Grüne kritisieren langsames Handeln der Gesundheitsministerin

Kritik am Gesundheitswesen Deutschlands

Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen kritisiert den Kurs der Bundesregierung im , da trotz steigender Krankenkassenbeiträge die Versorgung in Deutschland schlechter wird. Er bemängelt das langsame Handeln des Gesundheitsministeriums, das wichtige Gesetze nicht umsetzt, und verweist auf die zunehmende Unzufriedenheit der mit dem Gesundheitssystem. Dahmen betont, dass es kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem gibt, und fordert eine effizientere Nutzung der Mittel durch Maßnahmen wie eine bessere Arzneimittelpreisregulierung und mehr Prävention.

() – Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen übt scharfe Kritik am bisherigen Kurs der neuen Bundesregierung im Gesundheitswesen. Trotz steigender Krankenkassenbeiträge und massiver Ausgaben sei die Versorgung in Deutschland spürbar schlechter geworden.

„Die merken, dass sie mehr zahlen, aber dafür immer weniger und schlechtere Leistungen bekommen“, sagte der Bundestagsabgeordnete am Montag den Sendern RTL und ntv. Besonders kritisch sehe er das langsame Handeln des Bundesgesundheitsministeriums: „Über zehn fertige Gesetze liegen seit der letzten Legislatur vor – darunter eine Notfallreform, Digitalisierungsgesetze und ein Hausarztgesetz. Statt sie in den ersten 100 Tagen umzusetzen, werden sie weiter in Kommissionen verschoben. Das ist verantwortungslos.“

Deutschland gehöre zwar weltweit zu den Ländern mit den höchsten Gesundheitsausgaben, liege aber dennoch bei Lebenserwartung und Versorgung inzwischen hinter vielen europäischen Nachbarn zurück. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker (TK) zufolge sind immer mehr Menschen unzufrieden mit dem deutschen Gesundheitssystem. Fast jeder Zweite (47 Prozent) gab demnach im Juli in einer Befragung an, weniger zufrieden oder unzufrieden zu sein. „Es gibt kein Einnahmenproblem – wir haben ein Ausgabenproblem. Wir müssen das Geld effizienter einsetzen – zum Beispiel durch vernünftige Arzneimittelpreisregulierung oder mehr Prävention“, so Dahmen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nina Warken (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Namen von Personen werden im Beitrag genannt?

Janosch Dahmen, Nina Warken

Welche Firmen, Behörden oder Organisationen werden erwähnt?

Grünen, Bundesregierung, Bundesgesundheitsministeriums, RTL, ntv, Meinungsforschungsinstitut Forsa, Techniker Krankenkasse (TK)

Zu welchem Zeitpunkt hat sich das beschriebene Ereignis zugetragen?

Datum: Juli (für die Umfrage)
Zeitraum: Nicht erwähnt (für die anderen Ereignisse)

An welchem Ort findet die geschilderte Handlung statt?

Berlin, Deutschland

Wie lässt sich der Inhalt des Beitrags in einem einzigen Satz zusammenfassen?

Der Grünen-Politiker Janosch Dahmen kritisiert die Bundesregierung scharf für ihre untätige Gesundheitsreform, da trotz steigender Krankenkassenbeiträge die Versorgungsqualität in Deutschland abnimmt und zahlreiche Gesetze seit der letzten Legislaturperiode nicht umgesetzt werden.

Was war der ausschlaggebende Anlass für das Geschehen?

Der Auslöser für die Kritik von Janosch Dahmen am Gesundheitswesen der neuen Bundesregierung sind steigende Krankenkassenbeiträge und eine verschlechterte medizinische Versorgung, trotz hoher Ausgaben. Er bemängelt das langsame Handeln des Gesundheitsministeriums bei der Umsetzung bereits ausgearbeiteter Gesetze und stellt fest, dass viele Bürger mit dem Gesundheitssystem unzufrieden sind.

Wie haben Medien, Politik oder Bevölkerung darauf reagiert?

Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen kritisiert die Bundesregierung scharf, da trotz steigender Krankenkassenbeiträge und massiver Ausgaben die Versorgung sich verschlechtert. Eine Forsa-Umfrage zeigt, dass fast die Hälfte der Bevölkerung unzufrieden mit dem Gesundheitssystem ist, und Dahmen fordert eine effizientere Mittelverwendung.

Welche möglichen Folgen oder Auswirkungen werden im Artikel angesprochen?

Hier sind die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden:

schlechtere Versorgung, steigende Unzufriedenheit der Menschen, weniger Leistungsqualität trotz höherer Zahlungen, langsames Handeln des Bundesgesundheitsministeriums, Verschiebung von Gesetzen, Rückstand in Lebenserwartung und Versorgung im Vergleich zu europäischen Nachbarn.

Gibt es eine offizielle Reaktion oder ein öffentliches Statement dazu?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Grünen-Gesundheitspolitikers Janosch Dahmen zitiert. Er kritisiert den Kurs der Bundesregierung im Gesundheitswesen und sagt: "Die Menschen merken, dass sie mehr zahlen, aber dafür immer weniger und schlechtere Leistungen bekommen." Außerdem betont er, dass es kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem gibt und fordert effizientere Mittelverwendung.