat, Bundestag.

Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zeigt sich offen für eine Bundesratsinitiative, die das Rauchen im Auto verbieten möchte, wenn Minderjährige oder Schwangere mitfahren, und betont die Priorität des Gesundheitsschutzes, während es jedoch auch skeptische Stimmen innerhalb der CDU gibt, die solche Maßnahmen als unzureichend ansehen.

Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Initiative mehrerer Bundesländer, ein Gesetz zu erlassen, das das Rauchen im Auto untersagt, wenn Minderjährige oder Schwangere mitfahren. Diese Initiative wurde angestoßen, um den Gesundheitsschutz der vulnerablen Gruppen zu stärken und die Gefahren des Passivrauchens zu thematisieren.

Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) offen für ein geplantes Rauchverbot im Auto ist, wenn Minderjährige oder Schwangere mitfahren. Während die Bundesärztekammer das Verbot unterstützt, lehnt die gesundheitspolitische Sprecherin der Union, Simone Borchardt, es ab und kritisiert, dass es keine umfassende Lösung für das Rauchproblem darstellt.

Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?

Schädigungen der Lunge, Atemwegsbeschwerden, Atemwegserkrankungen

Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zitiert. Sie zeigt sich offen für eine Bundesratsinitiative, die das Rauchen im Auto mit Minderjährigen oder Schwangeren untersagen möchte, und betont: "Der Gesundheitsschutz insbesondere von Kindern sollte für uns alle höchste Priorität haben."