Unionspolitiker für Strafgebühr bei Umgehung von Primärarztsystem

Primärarztsystem und Gebührenforderungen

In der Unionsfraktion gibt es Vorschläge, , die das geplante Primärarztsystem umgehen, mit einer Strafgebühr von 200 Euro zu belegen, wenn sie direkt zu Fachärzten gehen. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann, und CSU-Gesundheitsexperte Stephan Pilsinger betonen, dass diese Gebühr notwendig sei, um unnötige Arztbesuche zu reduzieren und die Terminvergabe bei Fachärzten zu verbessern. Pilsinger lehnt allerdings eine allgemeine Praxisgebühr ab, da diese chronisch kranke Patienten benachteiligte.

() – Angesichts der Diskussion über die Ausgestaltung eines Primärarztsystems für gesetzlich Versicherte gibt es innerhalb der Unionsfraktion Forderungen nach einer Strafgebühr von 200 Euro für Patienten, die sich dem geplanten Modell entziehen wollen.

Wer das geplante Primärarztsystem auf eigene Faust umgehen wolle und statt zuerst zum Hausarzt direkt zum Facharzt gehe, solle eine Gebühr dafür zahlen, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann (CDU), der „Bild“ (Samstagsausgabe). „Eine Gebühr von 200 Euro pro selbst vereinbartem Facharzttermin außerhalb des Primärarztsystems halte ich für denkbar.“ Ansonsten gebe es keine Lenkungswirkung.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexperte Stephan Pilsinger spricht sich ebenfalls für eine Gebühr für Patienten aus, die künftig direkt Facharzttermine vereinbaren. Er sagte der Zeitung: „Wer sich bewusst nicht durch ein Primärarztsystem steuern lässt und unnötige Arzttermine in Anspruch nimmt, muss die Kosten dafür selber . Wenn wir wollen, dass die Patienten wieder schneller Termine bei Fachärzten bekommen, müssen wir dafür sorgen, dass diese von unnötigen Bagatellfällen entlastet werden.“

Pilsinger spricht sich explizit gegen eine Praxisgebühr aus: „Eine Kontaktgebühr beziehungsweise eine neue Praxisgebühr lehnt die CSU allerdings ab, da sie einseitig zulasten von chronisch kranken Patienten geht.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?

Albert Stegemann, Stephan Pilsinger

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Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?

Nicht erwähnt

An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?

In Anbetracht der Diskussion über ein Primärarztsystem für gesetzlich Versicherte fordert die Unionsfraktion eine Strafgebühr von 200 Euro für Patienten, die direkt Facharzttermine vereinbaren und somit das System umgehen wollen, um unnötige Arztbesuche zu vermeiden und die Terminvergabe zu verbessern.

Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Diskussion über die Einführung eines Primärarztsystems für gesetzlich Versicherte in Deutschland. Innerhalb der Unionsfraktion gibt es Vorschläge für eine Strafgebühr von 200 Euro für Patienten, die sich dem geplanten Modell entziehen und direkt Facharzttermine ohne vorherigen Besuch beim Hausarzt vereinbaren. Ziel ist es, die Patientenlenkung zu verbessern und die Belastung von Fachärzten durch unnötige Termine zu verringern.

Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass innerhalb der Unionsfraktion die Diskussion um ein Primärarztsystem eng mit der Forderung nach einer Strafgebühr von 200 Euro für Patienten verknüpft ist, die dieses System umgehen. Die Reaktionen von Politikern wie Albert Stegemann und Stephan Pilsinger betonen, dass eine solche Gebühr notwendig sei, um die Patientenlenkung zu gewährleisten und Fachärzte von überflüssigen Terminen zu entlasten, während eine neue Praxisgebühr abgelehnt wird, um chronisch kranke Patienten nicht zu belasten.

Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Strafgebühr von 200 Euro für Patienten, die Primärarztsystem umgehen, Kosten für Patienten, die direkt Facharzttermine vereinbaren, Entlastung von Fachärzten von unnötigen Bagatellfällen, schnellere Termine bei Fachärzten, Ablehnung einer neuen Praxisgebühr seitens der CSU.

Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?

Ja, im Artikel werden Stellungnahmen zitiert. Albert Stegemann, der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, äußert, dass Patienten, die das Primärarztsystem umgehen und direkt einen Facharzt aufsuchen, eine Gebühr von 200 Euro zahlen sollten, um eine Lenkungswirkung zu erzielen. Der CSU-Gesundheitsexperte Stephan Pilsinger stimmt ebenfalls für eine Gebühr, lehnt jedoch eine Praxisgebühr ab, da diese chronisch kranke Patienten benachteiligen würde.