Der Bundesrat plant erneut ein Verbot des Rauchens im Auto in Anwesenheit von Minderjährigen und Schwangeren, unterstützt von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Dies geschieht aufgrund der hohen Belastung durch Passivrauchen in geschlossenen Räumen, insbesondere in Fahrzeugen, die laut Dem Deutschen Krebsforschungszentrum etwa eine Million Kinder in Deutschland betrifft. Der Bundesrat wird über das Vorhaben am 26. September abstimmen, woraufhin der Bundestag folgen muss.
Berlin () – Der Bundesrat will einen weiteren Versuch unternehmen, das Rauchen im Auto in Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren zu verbieten. Wie die „Rheinische Post“ (Freitagsausgabe) berichtet, haben die Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erneut eine entsprechende Änderung des „Bundesnichtraucherschutzgesetzes“ eingebracht, die wegen des Ampel-Aus in der letzten Legislaturperiode nicht mehr zustande gekommen ist.
Zur Begründung heißt es, gerade in geschlossenen Räumen seien Minderjährige und auch ungeborene Kinder dem Passivrauchen verstärkt ausgesetzt. Dies gelte insbesondere in Fahrzeugkabinen. Demnach erreiche die Tabakrauchbelastung in geschlossenen Fahrgasträumen „bereits beim Rauchen einer einzigen Zigarette innerhalb weniger Minuten ein Vielfaches einer stark verrauchten Gaststätte“. Auch schätze das Deutsche Krebsforschungszentrum, „dass rund eine Million Minderjährige in Deutschland dem Tabakrauch im Auto ausgesetzt“ seien.
Der Bundesrat soll das Vorhaben bereits in seiner Sitzung am 26. September beschließen. Dann ist der Bundestag gefordert.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Autobahn (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?
Der Artikel enthält keine spezifischen Namen von Personen. Die erwähnten Akteure sind Gruppen oder Institutionen wie "Bundesrat", "NRW" (Nordrhein-Westfalen), "Niedersachsen" und das "Deutsche Krebsforschungszentrum".
Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?
Bundesrat, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bundesnichtraucherschutzgesetz, Deutsche Krebsforschungszentrum, Bundestag.
Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?
26. September
An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?
Berlin, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen
Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?
Der Bundesrat plant einen neuen Versuch, das Rauchen im Auto in Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren zu verbieten, nachdem ein ähnliches Vorhaben in der letzten Legislaturperiode gescheitert ist.
Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?
Der Auslöser für das Vorhaben des Bundesrates ist die gesundheitliche Gefährdung von Minderjährigen und Schwangeren durch Passivrauchen im Auto. Insbesondere wird auf die hohe Tabakrauchbelastung in geschlossenen Fahrzeugen hingewiesen, die in kurzer Zeit ein Vielfaches der Belastung in verrauchten Lokalen erreichen kann. Der erneute Versuch folgt einem gescheiterten Vorhaben in der vorherigen Legislaturperiode.
Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?
Im Artikel wird berichtet, dass der Bundesrat einen neuen Versuch unternimmt, das Rauchen im Auto in Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren zu verbieten, nachdem ein entsprechender Gesetzesentwurf zuvor gescheitert war. Die Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben diesen Vorstoß eingebracht, um die Risiken des Passivrauchens in geschlossenen Fahrzeugen zu adressieren, wobei eine Entscheidung des Bundesrats für den 26. September ansteht.
Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Rauchen im Auto in Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren soll verboten werden, Minderjährige und ungeborene Kinder sind dem Passivrauchen verstärkt ausgesetzt, Tabakrauchbelastung erreicht schnell hohe Werte in Fahrzeugkabinen, rund eine Million Minderjährige sind in Deutschland dem Tabakrauch im Auto ausgesetzt.
Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Es wird ausgeführt, dass laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum rund eine Million Minderjährige in Deutschland dem Tabakrauch im Auto ausgesetzt sind, und dass die Tabakrauchbelastung in geschlossenen Fahrgasträumen bereits beim Rauchen einer einzigen Zigarette extrem hoch ist.
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